Der Bundestag soll in der nächsten Woche über die Verlängerung des Einsatzes abstimmen, der aktuell nur noch bis zum 31. März mandatiert ist. Tritt keine plötzliche Besserung der Lage ein – etwa durch eine Einigung mit den Taliban, mit denen derzeit über eine Beendigung des Krieges und einen Truppenabzug verhandelt wird -, dann ist für das nächste Mandatsjahr erneut mit Tausenden zivilen Todesopfern bei einem Schnitt von vielleicht 175 toten ANDSF-Mitgliedern pro Woche zu rechnen – im dann 18. Jahr des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan.