Archiv: Weltwoche (media)


29.12.2018 - 15:32 [ Mosaik-Blog.at ]

Der Fall Relotius: Symptom eines bankrotten Journalismus

Der Fall Relotius hat in der Medienlandschaft für helle Aufregung gesorgt. Doch während der Spiegel der Causa sogar das aktuelle Cover widmet, bleiben die wahren Gründe verborgen. Der liberale Journalismus kann sich nicht mehr erklären, wieso Menschen unzufrieden sind. Marcel Andreu schreibt über Geschichten, die falsch sind – und manchmal auch erfunden.

25.12.2018 - 08:24 [ Portal amerika21.de ]

Fall Relotius: Fälschungen betreffen offenbar auch Berichte über Kuba

Nach seiner aus Steuergeldern finanzierten Reise schrieb Relotius eine mehr als 600-seitige Publikation mit Kapiteln wie „Die Revolution verkauft ihre Kinder “ und „Zur Arbeit: Recherchieren in der Diktatur“. In der Publikation kommt auch der angeblich „erste Steuerberater“ der Insel vor, der einmal mit dem Namen „Ajerez“, meist jedoch mit dem Nachnamen „Ajero“ vorgestellt wird. Die Stiftung verwies am Sonntag auf amerika21-Anfrage an die Pressestelle der Staatskanzler NRW. Ein Sprecher der NRW-Landesregierung erklärte, man habe umgehend mit dem ehemaligen Stipendiaten Relotius Kontakt gesucht und um Klärung gebeten.

23.12.2018 - 12:23 [ Ismail Küpeli ‏/ Twitter ]

Keine Worte mehr übrig für Leute wie #Relotius: „Geschwisterpaar, das vor dem Krieg in Syrien geflohen sei und als Waisen in der Türkei auf der Straße gelebt habe. Für diese Kinder soll Relotius die Spenden gesammelt haben, die auf seinem Privatkonto landeten“

22.12.2018 - 11:59 [ Heise.de ]

Die Aufregung um Claas Relotius ist Heuchelei

Relotius tut nichts anderes als das, was von ihm erwartet wurde: Geschichten zu liefern, die das erwünschte Narrativ bedienen, regelmäßig Klickzahlen zu liefern und unerwünschte Beiträge zu vermeiden.

20.12.2018 - 06:14 [ Philipp Mattheis, Correspondent @wiwo ‏/ Twitter ]

Weniger Preise, Auszeichnungen, Starkult und gegenseitige Eierschaukelei – würde dem Journalismus ganz gut tun. #relotius

20.12.2018 - 06:09 [ Michele Anderson, Jake Krohn / Medium.com ]

Der Spiegel journalist messed with the wrong small town

There’s really nothing like this feeling — knowing that people in another country have read about the place I call home and are shaking their heads over their coffee in disgust, sharing the article on Facebook and Twitter, and making comments on the online article like “creepy,” and “these are the people who don’t believe electricity exists.”

20.12.2018 - 05:04 [ Martin Reeckmann ‏/ Twitter ]

Gut 10 Jahre schreibt #Relotius Texte für SPON, Cicero, NZZ am Sonntag, FTD, taz, Welt, SZ-Magazin, Weltwoche, ZEIT online, ZEIT Wissen FAS. Alles mehr oder weniger sog. Qualitätsmedien. Keiner merkt was. #Lückenpresse

20.12.2018 - 04:58 [ Zerohedge.com ]

CNN’s „Journalist Of The Year“ Committed Journalistic Fraud „On A Grand Scale“ At Der Spiegel

Award-winning journalist Claas Relotius had „made up stories and invented protagonists“ in approximately 14 out of 60 articles which appeared both in print and online editions. He had worked for Der Spiegel for seven years, winning numerous awards for his investigative journalism – including CNN’s Journalist of the Year award in 2014, according to the Guardian.

20.12.2018 - 04:40 [ Spiegel.de ]

Manipulation durch Reporter: SPIEGEL legt Betrugsfall im eigenen Haus offen

Es wird im SPIEGEL noch Ende November, Anfang Dezember für möglich gehalten, dass Moreno in diesem Spiel der eigentliche Halunke ist und Relotius das Opfer einer üblen Verleumdung. Geschickt pariert Relotius alle Angriffe, alle gut recherchierten Beweise Morenos. Immer wieder findet er Mittel, Zweifel zu säen, Vorwürfe plausibel zu entkräften, die Wahrheit mit allen Mitteln zu seinen Gunsten zu verdrehen.