Gegen das G10-Gesetz und den Datenstaubsauger hatten Journalisten Ende des vergangenen Jahrtausends bereits das erste Mal geklagt. Das Bundesverfassungsgericht wertete das Durchrastern des ins Ausland gehenden Telekommunikationsverkehrs damals noch im Grunde als rechtmĂ€Ăig, die damalige rot-grĂŒne Koalition erweiterte die BND-Kompetenzen 2001 als Reaktion auf das Urteil aus Karlsruhe von 1999 sogar noch.
Daily Archives: 15. November 2016
Kurze Durchsage des FBI:
So und jetzt ersetzt da mal Twitter durch irgendwas anderes. Whatsapp. Threema. Skype. Die Deutsche Bahn. Der Bundestag. Die Deutsche Bank. Funktioniert immer noch genau so!
Steinmeier: Politik ohne Skrupel
Frank-Walter Steinmeier ist aus Perspektive von Grund- und Menschenrechten eine Katastrophe als BundesprÀsident.
Merkel tritt wieder zur Wahl an
Dem US-Nachrichtensender CNN sagte der CDU-AuĂen-Experte: âSie wird nochmal als Kanzlerkandidatin antreten. Sie ist absolut entschlossen, willig und bereit, die liberale Weltordnung zu stĂ€rken.â
Frankreich will Ausnahmezustand erneut verlÀngern
Frankreich will den Ausnahmezustand bis zur PrĂ€sidentschaftswahl im April/Mai kommenden Jahres verlĂ€ngern. Das kĂŒndigte StaatsprĂ€sident Francois Hollande heute am Rande der Klimakonferenz in Marrakesch an.
Turkey âfed up withâ EUâs arrogant attitude
âEvery day, an EU foreign minister comes up and says: âLetâs throw Turkey out, letâs throw them out of the negotiations, letâs throw them out of NATO.â We donât deserve this treatment. Therefore, letâs ask our people and let the people decide,â he said Nov. 15 alongside German FM Frank-Walter Steinmeier.
TĂŒrkische Regierung attackiert Steinmeier in Ankara heftig
Die TĂŒrkei habe die Nase voll von der herablassenden Behandlung durch die EU in den Beitrittsverhandlungen, sagte AuĂenminister MevlĂŒt Cavusoglu.
KrankenhĂ€user in Aleppo bombardiert? â MilitĂ€r verweist auf Waffenruhe seit 28 Tagen
Konaschenkow betonte, bei dem massiven Schlag mit Marschflugkörpern gegen Objekte des âIslamischen Staatesâ und der âDschebhat an-Nusraâ am Dienstag in Syrien sei kein einziges Ziel in Aleppo angegriffen worden. Er verwies auĂerdem darauf, dass Flugzeuge der russischen und der syrischen Luftwaffe bereits seit mittlerweile 28 Tagen keine Angriffe auf Aleppo mehr fliegen.
Peace deal for Aleppo is possible. All it requires is for jihadists to withdraw from East Aleppo & hand power to locals who will deal w/ SAA
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Syrien: Es gibt keine gemĂ€Ăigten Rebellen
(27.7.2016) Der Entschluss der jihadistischen Gruppierung Jabhat al-Nusra ihren Namen zu Ă€ndern und ihren formalen Austritt aus dem al Qaida-Netz anzukĂŒndigen ist âlediglich ein taktischer Schachzug um den Anschein einer ‚gemĂ€Ăigten islamistischen Rebellion‘ zu vermitteln, die innerhalb der im Krieg gegen Assad engagierten KrĂ€fte bestĂŒnde. Eine derartige GröĂe gebe es aber in Wirklichkeit nichtâ. Davon ist Antoine Audo, der chaldĂ€ische Bischof von Aleppo ĂŒberzeugt.
Vom Nutzen des Jihad (II)
(28.5.2015) Dass der Westen im Syrien-Krieg genau derselben Strategie folgt, bestĂ€tigt nun ein letzte Woche bekannt gewordenes Papier des US-MilitĂ€rgeheimdiensts DIA vom August 2012 (german-foreign-policy.com berichtete [5]). Darin heiĂt es, man halte die GrĂŒndung eines âsalafistischen FĂŒrstentumsâ in Ostsyrien fĂŒr gĂŒnstig â um der âschiitischen Expansionâ aus Iran die âstrategische Tiefeâ in Syrien zu nehmen. Aus dem âsalafistischen FĂŒrstentumâ wurde in der Praxis letztlich der âIslamische Staatâ (IS).
Russian night airstrike targets Jihadists in west #Aleppo countryside
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#Uljukajew gilt als der hochrangigste Politiker, der seit 1991 in #Russland verhaftet wurde.
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Festnahme #Ulukajew : Untersuchungskommission untersteht direkt PrÀsident #Putin
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Zyuganov after the arrest Ulyukayev predicted the resignation of the government of Medvedev
So, the Communist party leader Gennady Zyuganov suggested that the arrest of the speaker could be followed by other in the Cabinet, which is headed by Dmitry Medvedev.
According to the leader of the Communist party, was quoted by RIA Novosti, this âdisgustingâ situation is a signal of âwhat will be the resignation of the government.â Zyuganov believes that the President needs to take measures in connection with bribery on such a high level, and ânot to wait for the next thief.â
Putin, Medvedev discuss economic development minister‘s detention
„The prime minister is aware of Ulyukayevâs detention,“ the press service said. „The prime minister has discussed what happened with the Russian president.“
Syria: Drone shows Russian missile strikes on IS as new offensive begins
The missiles were from both the advanced Kalibr missiles system, located on the Admiral Grigorovich frigate, and from the Bastion mobile coastal defence system.
Syria: Russia‘s Bastion missile defence system fires rockets at IS positions
Several missiles, launched from the Bastion mobile coastal defence system, were fired at anti-Syrian government positions from an undisclosed location, video released by Russiaâs Defence Ministry on Tuesday shows.
The missiles targeted both the Idlib and Homs Provinces where so-called Islamic State (IS, formerly ISIS/ISIL) members were stationed. The exact location of the targets was not released.
Terrorist positions hit with cruise missiles from Russian frigate âAdmiral Grigorovichâ â MoD
The Russian military has launched a large-scale operation against terrorists stationed in Homs and Idlib provinces of Syria, Russian Defense Minister Sergey Shoigu said. Terrorist positions have been hit with cruise missiles from the frigate âAdmiral Grigorovich.â The strikes are targeting factories and arms depots operated by the jihadists in Syria.
24 Stunden: Damaskus startet in KĂŒrze Aleppo-Befreiung â Moskau unterstĂŒtzt
âFast drei Wochen sind vergangen, seitdem eine humanitĂ€re Pause nach der anderen eingefĂŒhrt wurde. Aber sie haben zu fast keinem Ergebnis gefĂŒhrt. Derzeit wĂŒtet eine humanitĂ€re Katastrophe in Aleppo. Es gibt weder Wasser, noch Essen. Sie (die Terroristen â Anm. d. Red.) töten Menschenâ, so Klinzewitsch. âWenn man keine Operation einleitet, werden die Zivilisten dort einfach sterben.â
Nachgehakt: 23 Stars hatten angekĂŒndigt auszuwandern, sollte Trump PrĂ€sident werden
Vor der PrĂ€sidentschaftswahl in den USA haben viele Stars des Landes ihren Unmut ĂŒber den republikanischen PrĂ€sidentschaftskandidaten geĂ€uĂert. Einige haben gar angekĂŒndigt, ihrer Heimat den RĂŒcken zu kehren, sollte Donald Trump PrĂ€sident werden. Wir haben die Aussagen vor und nach der Wahlnacht miteinander verglichen.
Tube workers vote to strike over job cuts and ticket office closures
Thousands of Rail, Maritime and Transport (RMT) union members voted in two separate ballots on disputes over the London Underground.
The unionâs executive will now consider potential strike action, which could take place in the run-up to Christmas.
Und die Terrorkriegs-Logik des @BVerfG: ist dieses „Grundrecht“ gefĂ€hrdet,z.B. durch eine Attentatsdrohung,setzt es alle anderen auĂer Kraft
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Ich warte die ganze Zeit darauf, dass einer von diesen Juristen mal feststellt, dass d. BVerfG ein Grundrecht auf Sicherheit erfunden hat.
(…)
Aus Liebe zum Grundgesetz
(10.11.2016) Juristen und BĂŒrgerrechtler grĂŒnden die „Gesellschaft fĂŒr Freiheitsrechte“. Der Verein möchte in Bereichen wie PrivatsphĂ€re, Datenschutz oder Informationsfreiheit die Grundrechte der BĂŒrger stĂ€rken.
Pressemitteilung: Verfassungsbeschwerde von GFF & Amnesty gegen das Artikel-10-Gesetz
Berlin, 15.11.2016. Die Gesellschaft fĂŒr Freiheitsrechte (GFF) und Amnesty International rufen gegen die ErmĂ€chtigung der Nachrichtendienste zur sogenannten strategischen TelekommunikationsĂŒberwachung das Bundesverfassungsgericht an. Die Verfassungsbeschwerde gegen das Artikel-10-Gesetz wurde am Freitag vom ProzessbevollmĂ€chtigten Prof. Dr. Matthias BĂ€cker, Professor fĂŒr Informationsrecht an der Johannes Gutenberg UniversitĂ€t Mainz, eingereicht. Die GFF hat das Verfahren initiiert und gemeinsam mit Amnesty International vorbereitet.
13. August 1968: Gesetz zur BeschrÀnkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses (Gesetz zu Artikel 10 Grundgesetz) (G10)
(10.6.2015) Anm. der Red.: Da der Ăffentlichkeit der Republik das âGesetz zur BeschrĂ€nkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses (Gesetz zu Artikel 10 Grundgesetz) (G10)â vom 13. August 1968 bis heute offensichtlich weder zur Kenntnis gebracht wurde, noch im Internet in Textform vorliegt, sowie die Verwendung einer PDF des Bundesanzeigers ĂŒber den privaten Gebrauch hinaus ânicht statthaft istâ, haben wir das gesamte Gesetz abgetippt. Es dĂŒrfte unter einer Bevölkerung von 80 Millionen Menschen rund 200 Personen bekannt sein.
Das Gesetz verpflichtete u.a. die Deutsche Bundespost âdas Abhören des Fernsprechverkehrs und das Mitlesen des Fernschreibverkehrsâ (Art. 1 § 1 Abs. 2) von jedweder Person in Westdeutschland und Westberlin zu ermöglichen. Beantragen durften dies âberechtigte Stellenâ, u.a. der Bundesnachrichtendienst, das Amt fĂŒr Sicherheit der Bundeswehr und alle LandesverfassungsschutzĂ€mter. Bewilligen durften dies die âzustĂ€ndigenâ Bundesminister und Landesminister, sowie âim Ăbrigen ein vom Bundeskanzler beauftragter Bundesministerâ (§ 5).
Neben dem heutigen Kanzleramtsminister schuf das westdeutsche Gesetz vom August 1968 auch die Gremien, die heute in Berliner Republik âParlamentarisches Kontrollgremiumâ und âG 10-Kommissionâ genannt werden (§ 9).
Gesetz zum besseren Informationsaustausch bei der BekĂ€mpfung des internationalen Terrorismus: Artikel 5 Ănderung des Artikel 10-Gesetzes
G. v. 26.07.2016 BGBl. I S. 1818 (Nr. 37); Geltung ab 30.07.2016 (…)
Bei Gefahr im Verzug darf am Tag der Beantragung bereits vor der Anordnung der BeschrĂ€nkungsmaĂnahme mit der Datenerhebung begonnen werden.
Amnesty klagt in Karlsruhe fĂŒr den Schutz der PrivatsphĂ€re
Amnesty International zieht vor das Bundesverfassungsgericht: Mit UnterstĂŒtzung der Gesellschaft fĂŒr Freiheitsrechte hat die Menschenrechtsorganisation in Karlsruhe Verfassungsbeschwerde gegen das G10-Gesetz eingereicht. Dieses Gesetz erlaubt dem Bundesnachrichtendienst (BND) die massive Ăberwachung internationaler Kommunikation – ohne konkrete Verdachtsmomente. Damit ist das Menschenrecht auf PrivatsphĂ€re bedroht.
Die anlasslose Ăberwachung internationaler Kommunikation durch den Bundesnachrichtendienst schafft das Telekommunikationsgeheimnis aus Artikel 10 des Grundgesetzes praktisch ab und bedroht so die PrivatsphĂ€re sowie die Meinungsfreiheit. Darum hat die deutsche Sektion von Amnesty International mit UnterstĂŒtzung der Gesellschaft fĂŒr Freiheitsrechte (GFF) Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe gegen das G10-Gesetz eingelegt.
BND: Amnesty klagt gegen Ăberwachungsgesetz
Eine strategische Ăberwachung der Telekommunikation innerhalb von Deutschland selbst ist keiner deutschen Behörde erlaubt. Kommunikation, die nur im Ausland stattfindet, die sogenannte Ausland-Ausland-FernmeldeaufklĂ€rung, glaubt der BND beliebig ĂŒberwachen zu dĂŒrfen, auch wenn es dazu noch kein Gesetz gibt. Das wurde gerade erst geschrieben, ist aber noch nicht verabschiedet worden.
Tja, Fakt ist, dass die BuReg kein Interesse an ner AufklÀrung durchn #nsaua hat & das BVerfG d Bundestag in seinen Rechten beschnitten hat.
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Das @BVerfG versucht die Republik zur elektronischen Kolonie zu erniedrigen + zu zerstören.Das wird nicht passieren.
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@Peter_Pilz Lieber Hr. Pilz, evtl Zeit fĂŒr ein tel. Interview heute? (Thema: BND darf Selektorenlisten weiter geheim halten) 1000Dank vorab!
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Bundesverfassungsgericht entscheidet: Regierung muss dem NSA-Untersuchungsausschuss keine NSA-Selektorenlisten vorlegen.
Wir haben die KlÀger der Opposition um Stellungnahmen gebeten und werden sie an dieser Stelle nachliefern.
Bundesverfassungsgericht: Regierung muss NSA-Selektorenlisten nicht rausgeben
„Das Geheimhaltungsinteresse der Regierung ĂŒberwiegt insoweit das parlamentarische Informationsinteresse.“