Die Sicherheitsforscher berichten, dass einer der Angriffspunkte ein Webserver war, von dem aus sich die Angreifer Zugriff auf das interne Netz eines Anbieters verschafften. Welche Anbieter betroffen sind, verraten die Forscher nicht, es seien jedoch sowohl größere als auch kleinere Anbieter in einzelnen „interessanten“ Regionen dabei.
Zuverlässige Aussagen, von wem ein digitaler Angriff ausgeht, ist kaum möglich. Die Entdecker der Hacking-Kampagne äußern sich daher nur vorsichtig zu den möglichen Urhebern. Sie halten es für „sehr wahrscheinlich“, dass die Angriffe von einer staatlich assoziierten Hackereinheit ausgeben. Ein ähnliches Vorgehen habe man in China beobachtet. Aber es könnte genauso gut sein, dass jemand bekannte chinesische Hacking-Methoden vorgibt, um die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.