Es gab während der Dauer des Polizeikessels keine Möglichkeit, auf Toilette zu gehen und auch sonst keine Versorgung. Frauen wurde gesagt, sie könnten sich doch neben die Wand hocken. Rollstuhlfahrern, Schwangeren und Kindern erging es ähnlich. Es ist dem solidarischen Miteinander der Fans zu verdanken, dass diese im dichten Gedränge nicht zu Schaden gekommen sind und eher rauskamen. Gegen Ende dieses Martyriums brachen dann nach und nach Menschen zusammen. Obwohl Leute aus dem Kessel die Rettung verständigt hatten, wurde diese nie in den Polizeikessel gelassen. Seitens der Polizei wurde behauptet, dass sich Polizeisanitäter um diese Menschen kümmerten. Ebenso spricht die Polizei sogar tags danach noch davon, sie hätte die Eingekesselten mit Getränken versorgt – was nie passierte!