FĂŒr mehr Geld in der Bildung sind Tausende Studenten und SchĂŒler in mehreren deutschen StĂ€dten auf die StraĂe gegangen. In Leipzig etwa protestierten nach Polizeiangaben rund 5500 Studierende aus ganz Sachsen gegen KĂŒrzungen an den Hochschulen.
Daily Archives: 25. Juni 2014
Die Ăra der Drohnen (VII)
Die katholische MilitĂ€rseelsorge der Bundeswehr wirbt fĂŒr die Beschaffung und den Einsatz von Kampfdrohnen. Die Institution unterhĂ€lt ein „Zentrum fĂŒr ethische Bildung in den StreitkrĂ€ften“ (ZEBIS), das vor kurzem ein „E-Journal“ zum Thema im Internet freigeschaltet hat. Dort finden sich fast ausschlieĂlich BeitrĂ€ge von Wissenschaftlern und Offizieren, die die KriegsfĂŒhrung mittels bewaffneter Unmanned Aerial Systems (UAS) unterstĂŒtzen. Besonders hervorgehoben werden dabei zwei „Vorteile“ des Einsatzes von UAS: Zum einen seien diese aufgrund der ihnen attestierten „PrĂ€zision“ geeignet, als „KollateralschĂ€den“ bezeichnete zivile Todesopfer zu vermeiden. Zum anderen könnten Drohnen die GefĂ€hrdung der eigenen Soldaten minimieren, da sie aus groĂer Distanz gesteuert werden. Ein Luftwaffengeneral der Bundeswehr bezeichnet die Gegner von UAS sogar als „unmoralisch“ und „zynisch“ und wirft ihnen vor, die kĂ€mpfende Truppe bewusst unnötigen Risiken auszusetzen. Thematisiert wird auĂerdem der Befund, dass MilitĂ€rs, die Drohnen lenken, aufgrund der von ihnen zu verantwortenden Gewalttaten psychisch erkranken. Als „Gegenstrategien“ empfehlen die Autoren des katholischen Internetportals unter anderem das systematische „Trainieren“ seelischer „WiderstandsfĂ€higkeit“ – sowie die Behandlung mit Psychopharmaka.
Die Ăra der Drohnen (VI)
Die deutschen Regierungsparteien inszenieren eine scheinbar kontroverse parlamentarische Debatte ĂŒber Kampfdrohnen. Zu einer fĂŒr Ende dieses Monats anberaumten öffentlichen Expertenanhörung im Verteidigungsausschuss des Bundestages sind fast ausschlieĂlich dezidierte BefĂŒrworter von KriegseinsĂ€tzen bewaffneter Unmanned Aerial Systems (UAS) geladen. Unter ihnen findet sich beispielsweise der Völkerrechtler Wolff Heintschel von Heinegg, der an der Europa-UniversitĂ€t Viadrina in Frankfurt (Oder) lehrt. Heinegg hat sich in der Vergangenheit explizit fĂŒr „gezielte Tötungen“ mittels UAS ausgesprochen. Diese gelten dem Juristen etwa dann als legitim, wenn es sich bei den Zielpersonen um „Mitglieder organisierter bewaffneter Gruppen“ handelt. Gehört werden des Weiteren mehrere hochrangige Offiziere der Bundeswehr, die sich bereits seit lĂ€ngerem fĂŒr die Anschaffung von Kampfdrohnen durch die deutschen StreitkrĂ€fte stark machen. DemgegenĂŒber sind die Kritiker der deutschen Kriegspolitik klar in der Minderheit; lediglich einer von ihnen ist dem antimilitaristischen Spektrum zuzuordnen.
Luxemburger Bombenleger-Prozess geplatzt
Heute nun ist das Verfahren am 176. Prozesstag geplatzt. Nunmehr nehmen sechs zum Teil hochrangige Gendarmen auf der Anklagebank platz, weil das Gericht mit dem Aussageverhalten der Staatsdiener nicht zufrieden war. Die âGĂ€stelisteâ des âJahrhundertprozessesâ war beeindruckend: Nicht nur Polizeichefs, Geheimdienstchefs und Ex-Staatschef Juncker, sondern sogar die Prinzen und deren KindermĂ€dchen mussten in den Zeugenstand. Ein solches Verfahren wĂŒrde ich mir auch fĂŒr Deutschland wĂŒnschen.
Brazilâs Central Bank forecasts greater credit moderation
Maciel believes that the trust now more reluctantly placed by customers âis another factor which tends to exert an influence in borrowing, since it implies a cautious attitude on the part of both borrowers and banks,â he added.
Energie als Kampfmittel (II)
TatsĂ€chlich machen UmweltverbĂ€nde und BĂŒrgerinitiativen in zahlreichen LĂ€ndern gegen Fracking mobil – auch in Deutschland. Dennoch haben Unternehmen aus der Energiebranche lĂ€ngst mit ersten Erkundungen in der Bundesrepublik begonnen.
Uranabbau: Enorme SchĂ€den fĂŒr Mensch und Umwelt
„Jedes Glied der Nuklearen Kette stellt fĂŒr sich eine gesundheitliche Bedrohung dar – vom Uranbergbau ĂŒber die industrielle Aufbereitung, den Transport radioaktiver Stoffe quer ĂŒber den Globus, die unsichere zivile Nutzung, die menschenverachtende militĂ€rische Nutzung bis hin zum ungelösten Problem des AtommĂŒlls. Der einzig sichere Ort fĂŒr Uran ist tief unter der Erde – dort sollten wir ihn auch lassen“, erklĂ€rte Dr. Alex Rosen, Kinderarzt und Vorstandsmitglied der IPPNW.
Kolumbiens Parlament bremst AnnÀherung an die NATO
Zu den Gegnern einer Integration in den Nordatlantikpakt zĂ€hlt auch der gewĂ€hlte Senator vom Alternativen Demokratischen Pol, IvĂĄn Cepeda. Dieser zeigte sich mit der im Parlament offenbar vorherrschenden Meinung zufrieden, dass inmitten eines Friedensprozesses nicht Vorkehrungen fĂŒr den Krieg getroffen werden könnten.
The Map Of Native American Tribes You‘ve Never Seen Before
Finding an address on a map can be taken for granted in the age of GPS and smartphones. But centuries of forced relocation, disease and genocide have made it difficult to find where many Native American tribes once lived.
Bankers Could Go To Jail
Morning Edition had a strange piece discussing how regulators can punish banks for breaking the law. The piece focused on the various fines and regulatory measures that can be imposed as penalties when banks are found to have broken the law. Remarkably it never considered the underlying logic of the punishment and the likely deterrent effect on criminal activity.
74% of Germans oppose permanent NATO bases in Poland and Baltics
In the Forsa poll for the Internationale Politik magazine‘s latest edition slated for Friday, 74 percent of those surveyed were against the idea, while only 18 percent supported it, Reuters reports. Opposition to NATO expansion in Eastern Europe remains highest in former Communist eastern Germany, Forsa said.
Monitor: Neue Atombomben fĂŒr die deutsche Bundeswehr 19 06 14
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@SZ Und das hier: „Zusammenarbeit von NSA und BND 2007 eingestellt“. Sagt mal, WOLLT IHR UNS VERARSCHEN?!
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@SZ Sagt mal, wie oft wollt ihr Witzbolde uns noch immer das Gleiche von Euren „Recherchen“ erzĂ€hlen, was alle wissen und davor weglaufen?
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BND leitete Telefondaten an NSA weiter
Als „politisch viel zu heikel“ wurde diese Zusammenarbeit von NSA und BND 2007 eingestellt.
WO FAT – The Conjuring
Much in the same vein as their last two offerings â 2012âs The Black Code and 2011âs Noche del Chupacabra â The Conjuring boasts big jams and brawny riffs, the sort of record that turns the vaguely interested into converts and makes the corners on squares look even sharper…
Gauck, unbeliebt und verachtet. BundesprÀsident Joachim Gauck in Aachen 19.06.2014
CDU, SPD, und GrĂŒne fahrt doch selber in zukĂŒnftige KriegseinsĂ€tze!
Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus !!!
Bundestagswahl 1972 SPD Spot
Spot zu den Bundestagswahlen 1972.
Oberster Gerichtshof der U.S.A. setzt willkĂŒrlichen Telekommunikationsabfragen durch Polizei ein Ende
Das Verfassungsgericht der Vereinigten Staaten von Amerika fĂ€llte am heutigen Mittwoch, den 25.Juni 2014 ein Urteil zu Gunsten der PrivatsphĂ€re der BĂŒrger.
Information Control Division
Information Control Division (ICD) war eine Propaganda- und Zensurabteilung der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland mit dem Ziel der Redemokratisierung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die ICD wurde durch Umbenennung der Psychological Warfare Division des SHAEF unter Robert A. McClure gegrĂŒndet. McClure beschrieb es als „Ăbergang von der Propaganda- zur Kontrollphase“. (…)
Die Umerziehung wurde dreiphasig geplant: Nach kompletter SchlieĂung aller Medien begann der Betrieb einzelner Informationsinstrumente durch die U.S. Army, die zuletzt durch Lizenzvergabe an sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlte Deutsche zu ĂŒbergeben waren. (…)
Anfangs publizierte man acht deutsche Tageszeitungen mit eine Million Exemplaren Auflage tĂ€glich sowie fremdsprachige Tageszeitungen fĂŒr Displaced Persons und Kriegsgefangene in doppelter Höhe. Im Juli 1946 schrieb McClure an seinen Freund und Berufskollegen Charles Douglas Jackson, dass die ICD nun 37 Tageszeitungen, 6 Radiostationen, 314 Theater, 642 Kinos, 101 Journale, 7384 BuchhĂ€ndler und Druckereien und 237 Buchverlage kontrolliere. Selbst fĂŒhrte sie 15 Meinungsumfragen monatlich durch, publizierte eine Zeitung mit 1,5 Mio. Exemplaren tĂ€glich sowie 3 Magazine. Sie betrieb die DANA, den VorlĂ€ufer der dpa und 20 Bibliothekszentren. Presselizenzen waren zu der Zeit an 73 Deutsche, ĂŒberwiegend Sozialdemokraten, vergeben worden.
âLeistungsschutzrechtâ? Informationskontrolle: Auch die abermalige VerschĂ€rfung des Urheberrechts zielt nicht auf Google, sondern auf uns
Bundesjustizminister Heiko Maas (âSozialdemokratische Partei Deutschlandsâ) verspricht nach der Kriminalisierung der Herstellung und des Versendens einer Kopie einer im eigenen Privatbesitz befindlichen mp3 im Jahre 2005, sowie dem in 2013 explizit auf Druck der Springer AG geschaffenen âLeistungsschutzrechtâ, eine erneute VerschĂ€rfung des Urheberrechts. Maas kriecht damit seiner âliberalenâ VorgĂ€ngerin Leutheusser-Schnarrenberger hinterher und vor die FĂŒĂe der Verlage Springer, Burda und den anderen âGesellschafternâ der VG Media.
Wir können unsere Schlagzeile vom Februar 2013 nur wiederholen: Die erneute VerschÀrfung des Urheberrechts zielt nicht auf Google, es zielt auf uns.
Maas stellt verschÀrftes Leistungsschutzrecht in Aussicht
„Ich hoffe sehr, dass es der VG Media gelingt, hier fĂŒr mehr Fairness im Netz zu sorgen.“ Sein Ministerium werde „die Entwicklung hier sehr genau beobachten“, sagte Maas auf einer Tagung von Lokalzeitungsverlegern in Berlin. „Wir sind an den Erfahrungen, die Sie hier machen, sehr interessiert, und wir werden prĂŒfen, ob gesetzliche Bestimmungen nicht weiterentwickelt werden mĂŒssen.“
Wladimir Putin war in Wien
Eine kritische Nachlese – Am 24. Juni kam der russische PrĂ€sident Wladimir Putin zu einem halbtĂ€gigen Arbeitsbesuch nach Wien. Rund um die Hofburg und das Bundeskanzleramt war die Innenstadt abgeriegelt, an den Absperrung versammelten sich auch einige TouristInnen, die ganz gerne einen Blick auf Putin geworfen hĂ€tten. Freilich gelang dies niemandem auĂer jenen, die zum Treffen zugelassen waren.
„Unter der GroĂen Koalition wirkt der Bundestag wie gelĂ€hmt…Alles wirkt betĂ€ubt.“
Gibt es eigentlich irgendeinen Zeitpunkt an dem die hiesigen Flaschen, die sich BĂŒrgerrechtler, Sozialdemokraten, Sozialisten oder fortschrittlich und emanzipatorisch nennen, es fertig bringen eine VERFASSUNGSTREUE Partei zu grĂŒnden um sich diesem in Zeitlupe abspielenden Staatsstreich und der von oben orchestrierten Zersetzung der Republik entgegenzustellen?
November 1932: Ew. Exzellenz, Hochzuverehrender Herr ReichsprÀsident,
Gleich Eurer Exzellenz durchdrungen von heisser Liebe zum Deutschen Volk und Vaterland, haben die Unterzeichneten die grundsĂ€tzliche Wandlung, die Eure Exzellenz in der FĂŒhrung der StaatsgeschĂ€fte angebahnt haben, mit Hoffnung begrĂŒsst. Mit Eurer Exzellenz bejahen wir die Notwendigkeit einer vom parlamentarischen Parteiwesen unabhĂ€ngigeren Regierung, wie sie in dem von Eurer Exzellenz formulierten Gedanken eines PrĂ€sidialkabinetts zum Ausdruck kommt.
Der Ausgang der Reichstagswahl vom 6. November d. J. hat gezeigt, daĂ das derzeitige Kabinett, dessen aufrechten Willen niemand im deutschen Volke bezweifelt, fĂŒr den von ihm eingeschlagenen Weg keine ausreichende StĂŒtze im deutschen Volke gefunden hat, daĂ aber das von Euer Exzellenz gezeigte Ziel eine volle Mehrheit im deutschen Volke besitzt, wenn man – wie es geschehen muĂ – von der staatsverneinenden kommunistischen Partei absieht. Gegen das bisherige parlamentarische Parteiregime sind nicht nur die Deutschnationale Volkspartei und die ihr nahestehenden kleineren Gruppen, sondern auch die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei grundsĂ€tzlich eingestellt und haben damit das Ziel Eurer Exzellenz bejaht. Wir halten dieses Ergebnis fĂŒr ausserordentlich erfreulich und können uns nicht vorstellen, daĂ die Verwirklichung des Zieles nunmehr an der Beibehaltung einer unwirksamen Methode scheitern sollte.
Heute vor 80 Jahren: ReichsprÀsident Generalfeldmarschall Hindenburg ernennt Hitler zum Reichskanzler
(30. Januar 2013) Am 30. Januar 1933 ernannte der bereits mit Notverordnungen herrschende ReichsprĂ€sident, der Generalfeldmarschall des von 1871-1918 herrschenden Kaiserreichs, Paul von Hindenburg, Adolf Hitler zum Reichskanzler von Deutschland, obwohl dieser zuvor bei der Reichstagswahl mit seiner Partei N.S.D.A.P. eine Wahlniederlage erlitten hatte (die faschistische N.S.D.A.P, die ihren Namen von der âSozialdemokratischen Arbeiterparteiâ S.D.A.P. abgekupfert hatte, verlor am 6. November 1932 mehr als zwei Millionen Stimmen und sank auf 33,1 Prozent).
Zum Stimmenumschwung von oben mag die âIndustrielleneingabeâ von zwanzig, hm, hochrangigen Persönlichkeiten beim adligen ReichsprĂ€sidenten beigetragen haben, in der eine der zentralen Spieler des Geldsystems die FĂ€den zog und den gleichzeitig von allen Involvierten an Hindenburg versandten Brief auch verfasste: Hjalmar Schacht, PrĂ€sident der Reichsbank von 1923 bis 1930 und 1933 bis 1939, sowie Hitlers Reichswirtschaftsminister von 1934 bis 1937 (Schacht wurde spĂ€ter in den NĂŒrnberger Prozessen von allen Anklagepunkten freigesprochen).
Von Hindenburg zu Hitler: „Der ReichsprĂ€sident war nie eine Marionette“
(9. Januar 2008) Paul von Hindenburg hat Adolf Hitler 1933 zur Macht verholfen. Gemeinhin gilt diese Entscheidung des ReichsprÀsidenten als ein Zeichen von AlterssenilitÀt und Fremdbestimmung. Der Historiker Wolfram Pyta widerspricht im Interview mit WELT ONLINE: Hindenburg habe Hitler bewusst zum Reichskanzler gemacht.
„Kriegshetzer“-Vorwurf: Oppermann vergleicht Kritik der Linkspartei mit Nazi-Demagogie
Oppermann sprach in der Generaldebatte des Bundestages von „unglaublichen Entgleisungen“ aus Reihen der Linkspartei. Die SPD reagiere sensibel auf solche Angriffe gegen StaatsoberhĂ€upter, „denn das war die Strategie der Nazis in der Weimarer Republik gegen ReichsprĂ€sident Ebert“.
Wreath-laying ceremony at the monument to Soviet soldiers who fell in the liberation of Austria from Nazism
Vladimir Putin took part in a wreath-laying ceremony at the monument to Soviet soldiers who fell in the liberation of Austria from Nazism. The memorial is located on Schwarzenbergplatz in central Vienna.
Putins Initiative: Moskau verzichtet auf MilitÀreinsatz in der Ukraine
Der russische Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) setzt gemÀà einem den Antrag von PrĂ€sident Wladimir Putin seine Genehmigung fĂŒr den Armeeeinsatz in der Ukraine auĂer Kraft, schreibt die Zeitung „RBC Daily“ am Mittwoch.
Wie der Chef des Kreml-Stabs Sergej Iwanow sagte, erwartet nun Moskau von Kiew, dass dieses die Kampfhandlungen in der Ostukraine einstellt.
Wladimir Putin, schmeissen Sie endlich Sergej Lawrow raus und beenden Sie den Syrien-Krieg
(28. Juni 2012) Das Existenzrecht jedes einzelnen Staates des Planeten ist derzeit gefĂ€hrdet. Dieser Angriff auf die Kernstrukturen jeder gesellschaftlichen Organisierung, jeder Ordnung, wird auf allen Ebenen und mit verschiedenen Mitteln exekutiert. Dieser Angriff dient nichts anderem als die gesamte derzeit auf dem Planeten existierende Ordnung zu zerschlagen, die dĂŒstersten und finstersten Seiten des Menschen zu wecken und ein Schlachten loszutreten, das wahnsinnige Messianiker, die in Jahrzehnten weltweit systematisch in SchlĂŒsselpositionen gehoben wurden, als Teil eines vorher bestimmten Schicksal ansehen. Was in ĂŒber 10 Jahren auf diesem Planeten passiert ist, der Krieg, der seither gefĂŒhrt wird, ist Teil davon. Und der Syrien-Krieg, die derzeit laufende Invasion Syriens durch geĂŒbte, völlig enthemmte Söldner-Truppen und Todesschwadronen, trainiert und finanziert im Nebel der asiatischen und afrikanischen Besatzungszonen der westlichen MilitĂ€rmĂ€chte und deren verbĂŒndeten totalitĂ€ren asiatischen Kirchenstaaten wie Saudi-Arabien, ist Teil dieses zehnjĂ€hrigen Krieges. Eines Krieges, der nie erklĂ€rt worden ist, nicht wirklich.
(…)
Von Diktatoren beherrschte LĂ€nder anzugreifen, wenn diese nicht expansiv sind, macht keinen Sinn. Es macht ĂŒberhaupt keinen Sinn irgendwelche LĂ€nder anzugreifen. Das sollte spĂ€testens der Irak-Krieg, der ĂŒber eine Million Menschen das Leben kostete, bewiesen haben. Wie viele Leichenberge, Folterlager, GeheimgefĂ€ngnisse und im gleichen Atemzug gefĂ€lschte Anklagen, EinschrĂ€nkungen der bĂŒrgerlichen Freiheiten und Polizeistaatsstrukturen im Hinterland der kriegfĂŒhrenden LĂ€nder, welchen lebendig gewordenen Albtraum braucht es eigentlich noch, bevor Sie, Herr PrĂ€sident Wladimir Putin, endlich das Wörtchen NJET lernen?
Soll ich Ihnen das beibringen? Muss ich das? Bitte, es geht so: NJET.
NJET!
Anklage gegen ein mutmaĂliches Mitglied der auslĂ€ndischen terroristischen Vereinigung âIslamischer Staat im Irak und GroĂsyrienâ (ISIG)
Der zuletzt in Frankfurt am Main wohnhafte Angeschuldigte reiste Anfang Juli 2013 ĂŒber Istanbul nach Syrien. Getragen von einer radikal-religiösen Einstellung beabsichtigte er, sich am militanten Jihad gegen das Regime des syrischen PrĂ€sidenten Assad zu beteiligen und am Aufbau eines allein auf der Scharia basierenden Staates mitzuwirken. Zu diesem Zweck schloss er sich Ende Juli 2013 der jihadistischen Vereinigung âIslamischer Staat im Irak und GroĂsyrienâ (ISIG) an. ZunĂ€chst absolvierte er eine Waffenausbildung und verschaffte sich eine Schusswaffe. In der Folgezeit wurde er fĂŒr SanitĂ€ts- und Wachdienste eingesetzt. DarĂŒber hinaus nahm er an zum Teil mehrtĂ€gigen KampfeinsĂ€tzen des ISIG teil.
..Hier der BundesprĂ€sident im Wortlaut: „Auch zu Waffen greifen!“ deutschlandfunk.de
…
Eröffnung der 50. MĂŒnchner Sicherheitskonferenz
(31. Januar 2014) An der europĂ€ischen Idee halten wir fest. Aber Europas Krise verunsichert uns. Auch an der NATO halten wir fest. Aber ĂŒber die Ausrichtung der Allianz debattieren wir seit Jahren, und ihrer finanziellen Auszehrung werfen wir uns nicht entgegen. Das BĂŒndnis mit den Vereinigten Staaten stellen wir nicht in Frage. (…)
Zudem sollte es heute fĂŒr Deutschland und seine VerbĂŒndeten selbstverstĂ€ndlich sein, Hilfe anderen nicht einfach zu versagen, wenn Menschenrechtsverletzungen in Völkermord, Kriegsverbrechen, ethnischen SĂ€uberungen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit mĂŒnden. Die Achtung der Menschenrechte ist nicht nur der Kern des SelbstverstĂ€ndnisses westlicher Demokratien. Sie ist eine ganz grundsĂ€tzliche Bedingung fĂŒr die Garantie von Sicherheit, ja, fĂŒr eine friedliche und kooperative Weltordnung.
Das Prinzip der staatlichen SouverĂ€nitĂ€t und der Grundsatz der Nichteinmischung dĂŒrfen gewalttĂ€tige Regime nicht unantastbar machen. Hier setzt das „“Konzept der Schutzverantwortung““ an: Es ĂŒbertrĂ€gt der internationalen Gemeinschaft den Schutz der Bevölkerung vor Massenverbrechen, wenn der eigene Staat diese Verantwortung nicht ĂŒbernimmt. Als Ă€uĂerstes Mittel ist dann der Einsatz von MilitĂ€r möglich, und zwar nach sorgfĂ€ltiger PrĂŒfung und nach FolgenabwĂ€gung sowie ErmĂ€chtigung durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.
Ich weiĂ, und ich leide wie viele Menschenrechtsverteidiger in der ganzen Welt daran, dass nicht ĂŒberall dort eingegriffen wird, wo es ethisch, zum Schutz von Leib und Leben bedrohter Menschen, geboten wĂ€re. Im Fall Syrien hat sich dieses Dilemma jĂŒngst wieder gezeigt.
Grundgesetz fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland
Artikel 26
(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die FĂŒhrung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.