Ein solches Verfahren, an dessen Ende eine 3,5 Milliarden Euro schwere Strafe für Italien stehen könnte, müssen die Finanzminister der EU beschließen. Vor Januar wird das nicht mehr geschehen. Und danach beginnt der Europawahlkampf, in dem die Populisten um Italiens Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini nur auf Signale aus Brüssel warten, die sie in Wahlkampfmunition verwandeln können.