Lassen wir uns nichts vormachen: Die Investoren wollen mit der Bebauung des Eichplatzes vor allem eins: Geld verdienen. Deshalb lassen sie eine Werbewalze über die Stadt hinwegrollen, mit ihrem albernen Schwibbogen, einem grottenschlechten Werbevideo, großen Plakatwänden, mit Werbemüll, bunten Prospekten und Flugblättern. Die sündhaft teure Materialschlacht soll eigenes Denken und bürgerschaftlichen Widerstand überdröhnen. Und die Stadt zahlt mit, gibt neben Grund und Boden auch noch gutes Geld für fremden Gewinn und lässt ihre Mitarbeiter für fremde Taschen wirtschaften. Was für eine empörende Verschwendung!