In der Affäre um die Schulung libyscher Anti-Terroreinheiten hat ein Polizist aus Baden-Württemberg vor dem Amtsgericht Böblingen alle Vorwürfe zurückgewiesen. Der 44 Jahre alte vom Dienst suspendierte Beamte sagte gestern, er sei „rein privat“ und als Tourist in Libyen gewesen.
Daily Archives: 7. April 2011
Libyen-Affäre: Justizstreit um Trainings in Gaddafis Land
Dass es solche Trainings in den Jahren 2005 bis 2007 gab, ist belegt. Veranstalter war die niedersächsische Firma BDB Protection, die, als die Affäre publik wurde, behauptete, sie habe nur pensionierte oder vom Dienst ausgeschiedene deutsche Polizeibeamte für die Arbeit rekrutiert. Die Behauptung erwies sich als falsch. Auch aktive Beamte waren nach Libyen gereist, während sie offiziell Überstunden abbauten, ihren Jahresurlaub genossen oder angeblich krank waren. Aus Nordrhein-Westfalen stammten die meisten Verdächtigen. Der Fall löste bundesweit Empörung aus, weil es Kritikern unmöglich zu sein schien, dass der Bundesnachrichtendienst von den Trainings nichts gewusst haben sollte. Oder führte der Geheimdienst am Ende sogar Regie?
Rettungsschirm für den Euro: Tickende Zeitbombe
Summa summarum liegen die Hilfszusagen für bedrängte Euroländer damit bei 1542 Milliarden Euro, und Deutschland haftet mit 391 Milliarden Euro.
Libyen: Staatsparteien schwenken auf Kriegskurs – für die CIA? Oder die “Al Kaida”?
Nun sollen also die deutschen Kriegsschiffe, die Oberfehlshaber de Maiziere unter großem Trara wieder unter sein Kommando stellte, eben doch wieder in das vom Bürgerkrieg geschüttelte Libyen entsandt werden – zu “humanitären Zwecken”, natürlich. Aber was heisst das? “Evakuierung” aus Libyen, wie es noch am Freitag hiess? Nein, nein – “Hilfslieferungen” nach Libyen, hiess es heute.
Was das für “Hilfslieferungen” sein sollen, das haben die von CIA, MI6 und allen Spionen mit Flugticket und Auftrag im Nato-Raum angeführten und beratenen Seperatisten schon deutlich gesagt: Waffen, Geld und Bomben
Russland warnt Nato vor Militärhilfe in Libyen
Russland hat im Libyen-Konflikt die Nato vor einer direkten Militärhilfe an die Rebellen gewarnt. «Das wäre ein Bruch der UN-Resolution», sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau. Der Beschluss des Weltsicherheitsrates erlaube nicht automatisch eine «Einmischung in den Bürgerkrieg», sagte Lawrow.
Grüne und SPD für Libyen-Hilfseinsatz der Bundeswehr
„Wenn die Bundeswehr hier eine Rolle bei der Logistik spielen kann, dann nur zu!“, sagte der Verteidigungssprecher der Grünen im Bundestag, Omid Nouripour…
Darüber hinaus müsse sich Deutschland an einer Waffenblockade gegen Libyen im Mittelmeer beteiligen…
Libyen-Einsatz: Bundesregierung schwenkt um
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bekräftigte die Bereitschaft Deutschlands, sich an einer Libyen-Mission der Europäischen Union zu beteiligen. Wenn es eine entsprechende Anfrage der Vereinten Nationen geben sollte, „dann werden wir uns unserer Verantwortung natürlich nicht entziehen“, sagte er am Donnerstag dem Fernsehsender N24.
Bürgerkrieg in Libyen: Kampf um die Ölquellen
Die Aufständischen erklärten, die Felder seien mit Artillerie beschossen worden, in zweien sei die Ölproduktion unterbrochen worden. Das Gaddafi-Regime erklärte hingegen, britische Flugzeuge hätten eines der Felder bombardiert und dabei drei Menschen getötet sowie eine Pipeline beschädigt. Rebellen widersprachen auch der Darstellung der Regierung, alle Ölfelder unter eigene Kontrolle gebracht zu haben. Sie sind den Regierungstruppen an Ausrüstung deutlich unterlegen und sind auf neue Finanzquellen angewiesen.
Diplomats: EU foreign ministers might meet with Libyan opposition
‚We are working on it,‘ the source said, referring to the possibility that the ITNC might be invited to attend the next monthly meeting of EU ministers, scheduled for Tuesday in Luxembourg…
Beyond that, Germany is pushing for an oil and gas embargo, but the EU diplomat said that request was ‚isolated.‘
Bundeswehr nun doch nach Libyen?
Die Bundesregierung will den Bundestag nun doch um ein Mandat für einen Bundeswehreinsatz in Libyen bitten…
Das Verteidigungsministerium und das Auswärtige Amt haben mit den Vorbereitungen bereits begonnen, um unmittelbar handlungsfähig zu sein, sobald der UN-Auftrag eintrifft.
Streik der Journalisten gegen Sparmaßnahmen
In Griechenland hat am Donnerstag ein mehrtägiger Streik der Journalisten begonnen. Sie wollen damit gegen Stellenstreichungen und Sparmaßnahmen protestieren. Der Streik soll bis Montag andauern. Fernseh- und Radionachrichten sollen nicht ausgestrahlt, die Websites von Zeitungen nicht aktualisiert werden. Die Zeitungen selbst sollen bis einschließlich Dienstag nicht erscheinen.
Deutsches Unternehmen beteiligt an Zerstörung des Amazonas und indigener Völker
Das deutsche Unternehmen Voith Hydro hat einen Vertrag über den Bau des kontroversen Belo Monte Staudamms in Höhe von 443 Millionen Euro unterzeichnet. Voith erhielt den Zuschlag in einem Konsortium mit der Andritz AG (Österreich) und Alstom (Frankreich).
Soyuz TMA-21 Gagarin Spaceship Arrives at the ISS
Russian spaceship Soyuz TMA-21 – Gagarin- has successfully docked to the International Space Station’s Poisk module today, April 7, at 03.09 MSK…
The very name of the spaceship commemorates the Earth’s first cosmonaut Yuri Gagarin, who made a 108-minutes-long orbital rotation around the globe aboard the Vostok ship April 12, 1961.
Euro drucken, Schrott kaufen, Deutschland bankrott
Das Experiment „Euro“ verläuft nach Drehbuch: Erst geht die Peripherie pleite, dann Deutschland. Prof. Wilhlem Hankel: „Warum sollten unsere europäischen Freunde nicht zugreifen, wenn man ihnen ein offenes Konto in Deutschland bietet? – Der Euro endet spätestens dann, wenn Deutschland insolvent ist.“ – Zunächst aber geht es weiter „auf die bekannte verbrecherische Weise: Man druckt Euro und kauft Schrott – und glaubt damit das Problem gelöst zu haben.“
Libyen Uran und Völkerrecht (Sendereihe Macht und Menschenrechte heute um 19 00 Uhr NN Radio )
Libyen, Uran und Völkerrecht
Am Donnerstag, am 07.04.2011 um 19.00 Uhr. In der Sendung wird es um Libyen, um die Flugverbotszone und die Frage von deren Rechtmäßigkeit sowie um die Frage möglicher Auswirkungen einer Teilnahme der NATO angesichts von deren Uranmunition gehen.
Volker Reusing führt durch die Sendung mit Frieder Wagner. Interviewpartner sind außerdem Layla al-Zubaidi (Heinrich-Böll-Stiftung Beirut) und Tobias Pflüger (Informationsstelle Militarisierung sowie ehem. Europaabgeordneter der Linkspartei). So wie der Europaabgeordnete Goderey Bloom von UKIP und der Völkerrechtler Prof. Dr. Reinhard Merkel.
Kanzlerin Merkel empfängt Israels Premier: Netanjahu hat wenig zu bieten und will viel verlangen
Von der Kanzlerin erwartet er sich Unterstützung gleich an mehreren außenpolitischen Fronten: Merkel möge sich gegen die erklärte Absicht des Nahost-Quartetts aussprechen, bereits in der kommenden Woche den europäischen Vorschlag zu einer Nahost-Friedenslösung anzunehmen. Eines Vorschlags, der nach Aussagen des britischen Außenministers William Hague von Frankreich und Deutschland gleichermaßen unterstützt werde und im Wesentlichen auf den Grenzen von 1967, einem fairen Landaustausch und Jerusalem als gemeinsamer Hauptstadt zweier Staaten basiere.
Text of Gadhafi letter to Obama
The following is the text of a letter sent to President Barack Obama on Wednesday by Libyan leader Moammar Gadhafi. The misspellings and grammatical errors are in the original letter.
Terminshinweis: Informationen über das Abendessen im Bundeskanzleramt am 22. April 2008
Pressemitteilung
Berlin, den 30.03.2011
In der Verwaltungsstreitsache
VG 2 K 39.10
des Herrn B. u.a.
Verfahrensbevollmächtigte: Rechtsanwältin Katja Pink
gegen
die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das
Bundeskanzleramt
hat das Verwaltungsgericht Berlin Termin zur mündlichen Verhandlung
auf Donnerstag, den 7. April 2011, um 9.30 Uhr
im Gebäude des Verwaltungsgerichts Berlin,
Kirchstraße 7, 10557 Berlin, Saal 1103
anberaumt.
-Dinner for Joe-kommt vor Gericht
Josef Ackermann, am 7. Februar 1948 geboren, sprach von einem “wunderschönen Abend”, als er von TV-Reportern auf das am 22. April 2008 abgehaltene Fest zu seinem 60. Geburtstag angesprochen wurde.
Der prominente Verbraucherschützer Thilo Bode und eine Berliner Anwältin liessen aber nicht locker. Sie schafften es, dass sich die Gerichte mit dem “Dinner for Joe” befassen müssen. Der Fall kommt am 7. April 2011 vor das Berliner Verwaltungsgericht.
Bislang weigert sich Merkels Kanzleramt, Informationen über die Ackermann-Party zu liefern. Damit soll nun Schluss sein:
Bibi-Tours und Siedlungsbau
Der israelische Ministerpräsident trifft an diesem Donnerstag die Kanzlerin und hofft auf Unterstützung im Friedensprozess. Israelische Journalisten interessieren sich allerdings derzeit stärker für den Komfort Netanjahus Reisen, als für das deutsch-israelische Verhältnis.
Portugal spart sich zu Tode
Die internationale Wirtschaftspresse analysiert Portugals Antrag auf Finanzhilfen durch die EU. Mit diesem Schritt würden die massiven Probleme des Landes nicht gelöst. Das Wall Street Journal warnt vor der EZB-Leitzinserhöhung. La Tribune lauscht dem Ticken der US-Schuldenuhr. Vedomosti staunt über Medwedews plötzlichen Reformeifer. Fundstück: Finanzkrisen-Sightseeing in London.
Portugal-Hilfegesuch schürt Angst vor Domino-Effekt
Dass Portugal nun doch Finanzhilfen bei der EU beantragt, wird von Brüssel als verantwortungsvoll gewertet. Die Aktion befeuert aber auch die Debatte über eine neue Rettungsaktion für Griechenland.
IHK-Studie – Gutachten oder Meinungsmache?
Die vor kurzem begonnene – und mit dem Volksentscheid vom 13. Februar entscheidend vorangebrachte – Debatte um die Rekommunalisierung müsse aufhören, fordert die Industrie- und Handelskammer.
Diesen Maulkorb lässt sich der Berliner Wassertisch nicht umbinden. Wir bewerten die IHK-Studie als ein schlecht ausgeführtes, mit zahlreichen Lücken versehenes Gefällig-keitsgutachten im Interesse der IHK-Mitglieder RWE und Veolia sowie der einseitig auf Unter- nehmensinteressen ausgerich- teten Parteien CDU und FDP.
Opulente Apanagen für Betrüger?
Am ersten April wurde aus den spärlichen Regelsätzen opulente Apanagen. Rückwirkend wohlgemerkt. Lang und zäh war das Ringen um einige Euro mehr. Und an jenem ersten April ward die Stunde gekommen, da man Erwerbslosenkonten fürstlich völlt. Endlich! Was lange währt, wird endlich…
Von Vancouver bis Wladiwostok
Das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr verweist im zwanzigsten Jahr seines Bestehens auf mehr als 3.000 weltweite Beobachtungseinsätze. Die Missionen erstreckten sich über ein Gebiet „von Vancouver bis Wladiwostok“ und hatten offiziell das Ziel, die Waffenpotenziale anderer Staaten zu erfassen, berichtet die Institution anlässlich ihrer soeben vollzogenen Jubiläumsfeierlichkeiten. Zur Anwendung kamen hierbei mit umfangreicher Spionagetechnik ausgestattete Flugzeuge, darunter auch Kampfjets vom Typ Tornado.
Die Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrats wird von der NATO vorsätzlich gebrochen – Welcher Gefahr ist das libysche Volk nun ausgesetzt?
Punkt 1 der Resolution fordert den sofortigen Waffenstillstand, das vollständige Ende der Gewalt, aller Angriffe gegen Zivilpersonen und auch ihres Missbrauches sowie bewohnte Gebiete in Libyen zu schützen, inklusive Bengasi. Das gilt für ALLE kriegsführenden Parteien, also auch über Libyen operierende NATO-Kampfflugzeuge.
Regierung verstehen – System entwickeln
Verstehen wir wirklich, wie eine Regierung funktioniert? Verstehen wir wirklich, wie Demokratie funktioniert?
Tausende Internetseiten kritisieren global und es wäre zu behaupten, dass sich kaum jemand die Mühe gemacht hat, das System zu verstehen.
Die Zentralfragen lauten aus Sicht des Autors:
1. wie funktioniert Regierung, wie funktionieren Entscheidungsprozesse und
2. wie kann ein parlamentarisches System diese komplexen Prozesse fach- und sachgerecht sichern.
Der Krieg gegen Libyen und der europäische Imperialismus
Die Bereitschaft der europäischen Mächte, sich fast einhellig hinter den imperialistischen Krieg gegen Libyen zu stellen, ist ein bedeutsames Ereignis im politischen Leben des Kontinents.
Noch grundlegender aber war dabei ein weitergehendes Motiv Frankreichs. Es ging darum, ein Regime zu eliminieren, das von Frankreich als Hindernis für seine historischen imperialistischen Ambitionen in Afrika betrachtet wird.
Die Grünen als Kriegspartei
Keine andere deutsche Partei hat sich derart für die Unterstützung des Libyen-Kriegs eingesetzt, wie die Grünen. Befänden sich die einstigen Pazifisten in Berlin an der Macht, würden heute auch Tornados der Bundeswehr ihre tödliche Fracht über Tripolis abwerfen.
Haben die israelischen Verteidigungsstreitkräfte 1 400 Gaza-Bewohner absichtlich oder aus Versehen getötet?
Richard Goldstone, Namensgeber des UN-Berichts über das israelische Massaker an 1 400 Gaza-Bewohnern 2008 / 2009, hat in der Washington Post vom 1. April 2011 unter anderm mitgeteilt, er habe den Eindruck gewonnen,
that civilians were not intentionally targeted as a matter of policy…
daß also die israelische Regierung in Gaza nicht absichtlich auf Zivilisten gezielt habe. Damit hat er jedoch einem Vorwurf widersprochen, der im Goldstone-Bericht gar nicht erhoben wird. Ben White schreibt auf Mondoweiss:
EU-Länder zeigen afrikanischen Flüchtlingen kalte Schulter
Die Tragödie vor Lampedusa und „europäische Spielregeln“
Mindestens 150 Flüchtlinge gelten nach einem Bootsunglück vor Lampedusa in der Nacht auf Mittwoch als vermisst. Das Unglück geschah, als sich die Flüchtlinge, die in Lybien gestartet waren, schon in Sicherheit wähnten und die Küstenwache die Menschen auf ihr Schnellboot umladen wollte. Das Flüchtlingsboot hatte sich in Seenot befunden. Natürlich stellt sich die Frage, wie das Unglück vor den Augen der Küstenwache geschehen konnte.
Der Zusatzbeitrag der Krankenkassen ist der Einstieg in die Kopfpauschale
Gesundheitsexperte Hartmut Reiners über das Märchen von der Kostenexplosion und den wirklichen Problemen im Gesundheitswesen
Der Zusatzbeitrag ist in Wirklichkeit der Einstieg in die Kopfpauschale – und das ist auch das politische Ziel. In seiner jetzigen Form bedeutet der Beitrag einen schleichenden Übergang weg von der Beitragsfinanzierung hin zu einem fixen Betrag für alle Versicherten.
Obama trifft Zuckerberg, Page übernimmt das Ruder bei Google
Am 20. April stellt sich US-Präsident Barack Obama im Facebook-Hauptquartier in einem Live-Stream den Fragen der Nutzer des Sozialen Netzwerkes. Zusammen mit ihnen will er Möglichkeiten und Ideen entwickeln, die US-Wirtschaft auf eine verantwortungsvollere finanzielle Grundlage zu stellen und Innovationen zu fördern. Ihm zur Seite steht im Gespräch mit der Community dabei auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.