(12.03.2014 ) Ihren Ursprung genommen haben die Ermittlungen allerdings weit weg von der Hauptstadt: an der Polizeischule Selm-Bork im Münsterland. Innerhalb der Polizei war die Rede von der „Operation Selm“. Denn genau dort erhielt eine Polizistin im Januar 2012 eine Festplatte aus Kanada.
Die Übergabe fand statt bei einem Lehrgang am LAFP in Selm-Bork, am Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten. Das hat das Bundeskriminalamt (BKA) am Mittwochnachmittag bestätigt.
Auf der Festplatte war eine Liste mit Bestellungen von 6600 kinderpornografischen Fotos und Filmen. Bis zum Sommer 2012 hatte die Polizei diese einzelnen Bestellungen rund 800 Verdächtigen zugeordnet.