Die Einsparung des Wissenschaftsministeriums sei ein „fatales Signal, das international nur auf Unverständnis und Kopfschütteln stoßen wird“, betonte Schmidinger. „Es zeigt einmal mehr, wie erschreckend wenig die Bundesregierung von Wissenschaft und Forschung, aber besonders auch von Kunst und Kultur versteht.“ Er fragt sich, „was die Geistes- und Rechtswissenschaften, aber auch die Kunstuniversitäten, die Philosophie, die Theologie und vieles mehr im Wirtschaftsministerium verloren haben? Welchen Stellenwert behält die Grundlagenforschung, wenn die angewandte Forschung zu dominieren beginnt?“