(Juni 2024)
Der Forschungsreaktor war im Jahr 2004 als eine der wichtigsten
Neutronenquellen Europas für Forschung, Medizin und Industrie in
Betrieb gegangen. Der Betrieb mit bis zu 93 Prozent angereichertem
Uran war bis Ende 2010 genehmigt, dann sollte auf maximal 50 Prozent
umgestellt werden. Mangels dieses Brennstoffs wurde der Betrieb bis
jetzt aber von den Behörden weiter genehmigt.
«Es geht hier um extrem wichtige Forschungsinfrastruktur für Bayern,
Deutschland und Europa», betonte Minister Blume. Die in Garching
gewonnene kerntechnische Expertise sei beispielsweise entscheidend
für medizinischen Fortschritt.