Daily Archives: 1. Februar 2015


01.02.2015 - 20:30 [ Dissident Voice ]

The Blair Charge Sheet

On the 21st January the UK’s Channel 4 news had a discussion about the fact that the long-awaited Chilcot Inquiry into Britain’s involvement in the illegal war in Iraq will not be released until after the general election in March. On the 29th January a sizeable group of demonstrators protested outside the Houses of Parliament against the continuing suppression of the Chilcot Report — now five years late

01.02.2015 - 20:16 [ Lars Schall ]

Die Woche im Rückspiegel betrachtet

Mit diesem Format möchte ich Ihnen immer wieder des Sonntags im Schnelldurchlauf zehn bemerkenswerte Geschichten und Veröffentlichungen präsentieren,(…)

01.02.2015 - 19:28 [ Hintergrund ]

Das alte gegen das neue Europa

Im wesentlichen sind die Maßnahmen von Syriza alles andere als radikal. Es sind sozialdemokratische Maßnahmen, die einzig aus einem Grund für die Kommentatoren in Deutschland so skandalös erscheinen: Nämlich deshalb, weil wir in einer Zeit leben, in der das, was früher sozialdemokratisch war, bereits als linksradikal gilt. Jedes minimale Abweichen vom absoluten Neoliberalismus erscheint unter dieser Voraussetzung schon als halbe Revolution.(…)
Der Hass der politischen und publizistischen Eliten Deutschlands ist Ausdruck der Angst vor diesem neuen, anderen Europa.

01.02.2015 - 18:06 [ Police State USA ]

Report finds government agents ‘directly involved’ in many U.S. terror plots

A new report has revealed a disturbing set of tactics used in the pursuit of domestic terrorism in the USA. Among the findings was the fact that the FBI directly and repeatedly involves itself in planning a large percentage of foiled terror plots — often by convincing impressionable or mentally disabled people to join FBI plots, then arresting them.

01.02.2015 - 17:44 [ The Sydney Morning Herald ]

Speculation rife over financial industry‘s rising death rate

The vast majority of those deaths have been „suicides“, usually by jumping from high buildings which they probably helped finance. Many of the deaths are from JP Morgan or allied institutions, involving their current or former employees, and mostly by their own hand.

01.02.2015 - 13:06 [ Radio Utopie ]

Gegen den Terrorkrieg: Ramsteiner Appell online unterschreiben

Bereits 2006 gestartet, ist der Ramsteiner Appell ein seltenes Beispiel radikal pazifistischer, linker und gleichzeitig verfassungstreuer Politik und Initiative. Angesichts der Entsendung deutscher Soldaten und Stabsoffiziere in den Irak und die Befehlszentralen der neuen U.S.-Kriegskoalition “der Willigen” nach Kuwait, die selbst laut dem wissenschaftlichen Dienst vom Bundestag verfassungswidrig ist, die dem Beitritt der Regierung zur neuen internationalen Terrorkriegs-Koalition am 4. / 5. September 2014 auf dem Nato-Gipfel in Wales folgte (was wir vorher prognostizierten) und absehbar über ein halbes Jahr lang unter den Augen der sogenannten “Opposition” von der Regierung vorbereitet wurde, ist und bleibt der Ramsteiner Appell aktueller denn je.

01.02.2015 - 12:18 [ Radio Utopie ]

Stuttgart 21: Fünf Jahre Stillstand für Stuttgart

„Die Bahn demonstriert Unfähigkeit, verlangt immer neue Zugeständnisse, liefert nichts Brauchbares und unsere Politiker reagieren wie das Karnickel vor der Schlange. In seltsamer Lähmung verstecken Politiker sich hinter der ‚Projektförderpflicht‘ statt die Bahn in die Pflicht zu nehmen. Und vor lauter ‚Projektförderpflicht‘ vergisst die Politik, was Stuttgart eigentlich braucht: sanierte Schulen, saubere Luft, ein funktionierendes Verkehrskonzept, eine lebendige Innenstadt.“

01.02.2015 - 10:42 [ kulturnetz-drensteinfurt.de ]

Planlos, sprachlos, mutlos – Bilanz der digitalen Bürgerrechtsbewegung

Die digitale Bürgerrechtsbewegung – oder diejenigen, die sich in der Öffentlichkeit dazu zählen – formuliert weder kohärente politische Ziele noch eine begründete gesellschaftliche Agenda. Sie besteht vielmehr als Gruppe von VertreterInnen von Ego-Organisation, welche sich selber oder bestenfalls die von ihnen gegründete Website oder Kampagne promotet. Dazu gehört ganz selbstverständlich die permanente Teilnahme im mobilen Veranstaltungszirkus, der prozessionsartig an den immer gleichen Orten auftaucht – unter dem beruhigenden Rollgeräusch mobiler Kleidertransportboxen.

Nun stellen de Bastion und Beckedahl wieder einmal fest, dass den Promi-Gruppen der digitalen Bürgerrechtsbewegung in den vergangenen 18 Monaten nichts, aber auch gar nichts gelungen ist – noch nicht einmal eine einigermaßen funktionierende Vernetzung. Man kann langsam den Eindruck gewinnen, dass in Deutschland insbesondere durch die Snowden-Veröffentlichungen jedwedes bundesweite bürgerschaftliche Engagement zu diesem Thema im Keim erstickt wurde. de Bastion und Beckedahl finden auch rasch eine Ursache: Das Thema ‚Überwachung‘ sei zu komplex, um es zu vermitteln. Und es gibt auch gleich eine Lösung: Mehr Geld, am besten für die eigenen, eh schon gesellschaftlich erfolglosen Projekte. Das ist keine Strategie, das ist Dreistigkeit, insbesondere, wenn auf die erfolgreichen Kampagnen der Anti-AKW-Bewegung verwiesen wird.

01.02.2015 - 10:40 [ wiki.vorratsdatenspeicherung.de ]

Vorbereitung Petition Geheimdienstetat: Eingereichter Text

Petitionstext:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die im Haushalt 2015 eingestellten zusätzlichen Mittel für den BND im Vergleich zu 2014 nicht zu genehmigen, stattdessen diese im Rahmen der Digitalen Agenda einzusetzen für Schulungen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Entwicklung und Einführung freier, offener Verfahren für sichere, rechtsverbindliche Onlinekommunikation.

Begründung:

Der BND hat sich in den letzten Monaten als eine Behörde erwiesen, deren Tätigkeiten sich nicht durch parlamentarische Gremien kontrollieren lassen. Drei Verfassungsexperten haben vor dem NSA- Untersuchungsausschuss festgestellt, dass der BND ohne Rücksicht auf das Grundgesetz operiert. Auch die im Rahmen der ‚Eikonal‘-Veröffentlichungen ans Tageslicht gekommene Zusammenarbeit mit der NSA ist nicht vom Grundgesetz gedeckt.

Die in Artikel 10 GG festgeschriebene Einschränkung in die Unverletzlichkeit des Kommunikationsgeheimnisses stellt bereits einen Eingriff bei den Menschenrechten dar. Dieser ist aber laut Gesetz nur erlaubt zum „Schutze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung“ und muss von der Volksvertretung kontrolliert werden. Bundesregierung und BND verhindern zur Zeit jeden Ansatz von Kontrolle, insbesondere bei der Überwachung des Internet-Datenverkehrs.

Die von der Bundesregierung im Haushaltsplan vorgesehene Etat-Erhöhung soll gerade zu einer Verbesserung der Überwachungsfähigkeit im Internet, insbesondere bei den sozialen Medien, führen. Vor allem die Fähigkeit zum Abfangen, Speichern und Analysieren großer Datenmengen soll wesentlich ausgebaut werden. Der Bundestag und seine Gremien können bereits jetzt die vom Grundgesetz vorgeschriebene Kontrollfunktion nicht wahrnehmen. Eine Ausweitung der Überwachungsfähigkeiten des BND durch die Etat- Erhöhung wird diesen verfassungswidrigen Zustand noch weiter zementieren. Gleichzeitig zeigt die Bundesregierung kein Interesse daran, parlamentarische Kontrollmöglichkeiten auszubauen und die Geheimdiensttätigkeiten des BND auch für die BürgerInnen transparent zu machen. Stattdessen stellt der BND im Rahmen von sogenannten Kooperationsverträgen zwischen Geheimdiensten Überwachungsmaterial bereit, um am weltweiten Austausch von Daten zwischen den Geheimdiensten teilnehmen zu können. Auch dieser Datenhandel verstößt gegen die Verfassung.

Der Stopp der Etat-Erhöhung für den BND wird dazu beitragen, der Erosion des Grundgesetzes Einhalt zu gebieten. Wird der Ausbau der Überwachungsfähigkeit verhindert, haben das Parlament und die Öffentlichkeit Zeit gewonnen, um eine ausführliche Debatte zu führen über die Aufgaben von und die Kontrolltiefe bei Geheimdiensten. Dem Parlament würde die Möglichkeit eröffnet, durch die Verknüpfung der Freigabe von Mitteln mit politischen Maßnahmen in der Behörde dem Primat des Parlaments wieder Vorrang einzuräumen. Die Verwendung der Mittel im Rahmen der Digitalen Agenda heilt einen wesentlichen Konstruktionsfehler in diesem ambitionierten Vorhaben der Bundesregierung. Bisher sind von der Großen Koalition keine Etat-Mittel benannt, welche insbesondere in die Gesellschaft hinein wirken, die Sicherheit der BürgerInnen bei der Kommunikation verbessern und die Bevölkerung in ihrer digitalen Kompetenz stärken. Der frei werdende Etat ermöglicht hier gezielte Maßnahmen, die parteiübergreifend als nützlich anerkannt sind.

01.02.2015 - 09:59 [ Youtube ]

Stewart Why’d Obama Skip France but Drop Everything to Visit Saudis

Jon Stewart found it just a little bit odd that President Obama dropped everything to go to Saudi Arabia for the late king’s funeral but couldn’t be bothered to go to the Paris unity rally.

01.02.2015 - 09:41 [ taz ]

Islamistische Boko Haram in Nigeria: Noch kein „totaler Krieg“

(22.5.2014) Vollmundig hatten die Präsidenten Nigerias und seiner Nachbarländer Tschad, Kamerun, Niger und Benin am vergangenen Wochenende in Paris zusammen mit Frankreich den „totalen Krieg“ gegen die nigerianische Islamistengruppe Boko Haram versprochen. Der Gipfel war von Frankreich als Ouvertüre zu einer Neuausrichtung seiner Militärpräsenz in der Sahelregion Afrikas gedacht:

01.02.2015 - 09:39 [ Zeit ]

Nigeria: Frankreich und Israel wollen helfen, die entführten Mädchen zu finden

(11.5.2014) Gemeinsam mit Nigerias Präsident Goodluck Jonathan habe er ein Treffen der Nachbarländer Nigerias zur Sicherheit in Westafrika angeregt, sagte Hollande. Dieses solle am kommenden Samstag in Paris stattfinden, „wenn die Länder zustimmen“. Nach Angaben aus dem Umfeld des französischen Präsidenten sollen Vertreter aus Nigeria, dem Tschad, Kamerun, Niger und Benin an dem Gipfel teilnehmen.