Die Schiffbesatzung der „Beluga Nomination“ hatte alles richtig gemacht: Sie wählte eine Route weit entfernt von den Piraten-Hochburgen in Somalia. Als der Frachter angegriffen wurde, verriegelte sich die Mannschaft in einem Schutzraum und forderte Hilfe an – vergeblich. Stattdessen schweißten die Piraten nach zweieinhalb Tagen den Sicherheitsraum auf. Just zur gleichen Zeit, als deutsche Reeder in Berlin von der Bundesregierung bewaffneten Begleitschutz für ihre Schiffe forderten.