US-Delegationsleiter Hughes erläuterte, im Kern habe man diese Woche über die Einbettung der geplanten Blindenschranke in das System internationaler Verträge zum Schutz der Urheberrechte gerungen. Es gebe aktuell noch etwa sechs bis zehn offene Punkte, die man bei der Sitzung im April klären wolle. Auch EU-Chefin Maria Martin-Prat unterstrich in ihrer Abschlusserklärung, man sei von einem abgestimmten und stabilen Text noch weit entfernt. Vom 18. bis 20. April wolle man nun versuchen, weitere Differenzen auszuräumen. Bleiben zu viele Vertragsregeln streitig, könnte die Vertragskonferenz in Marrakesch im Juni scheitern.