Daily Archives: 8. Februar 2017


08.02.2017 - 19:34 [ Basis-Film Verleih ]

NO LAND´S SONG auf Berlinale und Kinotour zur Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis

Im Dezember wurde NO LAND´S SONG, das „sensible Plädoyer für Engagement, Kunst, kämpferische Lebensfreude und natürlich Musik“ (Deutsche Film- und Medienbewertung) vom im Künstlerasyl Berlin lebenden iranischen Regisseur Ayat Najafi, in die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis 2017 in der Kategorie Dokumentarfilm aufgenommen. Dazu ist NO LAND´S SONG jetzt auf Kinotour und zweimal bei der Berlinale zu sehen.

08.02.2017 - 19:22 [ T’ruah ]

Rabbinic Statement on Trump’s Un-American Ban on Refugees

(25.1.2017) T’ruah: The Rabbinic Call for Human Rights condemns in the strongest terms this week’s expected Executive Orders, which effectively close our borders to Muslims, and flagrantly violate America’s longstanding, values-driven commitment to serving as a safe haven for refugees. We likewise oppose any attempts to impose a “values test” on prospective immigrants as a backdoor method of screening on the basis of religion.

As Jews, who know what it means to be targeted by discriminatory laws, we stand firmly with refugees fleeing war, persecution, and economic strife. For many in our American Jewish community, witnessing these refugees and the backlash inspired by some nativists reminds us of our own families who arrived on America’s shores in the early 20th Century.

08.02.2017 - 19:20 [ Kansas City ]

Editorial: Executive orders out of control no matter who occupies the White House

In 2015, Sen. Pat Roberts of Kansas denounced then-President Barack Obama’s threatened use of an executive order to move prisoners from Guantanamo Bay to the United States.

“Why do we even have a Congress,” Roberts thundered, “if the president can issue an executive order on anything?”

It was an important question then and now.

08.02.2017 - 19:15 [ NBC ]

Mom of Slain Backpacker Slams Trump’s False Claim It Was a Terrorist Attack

The mother of a young backpacker killed in an Australian hostel has criticized President Donald Trump‘s claim that her daughter‘s murder was a terror attack ignored by the media.

Rosie Ayliffe said terrorism links were quickly ruled out in last year‘s fatal stabbing of Mia Ayliffe-Chung, 20, and a fellow British tourist — Tom Jackson, 30 — who tried to save her life.

08.02.2017 - 19:12 [ Keep Talking Greece ]

Shock for cancer patients: “Life expectancy” needed for prescription medication

It was a patient’s lawyer who made the case public in the media.
When the patient went to Greece’s National Agency for Health Care (EOPYY) to receive the special drug, he was told that the doctor needed to have mentioned also his life expectancy on the electronic prescription.
The drug had a cost 0f 3,989 euro.

08.02.2017 - 19:10 [ Salon.com ]

Trump’s tweets are a sideshow: His executive orders are building a corporate state

Add to that whatever is done to undermine Obamacare and Medicaid, and one set of dominos is lining up and poised to fall. A possible doctor shortage in the regions that elected Trump is only the start. Since taking office, a mixture of Trump’s executive orders, new proposed legislation in Congress and directives by just-installed agency heads—the first in a coming wave of appointees—is taking aim to destroy a swath of policies adopted to enhance public health, protect the environment and help ordinary Americans by curbing corporate greed.

08.02.2017 - 19:04 [ the Australian ]

ASIO‘s detention powers a ‚step too far‘

„It is time to accept that the capacity to secretly and immediately detain persons whether or not they are implicated in terrorism is a step too far,“ former judge Roger Gyles QC said in the latest Independent National Security Legislation Monitor report, tabled in parliament on Wednesday.

The measure was proposed in the aftermath of the September 11 attacks and introduced in 2003 amid much controversy.

It had an initial 2006 sunset date but has been successively extended.

08.02.2017 - 16:31 [ Matthew Palmer / Youtube ]

War Authority

The 2001 Authorization for the Use of Military Force gives the President almost unlimited authority to bomb, detain, and monitor just about anyone, anywhere. It has yet to be amended or repealed and, on January 20th, will be in the hands of Donald Trump.

Directed by Matthew Palmer
Featuring interviews with Congresswoman Barbara Lee, former Secretary of State and Director of the CIA Leon Panetta, and others.

08.02.2017 - 16:21 [ Radio Utopie ]

„Links-Libertär“: Der Aufruf des Zion

(23.5.2008) „Weil wir wissen, dass der Ethos einer Gesellschaft sich daran bemisst, wie diese mit ihren Geringsten und ihren natürlichen Lebensgrundlagen umgeht, sind wir Wertkonservative.
Weil wir wissen, dass die Menschen- und Bürgerrechte ohne die Garantie einer materiellen Basis nur leere Ideale bleiben, sind wir Menschen- und Bürgerrechtsliberale.

Und eben weil wir wissen, dass die Zufälle des Marktes und der Herkunft solche Ungleichheiten und Ausgrenzungen schaffen, sind wir Linke.

Wer, wenn nicht wir?

Eine neue Zeit verlangt neue Akteure, ein neues Sensorium, eine neue Sprache, eine neue Politisierung und neue Bündnisse. Ein solidarischer Individualismus verlangt nach einer allen gemeinsamen neuen Basis.

Daher machen wir allen, die mit uns aufs freie Feld hinaus und aus der Industriegesellschaft heraus treten wollen, ein neues Angebot, den ÖkologInnen, den FreiberuflerInnen und Selbstständigen, den Friedensbewegten, den FeministInnen und MigrantInnen, den Prekarisierten, den Erwerbsarbeitslosen, den Kreativen und der digitalen Bohème.

Wann, wenn nicht jetzt?“

08.02.2017 - 16:16 [ Zeit.de ]

Demokraten: Eine Tea Party von links

Die Stimmung in der Partei seit der Wahlniederlage von Hillary Clinton ähnelt der tiefen Depression der Republikaner nach dem Wahlsieg von Barack Obama 2008. Auch in der konservativen Partei revoltierte damals die Basis gegen ihre Führung und verlangte totale Opposition. Zehntausende demonstrierten in einem Tax March in Washington für geringere Regierungsausgaben und für Steuersenkungen. Zwei Jahre später holten sich die Republikaner dank der Jetzt-erst-recht-Stimmung der rechten Tea-Party-Bewegung die Mehrheit im Kongress zurück – und verhinderten damit viele Kernvorhaben von Obama.

08.02.2017 - 16:07 [ Boston ]

Elizabeth Warren says Democrats need to ‘grow a backbone’ in speech to liberals

“Far too often, Democrats have been unwilling to get out there and fight. That ends today. It’s time for Democrats to grow a backbone and to get out there and fight.”
Warren said “time is running out” for Democrats to stand up for the values they believe in, particularly at a time in which Republicans control the White House and both chambers of Congress.

08.02.2017 - 15:07 [ Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg ]

Sunzi – Die Kunst des Krieges

Eingeborene Spione zu haben bedeutet, sich der Dienste der Einwohner eines Gebietes zu versichern. Im Land des Feindes mußt du Leute durch freundliche Behandlung für dich gewinnen und als Spione benutzen.

Innere Spione zu haben bedeutet, die Beamten des Feindes zu benutzen. Wertvolle Männer, die degradiert wurden; Kriminelle, die eine Bestrafung hinter sich haben; auch Lieblingskonkubinen, die gierig auf Gold sind; Männer, die verbittert sind, weil sie in untergeordneten Positionen sind oder bei der Verteilung von Posten übergangen wurden; andere, die wollen, daß ihre Seite geschlagen wird, damit sie eine Chance haben, ihre Fähigkeiten und Talente zu zeigen; Fähnlein im Winde, die in beiden Türen einen Fuß haben wollen. Beamte dieser Art sollten heimlich aufgesucht und mit reichen Geschenken auf die eigene Seite gebracht werden. Auf diese Weise wirst du fähig sein, die Verfassung des feindlichen Landes zu erkennen und die Pläne zu erfahren, die gegen dich geschmiedet werden; und außerdem kannst du die Harmonie stören und einen Keil zwischen den Herrscher und seine Minister treiben. Doch es ist äußerste Vorsicht geboten, wenn man sich mit inneren Spionen einläßt. (…)
Übergelaufene Spione zu haben bedeutet, die Spione des Feindes zu fassen und sie für eigene Zwecke einzusetzen: Mit großen Bestechungsgeldern und großzügigen Versprechungen müssen sie aus dem Dienst des Feindes gelöst und veranlaßt werden, falsche Informationen zurückzubringen und gleichzeitig gegen ihre Landsleute zu spionieren.

Todgeweihte Spione zu haben bedeutet, gewisse Dinge öffentlich zum Zwecke der Täuschung zu tun und zuzulassen, daß unsere eigenen Spione von ihnen erfahren und sie, da sie
hintergangen wurden, dem Feind berichten. Diese Dinge sind auf die Täuschung unserer eigenen Spione ausgerichtet und sollen sie glauben machen, daß sie unabsichtlich bloßgestellt
wurden. Wenn diese Spione dann hinter den Linien des Feindes gefangen werden, geben sie einen völlig falschen Bericht ab, und der Feind wird sich entsprechend verhalten, nur um
festzustellen, daß wir etwas völlig anderes tun. Daraufhin wird man die Spione zum Tode verurteilen.

Überlebende Spione sind schließlich jene, die Informationen aus dem Lager des Feindes zurückbringen. Dies ist die übliche Klasse von Spionen, die in keiner Armee fehlen darf. Dein überlebender Spion muß ein Mann von überragendem Verstand sein, doch mit der äußeren Erscheinung eines Narren; von schäbigem Äußeren, doch mit einem eisernen Alen. Er muß
tatkräftig sein, widerstandsfähig, stark und mutig: gründlich gewöhnt an alle Sorten Schmutzarbeit, fähig, Hunger und Kälte zu ertragen und Schmach und Schande auf sich zu
laden.

08.02.2017 - 14:07 [ Politico ]

What Steve Bannon Wants You to Read

Bannon, described by one associate as “the most well-read person in Washington,” is known for recommending books to colleagues and friends, according to multiple people who have worked alongside him. He is a voracious reader who devours works of history and political theory “in like an hour,” said a former associate whom Bannon urged to read Sun Tzu’s The Art of War. “He’s like the Rain Man of nationalism.”

08.02.2017 - 14:04 [ Neue Zürcher Zeitung ]

Steve Bannon im Porträt: Trumps General

Bannon brachte ein ideologisches Fun­dament in den Trump Tower, das dem intellektuell völlig desinteressierten Kandidaten abging. Aber mit seinem Gespür für die tiefe Frustration der weissen Arbeiterschaft hatte Trump intuitiv einen möglichen Weg ins Weisse Haus erkannt.

Als Wahlkampfleiter bündelte Bannon die Impulse Trumps in eine radikale Attacke auf arrogante Eliten in Politik, Medien und Wirtschaft, die eine scheinheilige Political Correctness predigen und die Nöte der Bevöl­kerungsmehrheit ignorieren.

08.02.2017 - 14:00 [ Knut Mellenthin / Junge Welt ]

Wo man Trump liebt

Israels Rechte ist seit Donald Trumps Wahlsieg vor Freude und Übermut ganz aus dem Häuschen: Rücksichten auf die USA, von denen das Land finanziell abhängt, die Waffen für Milliarden US-Dollar umsonst liefern und diplomatischen Schutz bieten, sind nicht mehr nötig. Endlich dürfen zionistische Siedler in der seit 50 Jahren besetzten Westbank bauen, soviel sie wollen. Auch auf Privatland, das palästinensischen Bewohnern gehört.