Dem Konzern wird die Verstrickung in massive Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien vorgeworfen – einer der wichtigsten Förderregionen der Welt. Die Vorwürfe reichen bis hin zur Beteiligung an einem Mord an Gewerkschaftern. Die Botschaft von RWE: Gewissen zählt mehr als Kohle.
Doch inzwischen sieht man die Sache in der RWE-Zentrale offenkundig wieder ein wenig anders. Denn nach Informationen der Süddeutschen Zeitung arbeitet der Konzern an einem Kurswechsel. Der Energieversorger will die Lieferungen von Drummond in den nächsten Monaten wieder aufnehmen – ohne, dass die Affäre aufgearbeitet wäre. Entsprechende Schritte seien intern eingeleitet worden, heißt es in Konzernkreisen.