Der Datensatz umfasse mehr als zehn Milliarden Webadressen. Die URLs seien dabei jeweils einer Nutzer-ID zugeordnet gewesen, sagte Redakteur Jochen Becker auf Anfrage von Golem.de. Die konkreten Personen hinter den IDs lassen sich dabei auf verschiedene Weise identifizieren. Wer seine Browser-History durchforstet, findet etliche Seiten, die die Nutzer-ID in Form der E-Mail-Adresse in der URL enthalten, beispielsweise Paypal. Auch bei Skype wird der Nutzername verwendet. Beim Online-Check-in eines Airberlin-Fluges ist der Nachname ebenfalls in der URL zu sehen. Die komplette Buchung einschließlich des vollen Passagiernamens lässt sich über die URL noch ein halbes Jahr nach dem Flug aufrufen.