Die Afrikaner sollten an die wirklichen Gründe denken, aus denen Länder des Westens Krieg gegen Libyen führen, schreibt Jean-Paul Pougala in einer Analyse, die die Rolle dieses Landes bei der Formung der Afrikanischen Union und der Entwicklung des Kontinents aufzeigt.
Daily Archives: 30. Juni 2016
Lexit? Appell für linken Euro-Ausstieg gestartet
Wissenschaftler und Politiker aus Europa plädieren für »internationalistische Alternative« zu Anti-EU-Positionen von rechts
Demokratie und Souveränität statt neoliberaler Integration und dem gescheiterten Euro-System
Mit der Einführung des Gemeinsamen Binnenmarktes und des Maastricht-Vertrags wurde die Europäische Integration langfristig auf einen neoliberalen Kurs festgelegt. Vor allem der Stabilitäts- und Wachstumspakt, die Binnenmarktfreiheiten und die Regeln der Währungsunion haben den Abbau von Arbeitnehmerrechten, den Rückbau der sozialen Sicherungssysteme sowie die Privatisierungspolitik in den EU-Mitgliedsstaaten angeheizt.
Anders als häufig behauptet ist die EU kein neutrales Spielfeld. Vor allem die Ereignisse seit der Großen Rezession (2007-2009) haben gezeigt, dass das gegenwärtige Integrationsprojekt durch die rückschrittliche Natur seiner Verträge und eine beispiellose Radikalisierung seines neoliberalen Charakters definiert ist. Ungleiche und hierarchische Kräfteverhältnisse (Zentrum – Peripherie) sind seit längerem Teil der Europäischen Integration. In den letzten Jahren gipfelte diese Ungleichheit in einer deutschen Dominanz über die EU-Wirtschaftspolitik. Die Regeln, die mit der Euroeinführung geschaffen wurden, und die strengen und kaum legitimierten Maßnahmen, mit denen auf die Eurokrise reagiert wurde (EuroPlus-Pakt, Fiskalpakt etc.) haben den autoritären, neoliberalen Charakter der EU-Integration weiter verschärft. So wurde das gegenwärtige Integrationsprojekt zu einem Hindernis für Demokratie und Souveränität.
Ok. Kriegstreiber, Banker, Funktionäre, Regierungen, Spione, Ausbeuter – hier ist mein Angebot.
(16.1.2013)
Michael Gove and Theresa May head five-way Conservative race
The ambitions, rivalries and duplicitous double-dealing unleashed before the Tory leadership contest even got underway has left onlookers groping for fictional comparisons.
It‘s Richard III meets Scarface, with a bit of Godfather thrown in.
Boris Johnson out of contest for Conservative Party leadership – BBC News
Boris Johnson, announcing he will not stand as Conservative leader says: „Having consulted colleagues and in view of the circumstances of Parliament I have concluded that person cannot be me.“
Erledigt vom höflichen Radikalen
Die angespannte Stille, die dieser Erklärung folgte, wurde nur durchbrochen von dem hundertfachen Klicken von Kameras. Es war der vorläufige Höhepunkt eines Polit-Dramas, das an diesem Tag bereits mehrere Wendungen genommen hat.
‘A midsummer night’s nightmare’ for European trade: UK’s EU exit will make transatlantic trade talks even tougher.
The next round of TTIP negotiations will be in July.
Merkel-Hollande-Renzi trio ‚works‘
The trio formed by german Chancellor Angela Merkel, French President Francois Hollande and Italian Premier Matteo Renzi „works very well, I should say extremely well, and together they are working to respond to Brexit,“ a source at Hollande‘s office said Thursday.
EU OK to public support for Italy banks (2)
The Wall Street Journal said it was a State guarantee on 150 billion euros of liquidity to create a preventive programme to help banks, to be activated in 2016 alone and for solvent banks, compliant with State-aid rules in „exceptional“ circumstances.
Inflation rate -0.4% in June
The Italian economy endured a fourth consecutive month of deflation in June with an annual inflation rate of -0.4%, according to provisional data released by Istat on Thursday.
Nicht mal #Rente mit 67? Deutsche müssen noch länger arbeiten, sagt der #IWF.
(…)
IMF says Brexit would trigger UK recession
(18.6.2016) Annual report on the British economy predicts ‘negative and substantial’ effects if Britain left the EU
Spendenaffäre: „Nur ein Freispruch 1. Klasse ist akzeptabel“
Die Kosten für den zurückliegenden Wahlkampf der Regensburger SPD nähern sich langsam der Million-Schallmauer. Zwischenzeitlich hat Oberbürgermeister Joachim Wolbergs eingeräumt, dass man „700.000 bis 800.000 Euro“ ausgegeben habe. Allein die Mittelbayerische Zeitung soll nach Informationen unserer Redaktion an die 100.000 Euro für Wahlwerbung erhalten haben.
600.000 Euro-Spenden an SPD-Ortsverein gestückelt – Staatsanwaltschaft ermittelt
Der Regensburger Fall weist Ähnlichkeiten mit einem Parteispendenskandal in Berlin auf, der kürzlich öffentlich geworden war. In der Hauptstadt hatte der Immobilienunternehmer Klaus Groth 100.000 Euro an die beiden Koalitionsparteien SPD und CDU gespendet – ebenfalls in Form von Einzelspenden unterhalb der Veröffentlichungsgrenze. Ein Teil der Zuwendungen floss an den SPD-Kreisverband Lichtenberg, für den der Berliner Bausenator Andreas Geisel bei der Abgeordnetenhauswahl im September als Spitzenkandidat antritt.
C.E.T.A.: Das Programm zwischen den Ohren
Bundestagspräsident Norbert Lammert dazu, Auszug 20 Uhr ARD Tagesschau 29.06.2016 (hier gespiegelt), 8.24 min:
„Die Mitwirkung der Bundesregierung am Inkraftsetzen der Regelungen dieses Vertrages setzt wiederum nach unserer Rechtslage zwingend die Zustimmung des deutschen Bundestages voraus“
Meiner bescheidenen Auffassung nach ist da nun schlicht Folgendes passiert: Juncker ist vorgeschickt worden und wurde, nach Widerspruch u.a. des deutschen Parlamentspräsidenten, wieder zurückgepfiffen.
Merkel will Bundestag bei Ceta-Abkommen einbinden
„Wir werden den Bundestag um Meinungsbildung bitten“, sagte Merkel in Brüssel. Es gebe gute Gründe, die nationalen Parlamente in die Entscheidung einzubeziehen. Unklar bleibt aber, ob der Bundestag nur seine Meinung kundtun oder bindende Beschlüsse fassen soll.
Lammert besteht auf Beteiligung des Bundestags an Ceta-Abkommen
(…)
Bündnis ruft zu sieben Großdemonstrationen gegen CETA und TTIP auf
– Bundesweit am 17. September weit mehr als 100.000 Teilnehmer/innen erwartet
– Protest soll Ratifizierung von EU-Kanada-Abkommen im Herbst verhindern
Brüssel will CETA durchdrücken
Für einen linken Bruch mit der EU wirbt das »Lexit-Network«. Künstler, Wissenschaftler und Linkspolitiker treten für »eine internationalistische Alternative« und »die Verteidigung anständiger Arbeitsbedingungen und öffentlichen Eigentums« ein. Der Euro sei »ein Werkzeug des internationalen Kapitals«, die EU »kein neutrales Spielfeld«, denn »vor allem die Ereignisse seit der großen Rezession (2007–2009) haben gezeigt, dass das gegenwärtige Integrationsprojekt durch die rückschrittliche Natur seiner Verträge und eine beispiellose Radikalisierung seines neoliberalen Charakters definiert ist«.
EU-Kommissar Hahn verteidigt CETA-Alleingang der EU
(29.6.2016) Das umstrittene, bereits fertig ausverhandelte EU-Kanada-Handelsabkommen CETA wird nächste Woche auf EU-Ebene in Beschluss gehen. Da es sich laut dem österreichischen EU-Kommissar Johannes Hahn um ein reines Handelsabkommen handelt, falle es nicht in die Zuständigkeit der nationalen Parlamente.
CETA-Kritik Österreichs sei „Klamauk“
(29.6.2016) EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Vorwürfe, wonach er beim EU-Kanada-Handelsabkommen CETA gegen ein Mitspracherecht nationaler Parlamente eintrete, als „absurd“ zurückgewiesen. Nach dem informellen EU-Gipfel am Mittwoch in Brüssel der 27 minus Großbritannien sagte Juncker, „hören Sie mit dem österreichischen Klamauk auf“.
Ceta: Gabriel nennt EU-Kommission „unglaublich töricht“
(29.6.2016) Dagegen sieht Gabriel das Handelsabkommen in Gefahr, sollte es nicht die nationalen Parlamente passieren. „Das dumme Durchdrücken von Ceta würde alle Verschwörungstheorien zu den geplanten Freihandelsabkommen explodieren lassen“, warnte er. Dem Abkommen werde er nicht zustimmen, „ohne vorher das Votum des Bundestages dafür bekommen zu haben“.
Brüssels CETA-Alleingang: Mitbestimmung als heißes Eisen
(29.6.2016) Die Ankündigung, die nationalen Parlamente von der Entscheidung über den bereits fertig ausgehandelten Pakt auszuschließen, ließ die Wogen hochgehen. Das Vorgehen „kostet viel Glaubwürdigkeit“ und sei „töricht“, hieß es gestern etwa aus Wien und Berlin
EU-Kommission will Kanada-Handelspakt ohne nationale Parlamente
(28.6.2016) „CETA soll rasch als ausschließliches EU-Abkommen ratifiziert werden“, heißt es in einer Präsentation von Kommissionschef Jean-Claude Juncker beim EU-Gipfel vom Dienstag in Brüssel.
Clinton to Palestine: Drop dead
Have you had an espresso yet today? Have you had a drink? Make that a double! Brace yourself for the news over the weekend from the Democratic Platform Committee. The platform this year will be even worse than previous platforms on Palestine. That’s how things look, despite the insurgent anti-Benjamin-Netanyahu campaign of Bernie Sanders: there is no occupation, and no settlements either. Jerusalem forever, and death to BDS. The party belongs to Hillary Clinton. This is the Jerusalem Post’s report:
Gaza aid activist aboard Flotilla: Israeli ships fired before boarding
(2.6.2010) Haneen Zuabi, who‘s a member of the Israeli parliament was among those captured onboard of Gaza-bound ships. She‘s since been released and has spoken to RT about what she had witnessed.