Daily Archives: 18. März 2011


18.03.2011 - 23:25 [ Sea Shepherd ]

Namibia‘s Deadly Little Secret: Die Cape Fur Seal Cull

In less than four months, the Namibian seal ‘cull’ will begin, and over 90,000 seals will be brutally clubbed to death in what is now the largest slaughter of marine wildlife on the planet. It is considered to be the most brutal of all ‘culls,’ and is now responsible for the death of more seals than even the Canadian seal hunt.

18.03.2011 - 23:09 [ TAZ ]

Die Explosion des Wutbürgers

Nach dem Reaktorunfall in Japan ist in Deutschland eine fast beispiellose Protestmobilisierung angelaufen: Dutzende Demos am Wochenende, hunderte in den nächsten Wochen. Eine Übersicht

18.03.2011 - 23:05 [ Rettet den Regenwald ]

Bayer bringt hochgiftiges Phosgen-Gas nach Brunsbüttel

Die Firma BAYER MaterialScience hat heute bekannt gegeben, die Kunststoff-Produktion im Werk Brunsbüttel mehr als zu verdoppeln. Statt 200.000 Tonnen des Weichschaums TDI sollen künftig 420.000 Tonnen des Hartschaums MDI produziert werden. Hierfür soll eine bestehende Anlage umgerüstet und wesentlich erweitert werden. Mit einer Inbetriebnahme sei 2015/16 zu rechnen.

18.03.2011 - 15:18 [ gulli.com ]

U.S. Militär lässt Software zum Manipulieren sozialer Netzwerke entwickeln

Laut übereinstimmenden Berichten der Washington Times und des Guardian, hat das amerikanische Militär die Firma „Ntrepid“ beauftragt, eine Software zur Meinungsmanipulation zu entwickeln. Offiziellen Angaben zufolge soll damit der amerikafeindlichen Propaganda im Netz entgegen gewirkt werden. Insbesondere seien soziale Netzwerke das Ziel.

18.03.2011 - 12:58 [ Radio Utopie ]

Analyse zur UN-Resolution: Eine umfassende Kriegsvollmacht gegen Libyen

Um zu verstehen, was da gestern im Angst-Nebel der Atomaffäre von Fukushima und der humanitären Katastrophe in Japan nun tatsächlich in New York über die Weltbühne ging, ist es zunächst einmal wichtig sich zu erinnern, was die “United Nations Organisation” (UNO) überhaupt ist. Die UNO ist keine demokratisch gewählte, sondern eine von Regierungen und Machthabern zusammengesetzte Organisation von Repräsentanten. Deshalb wird durch eben diese Repräsentanten, sowie durch die assoziierte Staatspresse und Informati0nsindustrie, gern das “O” in UNO weggelassen. Um zu suggerieren, dass es sich bei dieser Leiche, diesem New Yorker Spielzeug, tatsächlich um Vereinte Nationen handelt und nicht etwa um Vereinte Regierungen und Machthaber.

18.03.2011 - 11:39 [ Zeit online ]

Wut in Pakistan nach tödlichem US-Drohnenangriff

Ein US-Drohnenangriff mit mehr als 40 Toten in Pakistan hat bei der Armee und der Regierung in Islamabad wütende Reaktionen hervorgerufen. Nach Militärangaben waren bei dem Beschuss im Grenzgebiet zu Afghanistan Zivilisten ums Leben gekommen.
Der pakistanische Armeechef Ashfaq Parvez Kayani verurteilte den Angriff als «ungerechtfertigt und unter keinen Umständen hinnehmbar». Die Zahl der Opfer stieg am Freitag auf 43.

18.03.2011 - 11:30 [ Stuttgarter Nachrichten ]

Künstlerkolonie zieht in Container um

Jahrelang lebten die Künstler vom Nordbahnhof in einem Übergangsstadium: Eisenbahnwaggons dienten als Bleibe und Ateliers, solange das Nordbahnhofgelände nicht anders nutzbar war. Im Mai müssen sie das Feld räumen und sollen in Container am Cannstatter Güterbahnhof einziehen

18.03.2011 - 11:18 [ gullyparlament ]

Japangau – … und das Aussetzen des Verstands

O-Ton heute früh etwa um 8.10 Uhr auf Deutschland Radio Kultur im „Mediengespräch“ – leider nicht nachzuhören, was ich sehr sehr bedauerlich finde. Zugegen war eine Journalistin, welche Auskunft über die Lage in Japan am Gaustandort geben soll….

18.03.2011 - 10:48 [ Alles Schall und Rauch ]

Libyen schliesst seinen Luftraum, der nächste Krieg beginnt

Die europäische Luftaufsichtbehörde Eurocontrol meldet, Libyen hat seinen Luftraum geschlossen. Gleichzeitig hat der Sprecher der französischen Regierung, Francois Baroin, verkündet, die Militäraktionen um die Flugverbotszone zu implementieren wird innerhalb von „Stunden“ beginnen. Baroin sagt, das Ziel der Militäraktion ist, die „libysche Bevölkerung zu schützen und ihren Drang nach Freiheit zu ermöglichen, was den Sturz von Gaddafi bedeutet“.

18.03.2011 - 09:30 [ 20 Minuten online ]

Paris schlägt in einigen Stunden los

Frankreich forciert baldige Angriffe auf Gaddafis Truppen. Norwegen und Dänemark wollen sich beteiligen. Die USA haben zuvor Luftschläge ab Sonntag in Aussicht gestellt.
Nach der Libyen-Resolution des UNO-Sicherheitsrats sollen die ersten militärischen Angriffe gegen die Truppen des Machthabers Muammar al-Gaddafi nach französischen Angaben «in einigen Stunden erfolgen». Frankreich werde sich daran beteiligen, sagte Regierungssprecher François Baroin am Freitag dem Sender RTL. Wann, wo und in welcher Form die Angriffe stattfinden würden, wolle er im Moment nicht mitteilen.

18.03.2011 - 09:20 [ Zentrum der Gesundheit ]

Fluoride: Der Beweis für ihre Nutzlosigkeit

Fluoridschicht ist 10.000mal dünner als ein Haar

Frank Müller, Ph. D. und seine Kollegen von der Universität Saarland in Deutschland entdeckten, dass die Fluorapatit-Schicht, die nach Fluoridbehandlungen auf den Zähnen gebildet wird, nur sechs Nanometer dick ist. Stellen Sie sich bitte einmal ein menschliches Haar vor: Es ist ungefähr so dick wie 10.000 solcher Fluoridschichten. Schon allein das Kauen von Nahrung reiche aus, so die Wissenschaftler, um diese dünne Fluoridschicht innerhalb von wenigen Sekunden zu zerstören.

18.03.2011 - 09:08 [ kölnische Rundschau ]

„Über den Tellerrand schauen“

Ägypten, Libyen, Japan – die Ereignisse überschlagen sich. ……………………….
Für viel wichtiger hält Lambsdorff eine Freihandelszone mit Nordafrika, um die dortige Wirtschaft zu fördern. Andernfalls müsse die EU mit weiteren Flüchtlingen rechnen: „Entweder kommen die Produkte zu uns, oder es kommen die Menschen“.In Libyen dauere der Prozess eben länger. Gleichzeitig beurteilte der Abgeordnete eine Flugverbotzone für Libyen eher skeptisch: „Das geht nicht ohne völkerrechtliche Grundlage und ist Sache der Vereinten Nationen“.

18.03.2011 - 08:26 [ Guardian ]

UN security council resolution 1973 (2011) on Libya – full text

1. Demands…
2. Stresses…
3. Demands…
4. Authorizes Member States that have notified the Secretary-General, acting nationally or through regional organizations or arrangements, and acting in cooperation with the Secretary-General, to take ALL NECESSARY MEASURES, notwithstanding paragraph 9 of resolution 1970 (2011), to protect civilians and civilian populated areas under threat of attack in the Libyan Arab Jamahiriya, including Benghazi, while excluding a foreign occupation force of any form on any part of Libyan territory, and requests the Member States concerned to inform the Secretary-General immediately of the measures they take pursuant to the authorization conferred by this paragraph which shall be immediately reported to the Security Council;

18.03.2011 - 08:14 [ YouTube ]

UN-Sicherheitsrat verhängt Flugverbot über Libyen

Der Weltsicherheitsrat hat den Weg für ein militärisches Vorgehen gegen Libyen freigemacht. Mit 10 Stimmen nahm der Rat eine von Frankreich und dem Libanon eingebrachte Resolution an, die ein Flugverbot verhängt und außerdem den Mitgliedstaaten erlaubt „alle erforderlichen Maßnahmen“ zu unternehmen, um libysche Zivilisten zu schützen. Nur der Einsatz von Besatzungstruppen wird ausgeschlossen.

18.03.2011 - 08:11 [ ad sinistram ]

Ökologisch-moralische Wende

Zwei Ereignisse fallen zusammen, die um die Aufmerksamkeit einer voyeuristischen Welt wetteifern. Einmal die atomare Wolke, die über Japan wallt – und dann sind da noch die arabischen Despoten, die wie ihr Volk auch demonstrieren: nämlich ihre Macht, ihre Kaltschnäuzigkeit und Gewaltbereitschaft. Wer derzeit den Wettkampf um Anteilnahme gewinnt, muß nicht gesondert erläutert werden – dass aber beide Ereignisblöcke Ausgangspunkt, Antrieb und Fundament einer geistigen Wende, einer ökologisch-moralischen Wende sozusagen sein könnten, gerät im Ringen um Quoten und Leser schnell aus dem Blickfeld; und im Rahmen eines wirtschaftstreuen Kampagnenjournalismus‘ ist eine Verquickung hin zu einer solchen Neuorientierung ohnehin nicht vorgesehen.

18.03.2011 - 08:04 [ Handelsblatt ]

G7 unterstützen Japan im Kampf gegen Spekulanten

Das Erdbeben vom vergangenen Freitag hat auch die Währungsmärkte durcheinander geschüttelt. Tokio will nun Nachteile für die eigene Wirtschaft abwehren – und erfährt volle Unterstützung der G7
„Die G7 haben eine starkes Signal an die Märkte geschickt“, urteilen Experten von Barclays Capital. Eine Spekulation gegen eine einzelne Zentralbank wäre zwar realistisch und sogar aussichtsreich. Doch hinter der gemeinsamen Aktion von Ländern wie den Vereinigten Staaten, Deutschland und Großbritannien steht größere Finanzkraft, als selbst reiche Hedge-Fonds aufbringen können.

18.03.2011 - 08:01 [ wsws ]

Hillary Clinton auf dem Tahrir-Platz

Als Höhepunkt ihrer Nahostreise besuchte Hillary Clinton den Tahrir Platz in Kairo. Die ganze Reise ist ein Muster an Heuchelei.
Clinton glaubt wohl, das ägyptische Volk leide an einem extremen Verlust seines Kurzzeitgedächtnisses. Noch vor sieben Wochen, am 25. Januar, gab sie Hosni Mubarak ihre volle Unterstützung. Das war der Tag, der den Beginn der revolutionären Kämpfe markierte, die schließlich den Rücktritt des verhassten Diktators erzwangen.

18.03.2011 - 07:59 [ jjahnke.net ]

Wenn ein Vorstandsmitglied 84-mal mehr als ein durchschnittlicher Arbeitnehmer verdient

Nach einer neuen Studie von Towers Watson „Vorstandsvergütung im DAX 2010“ sind die Vorstandsbezüge der 30 größten börsennotierten Unternehmen wieder auf Vorkrisenniveau angekommen. Das durchschnittliche Jahreseinkommen dürfte bei 2,4 Mio Euro liegen und damit bei mehr als dem 84-Fachen eines durchschnittlichen Arbeitnehmers. 2001 war es mit weniger als 1,2 Millionen „nur“ etwas mehr als das 45-Fache

18.03.2011 - 07:54 [ Stern ]

Argumentationsschmelze einer Kanzlerin

Die Debatte über den Ausstieg aus der Atomenergie muss als historisches Ereignis in der Geschichte des Bundestags bezeichnet werden. Nie zuvor ist ein amtierender Regierungschef von der Opposition in einer Sachfrage derart vorgeführt worden, wie dies jetzt Angela Merkel geschah. Nach der brillanten Rede von SPD-Chef Sigmar Gabriel saß sie wie unter Schock auf der Regierungsbank und spielte hilflos lächelnd auf ihrem Handy herum.