Archive

18.06.2018 - 17:19 [ Tronland ]

Boris F. – Die Geschichte von TRON

„Weltberühmtes Computer-Genie in Berlin erhängt aufgefunden: Polizei vermutet Kapitalverbrechen“ (BZ, 24.10.1998)

„the outstanding hacker of his generation“ (The Observer, 11.08.2002)
Ein technischer Lehrer über ihn: „Der Meister“
Sein Professor über seine Diplomarbeit: „absolut genial“
Ein Polizist der Mordkommision: „Man kann sagen er war ein Genie“
Eine Firmensprecherin: „Der Beste, ein Hacker mit Seele“
Ein Journalist: „Neben seinem unbestreitbaren Genie und seinen Kenntnissen war es sein gutes Aussehen und sein Charm was ihn herausragen lies.“

Alle die ihn persönlich kannten haben ihn gemocht. Er war recht bescheiden und immer peinlich berührt wenn seine Person im Mittelpunkt stand. Er hat viel für andere getan ohne das diese je von ihm hörten. Er wollte die Welt verbessern.

Im Frühjahr 1998 machte er mit „sehr gut“ seine Diplomarbeit, das Cryptofon. Ein Quantensprung in der praktischen Realisierung von Verschlüsselungssystemen.

18.06.2018 - 17:13 [ Spiegel.de ]

„Tronland.net“: Ermordet wegen eines Telefons?

(15.2.2002) Gerade im Ergebnis seiner bahnbrechenden Diplomarbeit sehen die Autoren von Tronland.net aber auch den wahrscheinlichsten Grund für die Ermordung des „jungen Genies“: Seine Erfindung hätte, so glauben sie, eine sichere Verschlüsselung für jedermann erschwinglich gemacht. Eine Datensicherheit hätte erreicht werden können, wie sie heute PGP nur mathematisch-theoretisch, nicht aber technisch garantiert: Zu viele Hintertüren und Trojanische Pferde könnten von Geheimdiensten in Anwendersoftware, Betriebssysteme und selbst in die Chiparchitektur der Hardware eingeschmuggelt worden sein.

18.06.2018 - 17:01 [ Hadmut Danisch - Ansichten eines Informatikers ]

Über Tron und die Gefährlichkeiten der Kryptotelefonie

Hat man die Kryptotruppe des EISS damals systematisch zerstört? So wie man auch andere Lehrstühle der IT-Sicherheit systematisch mit unfähigen Leuten besetzt hat?

Kommen wir zurück auf Tron und Österreich.