Archiv: Zapatisten


15.07.2019 - 10:51 [ Portal amerika21.de ]

Mexiko: Präsident López Obrador besucht EZLN-Region in Chiapas

Diese Militarisierung ist vor Ort deutlich zu beobachten. Zwischen dem Flughafen von Tuxtla Gutiérrez und San Cristóbal de las Casas gibt es nun zwei Checkpoints. Auf den Landstraßen Richtung Altamirano, Ococingo und Las Margaritas sind häufig 2-3 Militärtransporter mit schwer bewaffneten Militärs der Guardia Nacional zu sehen. Im Zentrum von San Cristóbal ist ebenfalls Polizei- und Militärpräsenz festzustellen. Das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de las Casas hat dies durch die Beobachtungsbrigaden bereits dokumentiert. Nichtsdestotrotz verleugnete López Obrador diese Tatsache. Er behauptete, die Militarisierung sei „eingebildet“, und stellte die langjährige seriöse Arbeit des Zentrums in Frage.

12.05.2019 - 09:34 [ Portal amerika21.de ]

Mexiko: Neue Regierung intensiviert Militarisierung in zapatistischen Gebieten

Die Zapatisten kämpfen nach wie vor friedlich für ihr Recht auf Land, Bildung, Gesundheit, Wasser und Wohnung. In den von ihnen zurückeroberten Territorien haben sie politische Zentren, sogenannte Schneckenhäuser (Caracoles) eingerichtet, wo sie Schulen und Gesundheitszentren für die zapatistischen indigenen Gemeinden errichtet haben.

01.01.2019 - 16:44 [ chiapas.ch ]

„Der Vorarbeiter wechselt, der Plantagenbesitzer bleibt“: 25 Jahre zapatistischer Aufstand

Silvester 2018, Mitternacht. Die Raketen knallen und tausende Indigene intonieren im Dorf La Realidad mitten im lakandonischen Urwald die zapatistische Hymne „Ya se mira el horizonte”. Ein Meer von Handys wird den Moment filmen, an dem die Uhren auf das Jahr 2019 umschalten. Ein Vierteljahrhundert später sind die Zapatistas immer noch und erst recht real, zumindest in La Realidad und Umgebung. Seit 25 Jahren sind die Zapatistas eine globale Referenz für die Rebellion von unten und inspirieren weltweit Kämpfe gegen die neoliberale Globalisierung.

Doch wo steht die zapatistische Bewegung heute, im Mexiko des Drogenkriegs, der Militarisierung, der Menschenrechtskrise, der Strukturanpassungsmaßnahmen? Und was hält sie vom neuen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador von der linken Partei Morena, der am 1. Dezember sein Amt angetreten hat und verspricht, mit dem neoliberalen Regime zu brechen?

22.12.2018 - 18:56 [ Portal amerika21.de ]

Mexiko: Indigene und Umweltschützer gegen Zugprojekt „Tren Maya“

Bisherige Infrastrukturprojekte seien stets über ihren Kopf hinweg entschieden worden und hätten ausschließlich den Kapitalinteressen gedient. Die den Zapatisten nahestehenden Regionalen Indigenen Räte sehen diesbezüglich unter der neuen Regierung keinen Unterschied. Romel González Díaz, Sprecher der Indigenen Räte, kritisierte schon die Zeremonie am Sonntag als „Folklore-Show“. Amlo berufe sich auf eine breite Zustimmung der Bevölkerung für das Megaprojekt, doch die direkt betroffenen indigenen Gemeinden sind bislang weder informiert noch bezüglich ihrer Zustimmung befragt worden.

22.09.2018 - 16:30 [ teleSUR ]

Mexico: Indigenous Nahuatl Activist Missing for a Month

Several social and environmental organizations are demanding his immediate safe return, including the Zapatista Indigenous Agrarian Movement (MAIZ), Frontline Defenders, the EZLN-backed National Indigenous Congress (CNI), the All Rights For All Network.

21.07.2018 - 19:37 [ Portal amerika21.de ]

EZLN dementiert Kontakt mit designiertem Präsidenten López Obrador in Mexiko

Die mexikanische Guerillaorganisation Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (Ejército Zapatista de Liberación Nacional, EZLN) hat Berichte dementiert, nach denen der designierte Präsident und Linkenpolitiker Andrés Manuel López Obrador Kontakt zu ihr aufgenommen habe. Die Nachricht war von dem bekannten katholischen Geistlichen und Menschenrechtsaktivisten Alejandro Solalinde verbreitet worden. Er habe im Auftrag López Obradors eine Einladung zum Dialog an den Generalstab der EZLN übergeben.