„Kasachstans Entscheidung ist ein Teil eines weitreichenden Währungskriegs, jedenfalls im lokalen Maßstab“, so der Analyst von UFS IC, Stanislaw Sawinow. Sein Kollege von der Finanzholding Finam, Anton Soroko, stimmte zu, dass es sich um eine Art vorbeugende Maßnahme handelt. „Kasachstan will verhindern, dass sein Wirtschaftswachstum plötzlich ins Stocken gerät und ist bereit, den Tenge-Wechselkurs zu senken. Nach der Abwertung der Nationalwährung könnte der Export aus Kasachstan durch die höhere Konkurrenzfähigkeit seiner Produzenten wachsen“, so der Experte.