20.09.2013 - 04:47 [ wikipedia ]

Max Stirner – Der Einzige und sein Eigentum

„Was soll nicht alles meine Sache sein! Vor allem die gute Sache, dann die Sache Gottes, die Sache der Menschheit, der Wahrheit, der Freiheit, der Humanität, der Gerechtigkeit … Meines Volkes, Meines FĂĽrsten, Meines Vaterlandes…“ Stirner, der demonstrativ Worte wie Ich, Mich, Mein etc. groĂź schreibt, weist solche Forderungen zurĂĽck und sagt: „Stelle Ich denn Meine Sache … auf Mich“ – ganz gemäß dem zitierten Motto. Den ĂĽblichen Vorwurf, er sei – ohne Dienst an einer derartigen Sache – doch (ein) Nichts, weist er ebenfalls zurĂĽck: „Ich bin [nicht] Nichts im Sinne der Leerheit, sondern das schöpferische Nichts, das Nichts, aus welchem Ich selbst als Schöpfer alles schaffe.