Daily Archives: 3. November 2013


03.11.2013 - 23:11 [ phys.org ]

Moon mission beams laser data to ESA station

Laser communications at near-infrared wavelengths may be the way of the future when it comes to downloading massive amounts of data from spacecraft orbiting Earth, Mars or even more distant planets.
Laser communication units are lighter and smaller than today‘s onboard radio systems, promising to cut mission costs and provide opportunities for new science payloads.

03.11.2013 - 21:01 [ these are my thoughts ]

Amit – In Session Mix for Mixmag (November 2013)

(..)Amit. Let­ze­rer hat jetzt die­sen Mix hier für’s Mix­mag ge­macht und der teilt sich 50/50 in Dub­step und Drum & Bass auf. So wie die Dis­ko­gra­fie von Amit ja auch. Ziem­lich viel fri­sches Zeug dabei,(..)

03.11.2013 - 19:53 [ Wikipedia ]

Roter Frontkämpferbund: Von Hungerdemonstrationen zur Erwerbslosenwehr

Ein weiteres Betätigungsfeld ehemaliger Roter Frontkämpfer waren Erwerbsloseninitiativen. Partei und Bund hatten bereits 1927 sporadisch Erwerbslosen-Agitationen betrieben. Besonders zu Weihnachten stellte die Polizei fest, dass „augenblicklich stark agitiert“ würde, es herrsche u.a. Unzufriedenheit darüber, dass „die gezahlte Weihnachtsbeihilfe ungenügend gewesen“ sei. Am 27. März 1928 wurde ein erster „Erwerbslosentag“ begangen. Nach Demonstrationen im Januar 1929 wurde am 3. März eine Bezirkserwerbslosenkonferenz im Valentinskamp 42 abgehalten. Die vier Tage später erfolgte Hungerdemonstration der Erwerbslosen blieb aber für rund neun Monate die letzte Aktion dieser Art.
Im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1929 und mit dem Anstieg der Arbeitslosigkeit wuchs auch die politische Bedeutung der Erwerbslosen. Im Dezember bekamen die „Hungermärsche“ zusammen mit den Winterhilfs-Aktionen der Roten Hilfe eine neue Qualität – zumal ihr Beginn um die Weihnachtszeit platziert wurde. Neben Berlin und Frankfurt meldete auch Wandsbek am 20. Dezember „Massenaufmärsche gegen den Hunger“. Am Heiligen Abend folgten erneut Berlin sowie Köln, und am 28. des Monats hieß es in der Hamburger Volkszeitung (HVZ) gar: „Im ganzen Reich Hungerdemonstrationen“.
Bereits am 13. Februar 1930 wurde die Gründung einer Erwerbslosenwehr in Charlottenburg gemeldet (HVZ vom 13. Februar, S. 2), und am 20. des gleichen Monats wurden Aktionen der Polizei gegen die Erwerbslosendemonstrationen nicht nur als Provokation gegen diese, sondern gleichzeitig gegen die USSR bezeichnet (HVZ vom 20. Februar) – der Zusammenhang zum 12. Jahrestag der Roten Armee ist unübersehbar.
Nachdem Frühjahr und Sommer von der Erwerbslosenproblematik – zumindest in propagandistischer Hinsicht – relativ frei gewesen waren, kam kurz vor einem weiteren „Erwerbslosentag“ am 10. September die Thematik – in Verbindung mit den Wahlarbeiten – erneut in die Schlagzeilen. „Nicht weniger als 5 Stunden lang marschierten“ laut HVZ die „nichtendenwollenden Reihen der hungernden Kolonnen“ unter „der Fahne der RGO“, die sich der Problematik besonders angenommen hatte.
„Aus den einzelnen Stadtteilen kommend, durchzogen die Erwerbslosen die Viertel der Mietskasernen und vereinigten sich auf dem Lübecker-Tor-Feld. Über eine halbe Stunde währte es, ehe die letzten Demonstranten den Platz verlassen konnten. Über St. Georg gelangte man nach Hammerbrook, einem typischen Reichsbannerviertel. An den Balkonen hängen SPD-Transparente, denen die der Liste 4 etwas schwächer entgegenstehen. Im Sprechchor, mit den Fingern auf die verlogenen Versprechungen, die auf den SPD-Transparenten verkündet werden, zeigend, ertönt aus dem Munde der Marschierenden:
‚Wer hat uns verraten?
Die Sozialdemokraten!
Wer macht uns frei?
Die Kommunistische Partei!‘

03.11.2013 - 19:48 [ Buchhandel.de ]

Wer hat uns verraten… Die Sozialdemokratie in der Novemberrevolution

Das Buch, das viel seltenes Dokumentationsmaterial enthält, macht die Geschichte der Novemberrevolution durchsichtig und ermöglicht es, die historische Funktion der Sozialdemokratie grundsätzlich zu erfassen – als die politische Pestbeule mindestens des 20. Jahrhunderts, die den Aufstieg von Hitler und Stalin erst ermöglichte.
Daß die Sozialdemokratie natürlich auch nach dem 2. Weltkrieg ihrem Wesen treu geblieben ist, zeigen einige ausgewählte Parteikarrieren aus der Aufbauphase der Nachkriegs-SPD, die Stephan Kindynos aus mehreren Archiven zusammengetragen hat und in einem separaten Dokumentenanhang dem Publikum erstmals zugänglich macht. Die Dokumente zeigen einmal mehr, daß der Verrat nicht eine Entgleisung einiger weniger Sozialdemokraten ist, sondern die Substanz der SPD ausmacht, deren Verständnis erst ihre politische und historische Funktion begreiflich und vor allem berechenbar macht.

03.11.2013 - 19:20 [ Sven Kohlmeier ]

Volksentscheid: Am 03. November mit ‘Nein’ stimmen

Das Land Berlin soll nach dem Gesetzestext des Volksentscheids zwar vollständig für die Geschäfte des neuen Stadtwerks haften, aber weder der Senat noch das Abgeordnetenhaus erhalten die sonst üblichen Kontroll- und Eingriffsmöglichkeiten. Stattdessen soll ein pseudo-demokratischer, aber letztlich freischwebender Verwaltungsrat eingerichtet werden. Zu allem Überfluss sollen die Bürgervertreter für diesen Verwaltungsrat alle fünf Jahre direkt vom Volk gewählt werden – ein mehr als fragwürdiges Konzept, das sowohl am Desinteresse der WählerInnen als auch an der erdrückenden persönlichen Haftung der Verwaltungsräte (analog zu Aufsichtsräten) scheitern dürfte.

03.11.2013 - 18:43 [ Youtube ]

Gewaltsame Festnahme bei Antinazi-Demo 2011 in Dresden

Ein Video aus dem Prozess gegen den Jenaer Stadtjugendpfarrer Lothar König vor dem Amtsgericht Dresden. König wird u.a. „besonders schwerer Landfriedensbruch“ vorgeworfen. Er soll am 19. Februar 2011 auf der Antinazi-Demo in Dresden zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen haben. Das Video hat die Verteidigung in den Prozess eingebracht.

03.11.2013 - 17:36 [ Landeswahlleiterin für Berlin ]

Schätzung der Abstimmungsbeteiligung

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg schätzt die Abstimmungsbeteiligung beim Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung auf 30%.
Für einen Erfolg des Volksentscheids müssten danach etwa 84% der Stimmberechtigen mit Ja stimmen.

Die ersten Auszählungsergebnisse werden voraussichtlich um 19:30 Uhr veröffentlicht.

03.11.2013 - 17:33 [ the Hill ]

In manifesto, Snowden says leaks were justified

„At that time the public was not in a position to judge the usefulness of these revelations. People trusted that their governments would make the right decisions,“ he wrote, according to Reuters.

„Today we know that was a mistake and that such behavior does not serve the public interest,“ he said.

03.11.2013 - 16:42 [ Die Landeswahlleiterin von Berlin ]

Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung: Bis 16.00 Uhr beteiligten sich 22,5 Prozent der Stimmberechtigten

Bis 16.00 Uhr hatten 22,5 Prozent der Stimmberechtigten ihre Stimme abgegeben. Das waren 0,9 Prozentpunkte mehr als beim Volksentscheid „Wasser“ 2011. Damals hatten zur selben Zeit 21,6 Prozent abgestimmt. Die Abstimmungsbeteiligung betrug 2011 am Ende 27,5 Prozent.