22.02.2019 - 08:18 [ Radio Utopie ]

Syrien: Die immer gleiche Taktik der Invasoren – Abschlachten und Lügen bis zum Erbrechen

(2. Jan 2013)

Version 1:
Nachdem zu Beginn der syrischen Demokratiebewegung klar wurde, dass ein Großteil der syrischen Bevölkerung schlicht passiv blieb (und damit das Regime stabilisierte), gingen die interventionistisch-imperialistischen Invasoren schlicht dazu über auf die bis zu diesem Zeitpunkt friedlichen Demonstrationen zu feuern. Entsprechende Scharfschützen postierte man so, dass sie nicht zu lokalisieren waren. Anschließend schob man es dem Regime in die Schuhe, was an einer blutigen Eskalation von aussichtslosen Protesten stigmatisierter Dissidenten überhaupt kein Interesse haben konnte. Dies wurde solange fortgesetzt, bis die öffentliche Meinung (im eigenen Hinterland der kriegführenden Staaten) eine Intervention eigener bewaffneter irregulärer und/oder Sonder-Einheiten akzeptierte, die unter dem erfundenen Märchen einer „freien Armee“ voller blitzkrieggeläuterter Überläufer des Regimes operierten.

Version 2 (mit Version 1 kombinierbar):
(Kollaborierende) Kräfte des syrischen Regimes schießen auf die Demonstrationen, ansonsten Szenario 1. Säße ich in Damaskus im Regime, würde ich als erstes fragen wer von Anfang an Gnadenlosigkeit und Blutvergießen gegenüber den eigenen Landsleuten, Dissidenten und Demonstranten forderte und propagierte. Genau in den Reihen dieser vermeintlichen Superpatrioten sitzen die Kollaborateure und Spione.