Danach ist an Journalistenschulen, die als Rekrutierungsanstalten für journalistische Karrieren gelten, die soziale Auslese besonders gravierend: Mehr als zwei Drittel der Schüler stammen aus einer „hohen Herkunftsgruppe“. Kinder von Facharbeitern etwa kommen gar nicht vor. Die Autorin sieht aufgrund dieser Auslese eine Gefahr für eine „kompensatorische, anwaltschaftliche Berichterstattung“.