03.12.2010 - 09:05 [ wiwo ]

Die große Währungsmanipulation

Die USA drucken unvermindert Geld, ihre Wirtschaftsdaten sehen trotz der einen oder anderen Erholung insgesamt schlecht aus, und dennoch hat der Dollar zuletzt gegenüber dem Euro einen rasanten Spurt eingelegt. Wie reimt sich das zusammen? Ganz einfach, der amerikanische Staat braucht sehr viel Geld, um die demnächst auslaufenden alten Schulden durch neue zu ersetzen; das ist 2011 über eine Billion (1000 Milliarden) Dollar. Zu diesem Zweck wird der Dollar aufgehübscht, damit China, Japan, die OPEC-Länder, Deutschland und andere Abnehmer von US-Staatsanleihen in Kauflaune bleiben.