Archiv: Science-Fiction


05.08.2018 - 12:45 [ Radio Utopie ]

Taktik des Terrorkrieges: Wahrnehmungs-Management, Verwirrung, gelenkte Querfront

(7.6.2017) „Surkow kam ursprĂŒnglich aus der Theater-Welt. Und diejenigen die seine Karriere studierten, sagten, was er tat war, Avantgarde-Ideen aus dem Theater zu nehmen und sie in das Herz der Politik zu ĂŒberfĂŒhren. Surkows Ziel war es nicht nur Leute zu manipulieren, sondern tiefer zu gehen und mit ihrer Wahrnehmung der Welt zu spielen und diese zu unterminieren, damit sie niemals sicher sind was wirklich geschieht.

Surkow verĂ€nderte die russische Politik in ein verwirrendes, sich permanent verĂ€nderndes TheaterstĂŒck. Er nutzte Geld des Kremls um alle Arten von Gruppen zu sponsorn: von antifaschistischen Massenjugendorganisationen zu derem völligen GegenstĂŒck: Neonazi-Skinheads, sowie liberalen Menschenrechtsgruppen, welche dann die Regierung attackierten. Surkow unterstĂŒtzte sogar ganze politische Parteien, welche in Opposition zu PrĂ€sident Putin standen.

Doch die entscheidende Sache war, dass Surkow anschließend bekannt werden ließ, dass er dies tat – was bedeutete, dass keiner sicher war was echt und was gefĂ€lscht war im modernen Russland. Wie ein Journalist es formulierte: Es ist eine Strategie der Macht, die jedwede Opposition konstant verwirrt hĂ€lt. Eine unaufhörliche Formwandlung, die unaufhaltsam ist, weil sie undefinierbar ist.“

04.06.2018 - 12:34 [ Radio Utopie ]

Taktik des Terrorkrieges: Wahrnehmungs-Management, Verwirrung, gelenkte Querfront

(7.6.2017) „In Russland gab es eine Gruppe von MĂ€nnern, die bemerkt hatte, wie dieser fehlende Glaube an die Politik, sowie die dunkle Unsicherheit ĂŒber die Zukunft, zu ihrem Vorteil arbeiten konnte. Was sie getan hatten, war, russische Politik in eine seltsame Art von Theater zu verwandeln, wo keiner mehr sicher sein konnte was wahr oder FĂ€lschung („fake“) war. Diese wurden „politische Technologen“ genannt. Und sie waren die SchlĂŒsselfiguren hinter PrĂ€sident Putin. Sie hatten ihn an der Macht gehalten, unangefochten, ĂŒber 15 Jahre. Manche waren in den 70er Jahren Dissidenten gewesen, massiv beeinflusst von den Science-Fiction Ideen der Strugatsky BrĂŒder. Zwanzig Jahre spĂ€ter, als Russland zerfiel, nach dem Ende vom Kommunismus, stiegen sie auf und ĂŒbernahmen die Kontrolle der Medien. Und sie nutzten diese zur Manipulation der WĂ€hlerschaft in gewaltigem Umfang. FĂŒr sie war RealitĂ€t nur etwas, das manipuliert werden und in alles verwandelt werden konnte, was man wollte dass es sei.

Aber dann stieg ein Technologe auf, der noch viel weiter ging. Und seine Ideen wurden zentral bei Putins Griff zur Macht. Er wurde Wladislaw Surkow (Vladislav Surkov) genannt.

Surkow kam ursprĂŒnglich aus der Theater-Welt. Und diejenigen die seine Karriere studierten, sagten, was er tat war, Avantgarde-Ideen aus dem Theater zu nehmen und sie in das Herz der Politik zu ĂŒberfĂŒhren. Surkows Ziel war es nicht nur Leute zu manipulieren, sondern tiefer zu gehen und mit ihrer Wahrnehmung der Welt zu spielen und diese zu unterminieren, damit sie niemals sicher sind was wirklich geschieht.

Surkow verĂ€nderte die russische Politik in ein verwirrendes, sich permanent verĂ€nderndes TheaterstĂŒck. Er nutzte Geld des Kremls um alle Arten von Gruppen zu sponsorn: von antifaschistischen Massenjugendorganisationen zu derem völligen GegenstĂŒck: Neonazi-Skinheads, sowie liberalen Menschenrechtsgruppen, welche dann die Regierung attackierten. Surkow unterstĂŒtzte sogar ganze politische Parteien, welche in Opposition zu PrĂ€sident Putin standen.

Doch die entscheidende Sache war, dass Surkow anschließend bekannt werden ließ, dass er dies tat – was bedeutete, dass keiner sicher war was echt und was gefĂ€lscht war im modernen Russland. Wie ein Journalist es formulierte: Es ist eine Strategie der Macht, die jedwede Opposition konstant verwirrt hĂ€lt. Eine unaufhörliche Formwandlung, die unaufhaltsam ist, weil sie undefinierbar ist.“

31.05.2018 - 09:32 [ Radio Utopie ]

Taktik des Terrorkrieges: Wahrnehmungs-Management, Verwirrung, gelenkte Querfront

(7.6.2017) Ohne auf alle in der Dokumentation dargestellten Entwicklungen und HintergrĂŒnde einzugehen, beleuchtet diese u.a. die jahrzehntelange Taktik des „Wahrnehmungs-Managements“ (perception management), die Manipulation der Öffentlichen Meinung, die Lenkung vermeintlich verfeindeter oder sich gegenseitig bekriegender Gruppen durch die gleiche Hand (befördert durch die UnfĂ€higkeit zu dreidimensionalem VerstĂ€ndnis von Politik, links vs rechts, progressiv vs reaktionĂ€r, oben vs unten) die gezielte Konfusion jedweder Opposition und die permanente Formwandlung der Macht und der MĂ€chtigen, um sie nicht greifbar und damit unangreifbar erscheinen zu lassen.

05.05.2018 - 16:51 [ Newsweek ]

What is ‘The Expanse’ Saying About the Future?

How can we create a fairer society where nobody is treated as lower-class citizens, where good agendas aren’t manipulated into evil and where one person’s survival doesn’t depend on the death of another? It will be interesting to see if The Expanse concedes to the idea that it takes a villain to defeat a villain. In that case, then who’s the hero?

05.05.2018 - 16:26 [ Gizmodo ]

Forget Aliens—on The Expanse, Humans Are Now the Scariest Thing in the Universe

(3.5.2018) Remember when the scariest thing on The Expanse was the alien protomolecule? Last night’s episode, “Reload,” reminded us that the real threat to all of humankind is… well, humankind itself, with a few men in particular trying very hard to ruin life as we know it for everyone.

05.05.2018 - 16:18 [ moviepilot.de ]

The Expanse – Endlich geht es bei der Sci-Fi-Serie weiter

(11.4.2018) The Expanse basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Daniel Abraham und Ty Franck, die hier unter dem gemeinsamen Pseudonym James S. A. Corey schreiben. In der 3. Staffel wird nun zunĂ€chst der Rest des 2. Bandes Calibans Krieg behandelt, bevor es chronologisch mit dem 3. Teil Abaddons Tor weitergeht. Insgesamt umfasst die Buchreihe 6 BĂ€nde, fĂŒr Nachschub ist also vorerst noch gesorgt.

02.04.2018 - 02:28 [ Heise.de ]

50 Jahre „2001 Odyssee im Weltraum“ – oder: Wie ich lernte, den Computer zu lieben

Trotz vier Millionen Jahre technische Entwicklung stehen die Wissenschaftler auf dem Mond genauso ratlos vor dem Monolithen wie einst die Affen. Erst als Bowman HAL abschaltet, sich also freimacht von der Computertechnik, kann er das RĂ€tsel des Monolithen lösen und schließlich als Sternenkind den nĂ€chsten Schritt der Evolution einleiten: den „Übermenschen“ in Anlehnung an Nietzsches Zarathustra, der die Bedrohung des Atomkriegs auf der Erde beendet.