Umweltbundesamt (UBA) findet keine Hinweise auf mögliche Quelle in seiner Dioxin-Datenbank – und mahnt bessere Datenlage an. Die Herkunft der aktuellen Dioxinbelastungen in Futtermitteln, Eiern und Fleisch sind weiterhin nicht völlig geklärt.
Der Mensch nimmt 90-95 Prozent der Dioxine über die Nahrung auf. Nahezu zwei Drittel dieser Aufnahme erfolgt über den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten. Fische sind ¬- je nach Fettgehalt – vergleichsweise hoch mit Dioxinen belastet.
Daily Archives: 24. Januar 2011
Sicherungsverwahrung für Gras
Das Landgericht Essen hat “schwunghaften Handel” mit Marihuana nicht nur zum Anlass genommen, einen 62-Jährigen zu sechseinhalb Jahren Haft zu verurteilen. Das Gericht ordnete auch die Sicherungsverwahrung an, berichtet Der Westen.
Studie: Endspiel bei den Ölressourcen
Berlin7Wien (24.1.11): Die Ölindustrie ist immer öfter gezwungen, auf schmutzige und riskante Technologien zu setzen, da sich die herkömmlich förderbaren Ölvorräte erschöpfen. Das sind die Ergebnisse einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie.
Golden snow fleas spotted on Mount Sentinel
We‘re always feeling a bit color-starved in mid-January, so Mary Ann Flockerzi‘s discovery of bright yellow bugs on Mount Sentinel last Sunday literally brightened her day.
Der Staatsstreich von CDU und SPD
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: der abgewrackte und lustlose Politiker Peter Müller, noch CDU-Ministerpräsident im Saarland, soll neuer Verfassungsrichter am Bundesverfassungsgericht werden.
Ministerkomitee des Europarats zu Whistleblowing
Bei ihrer Sitzung am 19. Januar haben die Ständigen Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten im Ministerkomitee des Europarats Stellung genommen zur Entschießung “Der Schutz von Whistleblowern” der parlamentarischen Versammlung des Europarats (PACE) vom 29.04.2010.
Das Ministerkomitee erkennt an, dass Whistleblower eine wichtige Rolle spielen um Rechenschaftspflichtigkeit zu steigern und den Kampf gegen Korruption und Mismanagement zu stärken.
Frieden ist vom Tisch
Im Zuge der Wikileaks-Enthüllungen entbrannte weltweit eine Debatte darüber, ob die Veröffentlichung geheimer Dokumente nutzt oder schadet. Jetzt machen der arabische TV-Sender Al-Dschasira und die britische Zeitung „Guardian“ ausgerechnet brisante Details aus den Nahost-Friedensverhandlungen publik. Kaum ein Thema birgt mehr Konfliktpotenzial. Erst recht, wenn sich erhärtet, dass die Palästinenser zu weitreichenden Zugeständnissen wie der Aufgabe Ost-Jerusalems bereit gewesen sind.
Geschäftsmann Mikati soll libanesischer Ministerpräsident werden
Beirut – Ein von der schiitischen Hisbollah unterstützter Kandidat wird voraussichtlich die neue Regierung im Libanon führen. Der sunnitische Geschäftsmann Najib Mikati sagte am Montag nach einem Gespräch mit Präsident Michel Suleiman, er wolle mit allen Parteien zusammenarbeiten, falls er gewählt würde.
Palästinenser werfen ´Al-Dschasira` Fälschung vor
Zwei Monate nach „Wikileaks“ hält eine neue „Enthüllungsgeschichte“ die Medienwelt in Atem: Der in Katar stationierte Sender „Al-Dschasira“ veröffentlicht Dokumente, welche die palästinensische Haltung gegenüber den Israelis in ein neues Licht rücken. Nun wirft ein Vertreter der Palästinensischen Befreiungsbewegung (PLO) dem katarischen Emir eine politische Kampagne vor.
Amnesty: Kritik an US-Haftbedingungen für Wikileaks-Informanten
Obwohl der 23-jährige Soldat nicht verurteilt sei, werde er unter strengsten Bedingungen in Isolationshaft gehalten, so Amnesty.
Die USA werfen Manning vor, vertrauliche Dokumente unter anderem über den Irak-Krieg an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergegeben zu haben.
Murphy hält Wikileaks-Vorgehen für Straftat
Essen. Der amerikanische Botschafter in Deutschland hält viel von Freiheit der Presse, aber das Vorgehen von Wikileaks sei eine Straftat. Philip Murphy sprach am Montagabend vor mehr als 2000 Gästen beim Politischen Forum Ruhr in der Essen.
Was sagt ein hochrangiger Diplomat von den Veröffentlichungen hochvertraulicher Diplomatendepeschen durch die selbsternannten „Enthüller“ von Wikileaks? Einer, der selbst betroffen war, indem er wenig Schmeichelhaftes von Kanzlerin Merkel („selten kreativ“, risikomeidend) sagte bzw. weitergab. Einer, der Außenminister Westerwelle für eitel hielt, inkompetent?
DLD 2011: WikiLeaks-Bruder OpenLeaks bleibt neutral
Daniel Domscheit-Berg, Mitgründer und Ex-Mitstreiter von WikiLeaks, will die Idee auf vernünftige Füße stellen, ohne dass sie langweilig wird. Er steht für sein neues Projekt OpenLeaks, eine transparentere Variante von WikiLeaks. Er will die Technologie bereitstellen, mit der anonym auf Missstände aufmerksam gemacht werden kann.
Ermittlungsskandal bei Staatsanwaltschaft zur Strafanzeige gegen Banker HUBER
Unsere eigenen Erfahrungen mit unterschiedlichen Staatsanwaltschaften, insbesondere der Staatsanwaltschaft Korneuburg, umfassen ein reichhaltiges Spektrum, das von Schlamperei, Oberflächlichkeit, abseits der Rechtsnormen liegenden Vorgangsweisen, bis hin zum Verdacht der politischen Korruption reicht. Von der Tatsache, daß in der Causa NÖ HILFSWERK, im Zuge derer diverse Strafanzeigen gegen Zeugen der ÖVP-nahen Pflegeeinrichtung wegen Falschaussage vor Gericht einfach eingestellt wurden, sehr eigentümlich gearbeitet wurde, bis zu einem versuchten Racheakt gegen den Herausgeber, weil er diese skandalösen Sachverhalte publik machte, reicht die unfaßbare Bandbreite. In der Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg durch den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Hainburg Privatstiftung, Mag. Wolfgang RIEDL, die auf Betreiben von Josef GRUBMÜLLER durch eine Sachverhaltsdarstellung des Juristen Mag. Peter MELICHAREK gegen den vormaligen Vorstandsvorsitzenden KR Karl HUBER wegen Verdachts der Verbrechen der Veruntreuung (§133 Abs. 2 StGB) sowie der Untreue (§ 153 Abs. 2 StGB) eingebracht wurde, ermittelte die STA [..]
Court Says Emanuel Not Eligible to Run for Chicago Mayor
Mr. Emanuel contended that he had always maintained a home in Chicago, the city where he was born, and that his time at the White House was a matter of national service. But Mr. Emanuel’s opponents said that Mr. Emanuel did not meet the state’s residency requirements to run for a mayoralty, one of which is to have lived in the city for a year before the day of the election. His return to Chicago in the fall, they argued, was too late to qualify for a Feb. 22 ballot.
USA: Presidential approval tracker
The Gallup organization first started asking Americans how they approved of the job the president was doing in the 1940s. See how each president since then has fared in the approval poll, look at some news events that influenced public opinion and compare how approval ratings evolved for each president.
Kreise: Hohe Nachfrage bei erster EFSF-Rettungsschirm-Anleihe
Aktuell stünden bereits Zeichnungswünsche von mehr als 20 Milliarden Euro in den Büchern, erfuhr Reuters am Montagabend aus mit der Sache vertrauten Kreisen. Auch an anderer Stelle hieß es, das Orderbuch sei mehrfach überzeichnet.
Orascom-Chef Sawiris traf Kim Jong Il
Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Il ist laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA mit dem ägyptischen Telekommunikationsunternehmer zusammengetroffen, dessen Firma ein Handynetz in dem kommunistischen Staat betreibt.
Nordkorea: Südkorea nimmt Verhandlungsangebot an
(21.01.) Südkorea hat nach monatelangen Spannungen ein Verhandlungsangebot Nordkoreas angenommen. Ranghohe Vertreter aus Nord- und Südkorea sollen dabei über militärische Fragen sprechen.
Tunesien: `Weisenrat` soll Regierung ablösen
Der tunesische Armeechef Rachid Ammar stellte sich unterdessen am Montag ausdrücklich auf die Seite der Demonstranten. Die Armee sei „der Garant der Revolution“, sagte Ammar am Montag in Tunis vor Hunderten Demonstranten, die erneut den Rücktritt der Übergangsregierung forderten. „Die Armee hat und wird die Menschen und das Land schützen.“ Die Armee erkenne zudem die Verfassung an und werde auch sie verteidigen. Zugleich warnte Ammar vor einem „Machtvakuum“, das dem Land „Terror“ oder „Diktatur“ bringen könne.
Die Armee und insbesondere Ammar genießen bei der Bevölkerung großes Vertrauen. Ammar hatte sich geweigert, dem Befehl des gestürzten Präsidenten Ben Ali zu folgen, auf Demonstranten zu schießen.
Tausende bei 60. Montagsdemonstration in Stuttgart
Der Widerstand in Stuttgart gegen das Immobilien- und Industrie-Programm “Stuttgart 21″ (S21) hält an. Abermals versammelten sich heute Tausende auf dem Arnulf-Klett-Platz vor dem denkmalgeschützten Hauptbahnhof zur mittlerweile 60. Montagsdemonstration. Zur Zeit dauert die Demonstration an.
Video: Proteste in Tunesien dauern an
Die Proteste gegen Tunesiens Übergangsregierung gehen weiter. Die Polizei benutzte Tränengas, um in der Hauptstadt Tunis Demonstranten vor dem Sitz des Regierungschefs auseinanderzutreiben.
Viele der Demonstranten gehören zu der so genannten „Karawane der Befreiung“. Sie waren gestern aus der Stadt Sidi Bouzid aufgebrochen, wo der Umsturz seinen Anfang genommen hatte. Sie fordern eine Regierung ohne Vertreter des gestürzten Regimes.
Gipfel der Verfassungs-Piraten
“Anti-Piraten-Gipfel”: Konspiratives Treffen von Bundesregierung und Verband Deutscher Reeder (VDR) in Berlin.
Moskau: Terroranschlag auf Flughafen
Ein lauter Knall, Rauch, Stromausfall, Tote, Verletzte. Gerade trägt die Ambulanz ein Mädchen weg. Am internationalen Moskauer Flughafen Domodedowo herrscht Chaos nach dem Terroranschlag. Schnell stehen für den Kreml die Verdächtigen fest. Und schon einmal versagten in Domodedowo alle Sicherheitsmaßnahmen
Schimpf-Kanonade voraus: Marine-Inspekteur passt das Grundgesetz nicht
Der Inspekteur der Bundeswehr-Marine, Konteradmiral Axel Schimpf, hat derzeit einige tote Matrosen auf der Gorch Fock wenn nicht auf dem Gewissen, dann doch wenigstens zu erklären. Trotzdem versucht sich er sich nebenrechtlich als Verfassungskritiker für Reeder, Militär, Bundespolizei und Bundesregierung. Diese haben vor ihrem “Anti-Piraten-Gipfel” – der vom Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums unter Rainer Brüderle (FDP), Hans-Joachim Otto, ausgerichtet wird – wieder einmal das Grundgesetz im Weg.
Warum wurden die Machenschaften des Bankers KR Karl HUBER gedeckt?
Netzwerke, die Positionen und Ämter mit sich bringen, schützen im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Fall. Ansehen und Reputation der eigenen Einrichtungen gilt es zu schützen und zu wahren. Selbst dann, wenn rechtswidrig Millionen (zweistellig – Schilling) in dessen eigene sowie Freundes Taschen geflossen sind, und eigene Prüfungsinstanzen definitiv über Jahre hindurch den obersten Bankorganen immer wieder eindeutig und aus unserer Sicht ausgezeichnet recherchierte Fakten lieferten, die HUBER charakterliche Eigenschaften attestieren, die in „Skrupellosigkeit“ und „Superabkassierer“ eine sehr treffende Spitze finden [..]
Bank of America meldet Milliardenverlust – Wikileaks-Enthüllungen drohen
………….Und trotz des jüngsten Vergleichs liegen weitere Forderungen vermeintlich geprellter Geschäftspartner auf dem Tisch. Denn die Bank of America war vor der Krise der größte Dienstleister des Landes im Hypothekengeschäft.
Die Einigung mit Fannie Mae und Freddie Mac sieht vor, dass die BofA insgesamt 2,8 Milliarden Dollar in bar an beide Spezialfinanzierer zahlt. Die beiden Häuser waren in der Finanzkrise an den Rand des Zusammenbruchs geraten und konnten 2008 nur durch ihre Verstaatlichung gerettet werden. Sie hatten – ebenso wie andere Investoren – in großem Umfang private Baufinanzierungen von der BofA-Tochter Countrywide erworben………………..
Neues SPIEGEL-Buch bei DVA: Staatsfeind WikiLeaks
In Kooperation mit der Deutschen Verlags-Anstalt erscheint heute das SPIEGEL-Buch „Staatsfeind WikiLeaks. Wie eine Gruppe von Netzaktivisten die mächtigsten Nationen der Welt herausfordert“ von Marcel Rosenbach und Holger Stark.
WikiLeaks hat sich viele Feinde gemacht. Seit den spektakulären Enthüllungen geheimer Dokumente aus US-Botschaften sowie über die Kriege in Afghanistan und im Irak werden die Organisation und ihr Gründer Julian Assange von den USA als Staatsfeind bezeichnet und mit aller Macht verfolgt.
Unternehmer lassen sich nicht vor S21-Karren spannen
Über 800 Mitglieder, die sich aktiv zur Vereinigung Unternehmer gegen S 21 bekennen, verwahren sich gegen die Behauptung der Kammern, die Wirtschaft stehe hinter S21. Die Kammern suggerieren, dass sie für alle Zwangsmitglieder sprechen. Tatsächlich hat nie eine Mitgliederbefragung stattgefunden – weder vor, noch nach dem Faktencheck.
Das WEF in Davos 2011, die jährliche Schandveranstaltung
Alle Jahre wieder treffen sich die Bonzen aus Politik und Wirtschaft im winterlichen Davos in der Schweiz. Am diesjährigen Treffen vom 26. bis 30. Januar nehmen 2500 Führungsgestalten aus Politik und Wirtschaft teil. Darunter sind 30 Staats- und Regierungschefs und über 60 Minister.
Amnesty kritisiert `unmenschliche Behandlung`
Bradley Manning soll Hunderttausende Dokumente an Wikileaks übergeben haben. Nun wirft Amnesty International der US-Regierung vor, den Obergefreiten in seiner Haft zu quälen.
Wikileaks: Deutschland entwickelt Spionagesatelliten
Oslo – Die USA und Deutschland sollen laut neuen Wikileaks-Enthüllungen einen Spionagesatelliten entwickeln – ungeachtet heftiger Widerstände besonders aus Frankreich. Die norwegische Zeitung „Aftenposten“ zitierte am Montag aus Depeschen der US-Botschaft in Berlin zwischen Februar 2009 und Februar 2010. Wie die „Aftenposten“ berichtet, sieht das HiROS genannte Projekt den Bau von Satelliten vor, die ab 2012 oder 2013 hoch auflösende Bilder von nur 50 Zentimeter großen Gegenständen in kürzerer Zeit als die bisherigen Satelliten zur Erde funken können.
Wikileaks: Iran bezieht sehr viele Komponenten für Atomraketen aus China
Aus den von Wikileaks veröffentlichten Unterlagen geht hervor, dass der Iran sehr viele Komponenten für sein Nuklear- und Atomraketen-Programm aus China bezieht.
Analyse sieht Wikileaks als Chance für Demokratie
Berlin (dpa) – Julian Assange wird oft als paranoid und geltungssüchtig beschrieben. Die beiden Spiegel»-Redakteure Marcel Rosenbach und Holger Stark haben den Gründer von Wikileaks hingegen «anders erlebt, als er oft dargestellt wird und zuweilen auftritt.
Ihre am Montag veröffentlichte Analyse «Staatsfeind WikiLeaks» verkennt nicht den problematischen Charakter Assanges, sieht in seinem Projekt aber die Chance für einen politischen Reinigungsprozess: Die Offenbarung von Staatsgeheimnissen «macht eine Demokratie stärker, nicht schwächer.