âWenn ich an der allgemeinen Ungerechtigkeit sowieso nichts Ă€ndern kannâ, sagen sich viele, âist das einzige, was zĂ€hlt, dass ich selber halbwegs durchkomme.â Immer wieder durchbrechen Menschen diesen Teufelskreis, wenn sie eine Möglichkeit sehen, gemeinsam mit anderen fĂŒr ihre eigenen Interessen zu kĂ€mpfen. Jeder, der einmal an einem Streik beteiligt war â egal ob an der UniversitĂ€t oder im Betrieb â kennt die solidarische Stimmung, die Aufopferungsbereitschaft, die alle Beteiligten erfasst. Plötzlich sind die eigenen Interessen nicht mehr von den Interessen der anderen zu trennen. Das ist der Keim einer Gesellschaft, in der wir gemeinsam und demokratisch ĂŒber unser Schicksal entscheiden und nicht mehr der WillkĂŒr der Konkurrenz und des Marktes das Feld ĂŒberlassen.