06.12.2013 - 08:57 [ Radio Utopie ]

Syrien-Invasion am Hundehalsband

(17.März 2013) Heute nun kam Gerhard Schindler um die Ecke gekrochen. Oder sollte man sagen – geschwebt? Denn obwohl der Präsident des Auslandsgeheimdienstes der Republik durch sein Hundehalsband vorm Abheben gesichert war, hing er an der Hand seiner Herren so merkwürdig quer in der Luft.

B.N.D.-Präsident Schindler haute also auch zu diesem Wochenende wieder ein Interview heraus, diesmal im “Deutschlandfunk” (was sich im bekannten Zitatenkarussell der Informationsindustrie gewohnt ruckartig verbreitete). Schindler schloss, wenig überraschend, nahtlos an das an was ihm am Samstag in der “L.A. Times” vorgesagt worden war.

Es gebe, so Schindler, so die “Zeit” über das Interview im “Deutschlandfunk”, “mehrere Tausend Kämpfer” der unter dem Label “Al Nusra” operierenden Miliz, die er als “schlagkräftige Organisation mit klarer terroristischer Ausrichtung” bezeichnete. Und diese “mehrere Tausend Kämpfer” der “Dschihadisten” der Al-Nusra-Miliz, so Schindler, gäbe es nicht etwa nur in Syrien. Es gäbe diese “weltweit”.

Bei einer seiner Wochenenderzählungen im Dezember war der Präsident des Bundesnachrichtendienstes noch überzeugt gewesen, dass sich in Damaskus das Regime Syriens “in seiner Endphase” befände. “Bei den Gruppen des bewaffneten Widerstands” (wie der Al-Nusra Miliz) werde “die Koordinierung immer besser”, so Schindler.