15.03.2017 - 06:04 [ Lower Class Magazin ]

(…) „No Gold. No Masters.“

Insgesamt sind auf Chalkidiki mehr als 30 Minen geplant, erklären uns die Genoss*innen. Es handelt sich dabei um sogenannte „open pits“, die als großflächige und offene Abbauflächen tief in die Landschaft einschneiden. Auch in der Nähe des Dorfes Megali Panagia soll eine solche Mine mit dem Namen „Skouries“ entstehen. Mit 0,89 Gramm pro Tonne Gesteins- und Erdmasse liegt die Goldkonzentration auf hohem Niveau – ebenso die drohenden Umweltzerstörungen. Bereits jetzt zeigt sich deutlich, welche drastischen Veränderungen das kanadische Kapitalunternehmen mithilfe des griechischen Staates hier bereit ist durchzusetzen. Zu den offensichtlichsten Auswirkungen zählen momentan unzählige Baumfällungen, der exklusive Straßenbau für Sattelschlepper und Minenarbeiter*innen sowie ein immer größer werdender Sicherheitsapparat zur Absicherung der Profite.