Zwei mutige Japaner sind mit Geigerzähler in die Sperrzone rund um das Kernkraftwerk von Fukushima gefahren. Gespenstige Szenen und hohe Strahlenwerte auf dem Weg zum AKW.
Daily Archives: 10. April 2011
Gewalt Ägyptische Staatsanwaltschaft will Mubarak befragen
Die ägyptische Justiz will den gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak zur Gewalt gegen Demonstranten Anfang des Jahres befragen. Generalstaatsanwalt Abdel Magid Mahmud habe entschieden, den Ex-Präsidenten und seine Söhne Gamal und Alaa vorzuladen, berichtet die amtliche Nachrichtenagentur Mena. Die Staatsanwaltschaft will klären, ob die Mubarak-Familie öffentliche Gelder veruntreut hat, um die tödlichen Angriffe von Schlägertrupps auf die Protestbewegung zu finanzieren. Außerdem sollten die drei zu Korruptionsvorwürfen befragt werden. Ein Datum für die Anhörung wurde nicht genannt.
Libyan rebels retreat despite NATO strikes
Anti-government rebels in Libya were forced to retreat from Qaddafi‘s forces in Ajdabiya despite help from NATO air strikes. (April 9) (CBS News)
Libya: Rebels ‚losing ground‘ in Ajdabiya
Fierce fighting is continuing in Ajdabiya in eastern Libya, with Col Muammar Gaddafi‘s forces pushing back rebels.
Arab League to ask UN to impose no-fly zone over Gaza
The Arab League on Sunday announced during a special meeting in Cairo that it plans to press the UN to impose a no-fly zone over Gaza amid an escalation in violence in the area, AFP reported.
Die nukleare Erblast der USA
Bis zum Ende des Kalten Krieges wurde in den Atomreaktoren von Hanford das Plutonium für Amerikas Nuklearwaffen produziert. Die Entsorgung der verstrahlten Anlagen und verseuchten Böden der Umgebung kostet jährlich Milliarden Dollar.
Bahn bereitet Kunden auf weitere Problemjahre vor
Rüdiger Grube verliert die Geduld: Offen kritisiert der Bahnchef jetzt die Unzuverlässigkeit seiner Zulieferer. Siemens kann ICE-Züge wohl nicht pünktlich liefern, Bombardier kämpft mit der Software.
Bayern droht Italien mit Wiedereinführung von Grenzkontrollen
Seinen Worten zufolge wird es an der deutsch-österreichischen Grenze notfalls zu „lageangepassten Grenzkontrollen“ kommen. Diese würden das Verhältnis zwischen Deutschland und Italien erheblich belasten, räumte Hermann ein.
Anti-Atom-Proteste in Tokio – Kaum Fortschritte im AKW
In Tokio haben am Sonntag rund 5000 Menschen gegen die Nutzung von Atomkraftwerken protestiert, während sich die Experten am schwer beschädigten Kraftwerk in Fukushima auf einen langen Weg zur Überwindung der Katastrophe einstellten.
Grüne erreichen in Emnid-Umfrage Rekordhoch von 24 Prozent
Im aktuellen „Sonntagstrend“ der Zeitung „Bild am Sonntag“ kommt die Partei auf 24 Prozent. Das sei der höchste Wert, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid je auf Bundesebene für die Grünen gemessen habe. Gegenüber der Vorwoche gewannen sie einen Prozentpunkt.
Sidney Lumet, director of ‘12 Angry Men,‘ ‚Network‘ and other classic films, dies in NYC
Sidney Lumet, director of ‘12 Angry Men,‘ ‚Network‘ and other classic films, dies in NYC
Bernd Schmidbauer: Kohls Geheimdienstkoordinator verhandelt mit Libyen
Schmidbauer sagte, wegen der Flugverbotszone sei er mit einem Regierungsfahrzeug von Tunesien in die libysche Hauptstadt Tripolis gefahren worden. Die libysche Regierung sei zu einem Waffenstillstand bereit, wenn die Aufständischen keine Bedingungen stellten.
„Die Regierung möchte Gespräche auf Augenhöhe, bei denen es auch um eine neue Verfassung gehen soll“, sagte Schmidbauer. Außerdem sei Gaddafi auf keinen Fall beriet, das Land zu verlassen.
Rätselhafte Super-Explosion in Galaxienkern: Neu entdeckte, ungewöhnliche starke Strahlenquelle stellt Astronomen vor ein Rätsel
Allein seit dem 3. April hat sich die Strahlenquelle um das Fünffache verstärkt. Die Astronomen gehen davon aus, dass die Röntgenstrahlung von Materie in einem hoch beschleunigten Teilchenstrom ausgeht, der entlang der Rotationsachse des Schwarzen Lochs austritt.
„Die beste Erklärung, die wir im Moment haben ist, dass wir genau den Strahl dieses Jets entlang schauen“, erklärt Andrew Levan von der Universität von Warwick in Großbritannien, der die Beobachtungen durch das Röntgenteleskop Chandra leitete. „Wenn wir genau ins Zentrum eines solchen Jets blicken, lässt uns eine spezielle Helligkeits-Verstärkung Details sehen, die wir sonst übersehen würden.“
NASA Telescopes Join Forces to Observe Unprecedented Explosion
On March 28, Swift‘s Burst Alert Telescope discovered the source in the constellation Draco when it erupted with the first in a series of powerful X-ray blasts. The satellite determined a position for the explosion, now cataloged as gamma-ray burst (GRB) 110328A, and informed astronomers worldwide.
Unprecedented Cosmic Explosion Spawns an Intergalactic Mystery
It all started when Swift’s Burst Alert Telescope picked up a powerful gamma-ray burst on March 28, at which point it notified scientists the world over. Astronomers sometimes see gamma-ray bursts like this when a star dies, but these bursts generally last a few hours or less.
The plot thickened when the burst didn’t fade away. Dozens of telescopes turned toward the enigma, and it was concluded that the source of the gamma-ray burst is at the center of a galaxy some 3.8 billion light-years away. The burst was still repeating itself, brightening and fading over and over. There are objects in our own galaxy known to produce such repetitive bursts, but at a fraction of the intensity.
New Record: Biggest Explosion in the Universe
The March 28 explosion, about 3.8 billion light years away, is so bizarre that experts aren‘t sure what to call it. Apparently, it is the largest cosmic explosion ever witnessed – and it‘s still happening.
While most supernovae outshine a galaxy for a few moments and disappear, this one has been pulsating and even increasing its brightness over and over since March 28.
Island: Volk lehnt Zins-Sklaverei bis 2046 für private Zentralbank-Schulden ab
Auch die zweite Volksabstimmung in Island lehnt eine Schulden-Übernahme für die ab 1998 “privatisierte” Zentralbank Landsbanki und deren Ableger Icesave durch Staat und Volk ab.
Ajdabiya
Ajdabiya auf Google Maps
Libya: Ajdabiya under fire as rebels flee
(9.April) On the northern fringe of the city, hundreds of cars and lorries streamed past driving north to Benghazi, many packed with people and possessions; like the mechanic they had thought Ajdabiya was safe again and Gaddafi was some way off. One lorry, its tyres gone on the left-hand side, drove on its wheel rims, swerving crazily all over the road surface.
The city of 100,000 people, 90 minutes drive south of Benghazi, is a substantial one which the rebels simply must hold. It is a key road junction located near oilfields and oil infrastructure that the rebels need if their uprising is to survive.
Zwei Helikopter der Aufständischen bei Brega abgeschossen
Die libysche Armee von Muammar al-Gaddafi hat bei Brega zwei Helikopter der Aufständischen abgeschossen. Die strategisch wichtige Stadt Adschdabia ist derweil heftig umkämpft…
Vize-Aussenminister Chaled Kaaim kritisierte in diesem Zusammenhang die Nato. Obwohl es Aufgabe der Militärallianz sei, die über Libyen verhängte Flugverbotszone zu überwachen, habe sie zugelassen, dass die beiden Kampfhelikopter der Regime-Gegner aufgestiegen seien. Es stelle sich die Frage, ob die Flugverbotszone lediglich für die libysche Regierung oder aber für beide Seiten gelte.
Gadhafi forces push rebels into eastern town
A Reuters reporter near Ajdabiya‘s eastern gate heard shooting and artillery fire and saw plumes of black smoke, suggesting Gadhafi‘s forces had pushed toward the center.
The mostly untrained rebels have tried to reorganize and re-equip but were unable to hold ground last week against Gadhafi‘s better-armed forces in the fight for Brega.
Two rebel helicopters downed near Brega: Libya
Kaaim hit out at the NATO forces in charge of applying Security Council Resolution 1973 imposing the air exclusion zone over Libya, saying: „NATO on Saturday permitted then rebels to violate this resolution and use combat helicopters.“
Claiming that NATO was siding with the rebels, Kaaim went on: „Our question to NATO: does this resolution concern only the Libyan government or the two sides?“
Guttenberg verschanzt sich im Lügenturm
Ex-Minister will verhindern, dass die ganze Wahrheit über seine Arbeit rauskommt
Anne Franks Peiniger arbeitete für den BND
Der SS-Oberscharführer, der im Jahr 1944 das jüdische Mädchen Anne Frank in seinem Versteck in Amsterdam aufspürte und ins KZ Auschwitz schickte, hat nach FOCUS-Informationen nach dem Krieg als V-Mann und Anwerber für den Bundesnachrichtendienst (BND) gearbeitet. Der Hamburger Publizist Peter-Ferdinand Koch fand entsprechende Belege in US-Archiven. Anne Franks Peiniger Karl Josef Silberbauer, als brutaler Verhörspezialist gefürchtet, habe jahrelang in Nazi-Kameradschaften geeignete Spitzel für den BND und zuvor für die Organisation Gehlen gesucht.
EU bietet Libyen-Schutztruppe an: Afrika will Verhandlungslösung
Der Sprecher sagte, ein Einsatz in Misrata werde auf jeden Fall Marine-Kräfte beinhalten. Auf die Frage, ob auch Bodentruppen eingesetzt würden, sagte er: „Das ist, glaube ich, ein Einsatz, bei dem es vermutlich um Evakuierung geht und darum, dass humanitäre Hilfslieferungen an ihr Ziel gelangen: Man könnte daraus schließen, dass beide (Marine- und Landkräfte) beteiligt sind.“
Die EU werde am Montag bei einem Gespräch Ashtons mit NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen das weitere Vorgehen besprechen. Die EU-Außenminister befassen sich am Dienstag bei einem Treffen in Luxemburg mit dem Einsatz. Laut EU-Beschluss soll die Mission „Eufor Libya“ beim Transport und der Evakuierung von Vertriebenen helfen und humanitäre Hilfsorganisationen unterstützen. Der italienische Konteradmiral Claudio Gaudiosi wird den Einsatz von Rom aus leiten.
Afrikanische Union fordert Waffenruhe in Libyen
Unmittelbar vor der Reise von fünf afrikanischen Staats- und Regierungschefs nach Tripolis hat die Afrikanische Union (AU) einen sofortigen Waffenstillstand und „die sofortige Einstellung aller Feindseligkeiten“ in Libyen gefordert. Beide Seiten müssten einen Dialog beginnen, erklärte die AU.
Peru: Humala vor Wahlsieg über geokapitalistische Kandidaten
Nach seiner knappen Wahlniederlage im Jahre 2006 führt der linksgerichtete ex-Soldat Ollante Humala in den Umfragen vor mehreren marktradikalen und geokapitalistischen Gegenkandidaten, die von internationalen Banken, Konsortien und Organisationen wie dem “Internationalen Währungsfonds” (IWF) unterstützt werden. Die aussichtsreichste von ihnen ist die Tochter des inhaftierten ex-Regimechefs Alberto Fujimori.