In der neu entflammten Debatte um prominente Steuersünder gerät nun auch der Bundesschatzmeister der CDU unter Druck: Helmut Linssen habe jahrelang Geld in einer Briefkastenfirma auf den Bahamas verborgen, berichtete am Dienstag das Hamburger Magazin »Stern« vorab aus seiner neuen Ausgabe. Der damalige Vorsitzende der nordrhein-westfälischen Landtagsfraktion zahlte demnach im August 1997 829.322 Mark (mehr als 400.000 Euro) bei der Bank HSBC Trinkaus&Burkhardt International S.A. in Luxemburg ein. Mit Hilfe der Bank sei das Geld auf die Briefkastenfirma in der Südsee transferiert worden.