Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass die Atomkonzerne nicht bereit sind, die Kosten für die nukleare Entsorgung zu zahlen. Nach E.on schließt nun auch der Energiekonzern RWE “radikale Antworten” auf die verschlafene Energiewende nicht mehr aus. “Sollten sich die Marktbedingungen weiter verschlechtern, behalten wir uns eine Aufspaltung vor”, sagte Vorstandschef Peter Terium am Donnerstag bei der Hauptversammlung des Konzerns in Essen. Um so wichtiger sei es, so die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI), dass die 38 Milliarden Euro, die die Konzerne für den Rückbau der Atomanlagen und die Endlagerung in ihren Bilanzen ausgewiesen haben, in einen öffentlich-rechtlichen Fonds eingezahlt werden.