Um diesen Mechanismus zu verstehen, studiert man das am Besten unter dem Blickwinkel der Einschüchterung. Sich an die offizielle Story zu halten weil man muss, ist vielleicht nicht so schlimm wie ein unter vorgehaltener Waffe erzwungener Glaubenswechsel. Aber es gehört in die gleiche Kategorie. Es beginnt damit dass seltsame Schuldgefühle ausgelöst werden. So erinnere ich mich wenigstens daran. Ich lebte in Tokio und hatte gerade Mark Lanes Buch Rush to Judgement gelesen, das erste große Buch, das den Warren-Report zum Mord an JFK zerstörte. Da bemerkte ich, dass ich langsam zu einer unerwünschten Kategorie von Menschen gehörte, die die Existenz von Verschwörungen ernst nahm. Wir alle schulden den Autoren der Internet-basierten Samizdat-Literatur Dank, die uns jüngst daran erinnerten, dass der herabsetzende Gebrauch des Verschwörungslabels aus einem der größten Erfolge von Falschinformation stammt, den die CIA 1967 begonnen hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Samizdat