Ankunft
Als wir ankommen, am Flughafen, will ich umkehren. Sofort. Das Gefühl verstärkt sich, während wir in die Stadt fahren, gut organisiert mit Bussen. Ein grauer Himmel empfängt uns. Stählern, unzugänglich, durchorganisiert und wohlbekannt wie schon der Flughafen. Was sollen wir hier? Ich sehne mich nach dem Anderen, dem Fremden. Das ist es nicht. So weit geflogen, um nicht weg zu sein.
Wir, also meine Kamerafrau Paola und ich, beziehen eine Wohnung im französischen Viertel. Sie ist luxuriös, wir haben jede ein Zimmer. Wir fahren Metro, laufen im Quartier. In der Metro kichern junge Paare und zwicken sich. An den Häuserwänden hängen riesige Screens mit Shampoo Werbefilmen.