Das Konzept der politischen Beeinflussung von Menschen durch das Ausspielen von kuratierten Youtube-Playlists, basierend auf deren Such- und Browsingverhaltens, wirft zahlreiche Fragen auf. Wie das Forschungsprojekt schon vergangenen September zeigte, richtet es sich nicht nur gegen Sympathisanten der überall abgelehnten IS-Terroristen, sondern wurde früh auf andere Zielgruppen ausgeweitet. In der Testphase hatten die Projektpartner angekündigt (Mitschnitt), dass sie die Methode auch gegen gewalttätigen Rechtsextremismus einsetzen wollten.