Lothar König trat schon vor der Wende gegen einen repressiven DDR-Staat ein und organisierte Montagsdemonstrationen. Seit 1990 ist er in der JG-Stadtmitte in Jena tätig und hat dieses Jugendzentrum, nachdem Neonazis die Räumlichkeiten verwüstet hatten, neu aufgebaut. Er engagiert sich politisch gegen Rechts, arbeitet mit alternativen Jugendlichen und erntete dafür gerade in den 1990ern wenig Anerkennung, sondern Unverständnis und Ablehnung.