Daily Archives: 10. Oktober 2011


10.10.2011 - 23:14 [ MMnews ]

Air Berlin: Topbonus Card Gold fĂĽr Politiker

Air Berlin beschenkte Bundestagsabgeordnete mit „Topbonus Card Gold“. „Für uns ist die Unterstützung durch die Politik in Deutschland von großer Bedeutung“, schrieb Ex.Air Berlin-Chef Hunold den Abgeordneten unverblümt.

10.10.2011 - 22:40 [ Guardian ]

Greeks pay for economic crisis with their health

It is 4am on the emergency ward of Evangelismos general hospital – the biggest in Greece – and the stream of patients is relentless. Dr Michalis Samarkos has not stopped working since he started his shift some 14 hours earlier, and he has been besieged by patients unable to afford the tests or the drugs they need.

10.10.2011 - 22:39 [ Basler Zeitung ]

Griechen bezahlen die Krise mit ihrer Gesundheit

«Das Bild der Gesundheit der Griechen ist besorgniserregend», schreiben die Forscher abschliessend ihn ihrer Studie. Die Bevölkerung ermögliche die Sparmassnahmen mit dem Preis ihrer Gesundheit. Griechenland müsse aufpassen, dass die Schuldenkrise das Land nicht sein grösstes Kapital koste: seine Einwohner.

10.10.2011 - 22:32 [ Der Standard ]

Bockige Slowakei droht mit „Nein“ zum EFSF

Sollte im slowakischen Parlament am Dienstag keine Mehrheit von 76 der 150 stimmberechtigten Abgeordneten zustandekommen, könnte das auch für die anderen 16 Euro-Länder die EFSF-Erweiterung blockieren, da alle Mitgliedsländer zustimmen müssen. Über internationale Verträge wie den EFSF kann im slowakischen Parlament aber notfalls auch ein zweites Mal abgestimmt werden.

10.10.2011 - 22:20 [ Focus ]

Ex-Staatssekretär Pfahls gesteht: Neubeginn muss sein

Zu Beginn des Prozesses gegen Ex-Verteidigungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls hatte der 68-Jährige über seinen Anwalt vollmundig angekündigt, „reinen Tisch“ machen zu wollen. Am zweiten Verhandlungstag legte er jedoch – anders als erwartet – wenig Neues auf den Tisch.

10.10.2011 - 21:43 [ Göttinger Tageblatt ]

Klage im Verwaltungsgericht: Journalismus für Stadtradio macht 43-Jährigen verdächtig

Die „Erkenntnis“ des niedersächsischen Verfassungsschutzes verblüfft jeden, der Kai Budler von Pressekonferenzen als Kollegen kennt: „Nach Erkenntnissen der Polizei vom 10. Juli 2000 war (Budler) Mitarbeiter des Göttinger Radiosenders Stadtradio“, heißt es da in der Auflistung dessen, was der Geheimdienst für verdächtig und speichernswert hält.

10.10.2011 - 21:27 [ Radio Utopie ]

Mikis Theodorakis: An die empörten Bürger Griechenlands und Europas

Am 25.Juni 2011, vierzehn Monate später, erfolgte eine erneute Erklärung, die Wochen vor der inzwischen weltweit erstarkenden Occupy-Bewegung veröffentlicht wurde und mit dem derzeitigen Höhepunkt des immer weiter fortschreitenden masslosen blutsaugenden Treiben der Internationaler Währungsfonds (IWF) – EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB)- “Troika” (Spar-Kontrolleure erhöhen den Druck, Tagesschau vom 9.Oktober 2011) aktueller denn je ist:

AUFRUF VON MIKIS THEODORAKIS UND “SPITHA”

10.10.2011 - 20:30 [ German Foreign Policy ]

Aktionsplan Libyen

Mit einem Besuch in Tripolis noch in diesem Monat will Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler deutschen Unternehmen größtmögliche Anteile an der sich umstrukturierenden Wirtschaft Libyens sichern. Nach Muammar al Gaddafis Sturz werden die Geschäfte in dem Land völlig neu verteilt; vor allem Frankreich, Großbritannien und die USA, die den Krieg gegen Gaddafi maßgeblich geführt und das neue Regime ins Amt gebracht haben, wollen umfassend berücksichtigt werden. Deutschland bemüht sich nach Kräften, seine bisherige starke Stellung vor allem in der Rohstoffbranche nicht zu verlieren und womöglich sogar neue Vorteile zu erzielen.

10.10.2011 - 16:14 [ Stern ]

Enttarnter Staatstrojaner: Klären Sie auf, Herr Friedrich!

Die Beschädigung des demokratischen Rechtsstaats, die hier aufgedeckt worden ist, lässt sich nicht klein reden zur Panne, die auf dem Wege der ĂĽblichen – ebenso umständlichen wie langwierigen – politischen Aufklärung bearbeiten lässt. Dass die Parteien sanftmĂĽtig nach einem „Hearing“ rufen, ist geradezu lächerlich. Wir haben ein Recht darauf, dass der Bundesinnenminister verbindlich fĂĽr sein Amt und fĂĽr die nach geordneten Behörden wie das Bundeskriminalamt, das Bundesamt fĂĽr Verfassungsschutz oder den Bundesnachrichtendienst erklärt, dass diese Ă„mter nicht beteiligt waren an dem Versuch, unsere Computer zu verwanzen – und dass sie, sollte die bayerische Landesregierung dafĂĽr verantwortlich sein, auch keine Entwicklungshilfe geleistet haben.

10.10.2011 - 16:13 [ Bayrisches Staatsministerium des Inneren ]

Innenminister Joachim Herrmann: ´Abhören verschlĂĽsselter Telekommunikation stets im rechtlichen Rahmen – Landesdatenschutzbeauftragter in ĂśberprĂĽfung eingeschaltet´

Auf Grund der Veröffentlichungen des Chaos-Computer-Clubs (CCC) haben die Spezialisten des BLKA gestern sofort nach Bekanntwerden der im Internet veröffentlichten Informationen und Ausführungen eine Erstbewertung und Prüfung vorgenommen. Die Erstbewertung des BLKA hat ergeben, dass die dem CCC zugespielte Software einem Ermittlungsverfahren der Bayerischen Polizei aus dem Jahr 2009 zugeordnet werden kann. Noch nicht bestätigt werden könne, ob es sich bei der vorliegenden Datei um eine Testversion aus der Entwicklungsphase oder um die später im Verfahren tatsächlich eingesetzte Version der Software handelt.

10.10.2011 - 15:27 [ Focus ]

Spionagesoftware am MĂĽnchener Flughafen eingesetzt: Der Staatstrojaner kommt aus Bayern

Einer der vom Chaos Computer Club (CCC) dokumentierten sogenannten „Trojaner“ sei auf der Festplatte eines seiner Mandanten gefunden worden, teilte der niederbayerische Anwalt Patrick Schladt am Montag mit. Bayerns Innenministerium prüft den Sachverhalt. Die Bundesregierung sicherte zu, die Vorwürfe zum sogenannten „Staatstrojaner“ rasch aufklären zu wollen. Das bayerische Innenministerium bestätigte, dass der Staatstrojaner zur Online-Überwachung aus Bayern stammt.

10.10.2011 - 13:58 [ Der Standard ]

EU verschiebt Gipfel

Der fĂĽr Montag und Dienstag nächster Woche angesetzte Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU und der Eurozone wird auf den 23. Oktober verschoben. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy teilte am Montag via „Twitter“ mit, er habe „nach einer Reihe von Konsultationen“ beschlossen, den Gipfel eine Woche später einzuberufen.

10.10.2011 - 13:52 [ Heise ]

Verpflichtung zur Breitband-Versorgung ´ist vom Tisch´

„Gerade die vielen regionalen Netzbetreiber, die bei einem Universaldienst ausgebootet worden wären, haben dieses Vertrauen verdient und werden es auch in Zukunft rechtfertigen.“

10.10.2011 - 13:33 [ Neues Deutschland ]

Generalstreik in England?

(16.09.) Von Montag bis Mittwoch hielt der britische Gewerkschaftsbund TUC seine jährliche Konferenz in London ab. Es war eine kleinere Konferenz als sonst, normalerweise trifft man sich in großen Hotels britischer Küstenstädte. Viele Medien unkten deshalb, die britische Gewerkschaftsbewegung stünde kurz vor der Bedeutungslosigkeit.

10.10.2011 - 13:32 [ Guardian ]

Unison ballots 1 million public sector workers on strike action

More than 1 million public sector workers are to vote on strike action in the biggest-ever union industrial action ballot.

The Unison union said probation officers, nurses, social workers, teaching assistants, school kitchen assistants and hospital cleaners would be among those voting in the row over public sector pensions.

The result of the ballot will be known on 3 November, giving time for Unison to strike on the TUC day of action, which takes place on 30 November.

10.10.2011 - 13:16 [ Futurezone ]

Ă–sterreicher: Internet ist Werkzeug des Volkes

20.9.11 Die Österreicher sehen im Internet ein Werkzeug, das demokratische Prozesse fördern und stabilisieren kann. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Studie, die im Auftrag der Telekom Austria Group durchgeführt und am Dienstag vorgestellt wurde. Laut den Ergebnissen sehen 73 Prozent der Gesamtbevölkerung im Internet ein „Werkzeug des Volkes“. Nur 16 Prozent gaben an, das Internet sei ein „Werkzeug der Regierenden“. 70 Prozent der Österreicher wünschen sich, dass das Internet eine „Kontrollfunktion gegenüber den Mächtigen“ darstellt.