(29. November) DafĂŒr rannte die Gegenseite prompt ins eigene Messer, als sie ihrerseits eskalierte. âMöchtest du denn, dass Tiere fĂŒr dich sterben?“ fragte die gestandene Kirchenaktivistin also das arme kleine MĂ€dchen.
„Guck doch mal da“, flötete mein kleiner Engel und deutete auf die Wand. Die Bleiche drehte sich um und wieder uns zu. Das Kind wurde konkret: „Was ist denn mit dem? Ist das irgendwie besser oder was?“
„Das ist etwas völlig anderes. ‚Der‘ (mit schnippischem Unterton, schlieĂlich musste das gebildete MĂ€dchen so etwas wissen) hat sich selbst geopfert. FĂŒr uns alle. NatĂŒrlich ist das etwas völlig anderes. Lernst du das nicht bei deinem Opa?“
„Lass dem mal aus dem Spiel, der hat mir gerade auch nicht geholfen. Also dein Opfer da: der ist also in den Baumarkt gerannt, hat sich ein paar Balken gekauft und sich dann selbst da an die Latte genagelt, ja? Euer Essen ist gesund und Cörriwuast schlecht. Alles klar. Wir haben verstanden“.
Damit beginnt das EU-Projekt nach den ErschĂŒtterungen im SĂŒden, insbesondere in Griechenland, nun auch im Norden zu bröckeln. Mit ihm steht die Grundlage der aktuell favorisierten Variante der Berliner Weltpolitik in Frage. „Alleine sei Deutschland zu klein, um globalpolitische VerĂ€nderungen bewirken zu können“ – so bilanzierte im vergangenen Jahr eine deutsche Regierungsberaterin ein zentrales Resultat einer vom AuswĂ€rtigen Amt initiierten, breit angelegten Elitendebatte ĂŒber die kĂŒnftige deutsche AuĂenpolitik: „Nur wenn die Mitgliedstaaten (der EU, d. Red.) integrations- und auĂenpolitisch an einem Strang ziehen, bringt Europa das politische Gewicht auf die Waage, das Deutschland (!) zur Realisierung seiner Interessen braucht.
Frontex-Beamte sollten dem deutsch-französischen VorstoĂ zufolge Zugriff auf die einschlĂ€gigen EU- sowie nationale Datenbanken erhalten. Sie sollten „auch befugt sein, systematisch FingerabdrĂŒcke von Drittstaatsangehörigen zu erfassen und die dafĂŒr benötigte AusrĂŒstung zu verwenden“. Die EU-Kommission will am 15. Dezember einen Gesetzesvorschlag zu Frontex vorlegen.
Am vergangenen Donnerstag fand im Bundestag die Erste Lesung ĂŒber die weitere Beteiligung der Bundeswehr an der Mission Resolute Support statt. Der Antrag der Bundesregierung sieht eine Erhöhung der Personalobergrenze von aktuell 850 Soldaten auf bis zu 980 Soldaten vor, um die Ausbildungs- und UnterstĂŒtzungsleistungen der Bundeswehr zu optimieren. Mitte Dezember werden die Mitglieder des Bundestages ĂŒber den Antrag abstimmen.
(23.11.2015) Bisher war geplant, dass die 13.000 Nato-Soldaten bis Ende 2016 teils abgezogen und teils nach Kabul verlegt werden. US-PrĂ€sident Barack Obama hatte Mitte Oktober wegen der Sicherheitslage in Afghanistan jedoch entschieden, dass die amerikanischen Truppen bis Ende 2016 vollstĂ€ndig in dem Land bleiben werden. Ein Sprecher des AuswĂ€rtigen Amts kommentierte dies damals mit den Worten: „Es galt immer in Afghanistan das Prinzip: gemeinsam rein und gemeinsam raus.“
Imagine we lived in a Britain where a handful of multi-millionaires owned almost the entire media, and had names like Viscount Rothermere, Lord Northcliffe and Baron Beaverbrook.
That was the situation only a few decades ago. Today, it would be hard for us to imagine a media system of that nature could describe itself as âfreeâ or the âfourth estateâ, and claim to be a tenacious watchdog of other power centres.
The media of that time, most of us would agree now, was simply a tool of the upper class, looking out for its interests. It really was no more complicated than that.
And yet, as Nafeez Ahmed argues in the lengthy article below, the English-speaking world today is little different. Instead of Lords and Viscounts, we have a handful of trans-national corporations, with annual turnovers in the billions or trillions, that control almost our entire media.
Abgeordnete von tĂŒrkischen Oppositionsparteien und investigative Journalisten bringen immer mehr Belege und Fotobeweise dafĂŒr vor, dass staatliche tĂŒrkische KrankenhĂ€user Dschihadisten der „Islamischen Front“, die Al-Kaida als „unsere BrĂŒder“ bezeichnen sowie Kommandeure des „Islamischen Staates“ behandeln. RT sprach mit diesen Journalisten und Parlamentsabgeordneten, die sich starker Repression ausgesetzt sehen
Eine vom Integrationsministerium in Auftrag gegebene Untersuchung zu islamischen KindergĂ€rten und -gruppen in Wien sorgt fĂŒr Aufregung. Die Stadt Wien ist zu âKonsequenzen bis zur SchlieĂungâ bereit, will aber konkrete Informationen.
Italy has no intention of joining a U.S.-led coalition that is attacking Islamic State targets in Syria, Italian Prime Minister Matteo Renzi said on Sunday, warning that the air campaign would only add to chaos in the region.
Die regierenden Sozialisten von PrĂ€sident François Hollande kommen zusammen mit einer linken Partei landesweit auf rund 23 Prozent. Sie können im zweiten Wahlgang am kommenden Sonntag mit UnterstĂŒtzung von GrĂŒnen und radikaler Linken rechnen, die zusammen bei gut 10 Prozent liegen.
(13.10.2012) Die unorganisierte Linke ist ein Haufen. Die organisierte Linke ist ein Haufen Scheisse.
Wie sehr also nichts von diesen Worten des EU-RatsprĂ€sidenten stimmt und wie sie politisch einzuordnen sind, das zu erklĂ€ren ĂŒberlassen wir den VerrĂ€tern, den Feiglingen, den Versagern, den Kollaborateuren und Contras, die nicht nur dem laufenden kapitalistischen und finanzimperialistischen Staatsstreich gegen die europĂ€ischen Demokratien tatenlos zugesehen bzw aktiv in die HĂ€nde gespielt haben, sondern â unter Akzeptanz jedes MĂ€rchens aus Regierungsbehörden fĂŒr Attentate seit dem 11. September 2001 in ihrem eigenen Verantwortungsbereich â auch einem seitdem tobenden weltweiten Krieg mit Millionen von Toten in Asien und Afrika, bei gleichzeitigem stetigen politischen Angriffskrieg im Inneren gegen die Verfassungen und BĂŒrgerrechte in den kriegfĂŒhrenden Staaten:
Attac, dem âDeutschen Gewerkschaftsbundâ, âDie Linkeâ in Deutschland, deren Ăberpartei âEuropĂ€ische Linkeâ, der Piratenpartei, etc, etc, pp, jede einzelne sich selbst als links, progressiv, pazifistisch, sozial, demokratisch oder gar sozialistisch verstehende Organisation in Deutschland, in den anderen europĂ€ischen Demokratien, in jedem einzelnen seit 2001 Krieg fĂŒhrenden Land.
Auch jetzt, da sie ihren AnhĂ€ngern verspricht, sie werde eines Tages „den islamischen Fundamentalismus ausrotten“. Oder spĂ€ter, da sie den MĂ€chtigen in Paris vorwirft, „dass sie eben nicht alles getan haben, um uns vor den Terroristen zu beschĂŒtzen“.
Ihre SĂ€tze klingen merkwĂŒrdig sanft, wie in Watte gepackt.
(21.10.2015) Nach Ansicht des israelischen MinisterprĂ€sidenten stiftete der palĂ€stinensische GroĂmufti Hitler zum Holocaust an. Dieser habe die Juden zunĂ€chst nur vertreiben wollen.
(25.9.2012) „Der Jude“ sei ein „Negativum“, das „ausradiert werden“ mĂŒsse, hetzte Goebbels 1929. Aus seiner Sicht verkörperten die Juden zugleich Kapitalismus und Kommunismus, Presse („Rotationssynagogen“) und Polizei. Seine primitive Parole „Die Juden sind schuld!“ erwies sich als langsam wirkendes Gift.
(24.2.2015) Vor einem Treffen mit Frankreichs PrĂ€sident Hollande sorgt der PrĂ€sident des Dachverbandes der Juden in Frankreich fĂŒr Diskussionen.
„Alle Gewalttaten werden heute von jungen Muslimen begangen“, sagte Roger Cukierman in einem Radio-Interview. Ăber die Vorsitzende des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, sagte Cukierman, ihr sei „persönlich nichts vorzuwerfen“.
(24.3.2011) Imad Ibn-Ziaten, 1. Fallschirmspringerregiment, wird in Toulouse vor einem Sportzentrum ermordet, kurz nachdem er dort mit seinem Motorrad eintrifft. Er ist nicht in Uniform und trĂ€gt noch seinen Helm, kann also nicht erkannt werden. Auch ist dadurch nicht erkennbar, daĂ der Elitesoldat einen âMigrationshintergrundâ hat.
SpĂ€ter werden am 15. MĂ€rz bislang unbekannte âErmittlerâ an die Presse geben, daĂ er sein Motorrad verkaufen wollte, eine Anzeige geschaltet und auf diese hin einen Anruf von einem potentiellen KĂ€ufer erhalten habe. Sie liefern dadurch eine potentielle ErklĂ€rung dafĂŒr, wie â rein zufĂ€llig â ein französischer Elitesoldat auf offener StraĂe erschossen werden kann. Rein zufĂ€llig deswegen, weil Imad Ibn-Ziaten in diese angebliche Verkaufsanzeige sicher nicht hineingeschrieben wird, âhallo, ich bin Elitesoldat und laut meinem Vorgesetzten habe ich im BĂŒrgerkrieg der ElfenbeinkĂŒste, im Tschad und in Gabun gekĂ€mpft.â
(1.3.2011)
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(16.3.2011) Am 1. MĂ€rz dieses Jahres trat eine neue Verordnung zur Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Sie sieht vor, standardmĂ€Ăig und von jedem auch Passwörter zu belauschen und zu speichern.
Und so könnte ein Auszug aus einem Vorratsdatenprofil eines französischen Internetnutzers aussehen: Die Studentin Veronika Bellier erstellt am 15. MĂ€rz 2011 um 14:07 Uhr einen eBay-Account unter dem Pseudonym Vero_Saint…
(16/1997) In Frankreich ist VerschlĂŒsselung durch das Gesetz 90-1170 vom 29.12.1990 de facto verboten. Zwar kann man sich die VerschlĂŒsselung nach vorheriger Hinterlegung des SchlĂŒssels von der DISSI genehmigen lassen, diese Genehmigung ist aber nach geltender Praxis nur groĂen Unternehmen und Banken vorbehalten.
(7.4.2011) Das Gesetz sieht vor, dass Online-HĂ€ndler, Video- und Musikplattformen, Webmail-Betreiber und verschiedene andere Internet-Unternehmen alle Daten, die sie von ihren Nutzern erhalten, fĂŒr einen Zeitraum von einem Jahr aufbewahren mĂŒssen. Dazu gehört auch, dass Passwörter nicht mehr als Hash-Wert verschlĂŒsselt werden dĂŒrfen, sondern im Klartext vorgehalten werden sollen, berichtete die ‚BBC‘.
âDer Folterbericht des US-Senats wurde vor einem Jahr veröffentlicht und die Obama-Regierung hat immer noch keine neuen, strafrechtlichen Ermittlungen eingeleitetâ, kritisiert Kenneth Roth, Executive Director von Human Rights Watch. âOhne solche Untersuchungen bleibt Folter eine politische Option. Das wĂŒrde Obamas VermĂ€chtnis fĂŒr immer vergiften.â
Im Pferdesport geht es alles andere als demokratisch zu. Wenig verwunderlich, könnte man denken, hat der Reitsport doch seine Wurzeln im MilitĂ€r. Umso verwunderlicher ist jedoch, was in letzter Zeit an der Basis dieser groĂen Vereinigung geschieht. Einzelne TierĂ€rzte, Reiter, Ausbilder und Pferdeliebhaber scheren aus dem Glied aus und ĂŒben Kritik an tierquĂ€lerischen Ausbildungsmethoden, ZĂ€umungen, Gebissen und dem Gebrauch der Sporen.
Frankreichs PrĂ€sident Hollande droht bei den Regionalwahlen ein Fiasko â trotz seiner Anti-Terror-Politik. Der rechtspopulistische Front National könnte triumphieren.
Deutschland unterstĂŒtzt diejenigen, die dem âISâ militĂ€risch Einhalt gebieten. Die deutschen UnterstĂŒtzungsleistungen sind dabei eingebettet in einen breiten politischen Ansatz, der von der groĂen Mehrheit der Staatengemeinschaft getragen wird.
(12.3.2013) „Wenn es nach der damaligen OppositionsfĂŒhrerin gegangen wĂ€re, hĂ€tten deutsche Soldaten am Krieg teilgenommen und wĂ€ren womöglich immer noch da“, sagte Schröder am Dienstag nach Angaben von Teilnehmern der Sitzung. OppositionsfĂŒhrerin war damals CDU-Chefin Angela Merkel.
(21.4.2011) Ein denkbares Szenario: Nicht nur Kriegsschiffe begleiten die Konvois, sondern Truppen mĂŒssten auch an Land gehen, um KrankenhĂ€user zu sichern, Schutzzonen einzurichten oder FlĂŒchtlinge in Sicherheit zu bringen.
(28.8.2012) Nein, auch eine partielle und kleine Zone, wie sie die TĂŒrkei, Frankreich und die USA diskutieren, wĂ€re ein aktiver Schritt in den Krieg gegen Syrien, allein, weil dafĂŒr Staatsgebiet okkupiert wĂŒrde. Zudem wĂŒrden zur Aufrechterhaltung eines Flugverbots wohl auch Operationen auĂerhalb dieser Zone notwendig, beispielsweise um gegnerische FlughĂ€fen oder Luftabwehrsysteme zu zerstören.
(30.8.2012) Die Einrichtung von Schutzzonen ist nach EinschĂ€tzung des französischen AuĂenministers Laurent Fabius allerdings »sehr kompliziert«. Fabius sagte dem Sender France Inter, solche Pufferzonen in von der syrischen Opposition kontrolliertem Gebiet seien ohne Flugverbotszonen »unmöglich«. Frankreichs PrĂ€sident François Hollande hatte am Montag gesagt, sein Land arbeite mit anderen Staaten an der Einrichtung von Schutzzonen.
(31.8.2012) Der tĂŒrkische AuĂenminister fordert Schutzzonen fĂŒr die syrische Bevölkerung. Er sagt, wer nicht handelt, wird zum Komplizen.
(18.9.2015) Zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Ort sollte die Einrichtung von Schutzzonen in Syrien, etwa durch ein entsprechendes Uno-Mandat, angedacht werden“, sagte Kurz dem SPIEGEL. „Es braucht eine gemeinsame internationale Kraftanstrengung, damit die Menschen in Syrien nicht mehr ihr Heil in einer Flucht nach Europa suchen mĂŒssen.
(15.5.2015) First and foremost, Syriza accepted as legitimate the foreign debt of over $350 billion dollars, although most had been signed by previous government Kleptocrats, corrupt banks, business, real estate and financial interests. Virtually none of this debt was used to finance productive activity or vital services which would strengthen the economy and Greeceâs future ability to payback the loans. (…)
Secondly, and related to the above, Syriza declared its determination to remain in the European Union and Eurozone and thus accepted the surrender of its sovereignty and ability to fashion an independent policy. It declared its willingness to submit to the dictates of the Troika. Once under the thumb of the Troika, Syrizaâs only policy would be to ânegotiateâ, ârenegotiateâ and make further concessions to the EU overseas banks in a totally one-sided process. Syrizaâs rapid submission to the Troika was their second strategic, but not their last, betrayal of its electoral program. (…)
Thirdly, on taking office, Syriza negotiated a coalition with the far-right, pro-NATO, xenophobic, anti-immigrant Independent Greeks Party, guaranteeing that Greece would continue to support NATOâs military policies in the Middle East, the Ukraine and Israelâs brutal campaign against Palestine.
(29.Mai 2006) Herr Gysi, wird die neue linke Partei unter dem Druck der WASG linker sein als es die PDS war?
Wir werden auf jeden Fall eine pluralistische Partei bleiben. Ich sehe da vor allem drei Strömungen: Die eine nenne ich die AuĂerirdischen. Die vertreten die Reinheitslehre, die hat aber mit dem Leben der Leute wenig zu tun.