Bei einer Abstimmung, an der sich Ende Juni letzten Jahres 4000 der 24.000 CAU-Studenten beteiligten, befürworteten zwei Drittel eine Zivilklausel, also die Selbstverpflichtung der Universität, Forschung und Lehre von militärischen Einflüssen freizuhalten. Dem steht allerdings Prof. Joachim Krause als Leiter des ISPK vehement entgegen. „Erfahrungen mit der Einführung von Zivilklausel an deutschen Universitäten lassen erkennen, dass derartige Klauseln von linken und vor allem linksextremen Gruppen unterschiedlicher Provenienz als Einfallstor genutzt werden, um den Betrieb an der Universität entweder in ihrem Sinne zu steuern oder diesen zu stören,“ schrieb er. „Die politische Stoßrichtung der Zivilklausel besteht darin, die Universität zu nutzen, um eine Verfassungsinstitution wie die Bundeswehr zu diskreditieren und Stimmung gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr im Rahmen von internationalen Friedensmissionen und Missionen der Friedenskonsolidierung zu machen.”