20.10.2013 - 10:26 [ Radio Utopie ]

Degeneration einer Gesellschaft unter dem Kapitalismus am Beispiel des Kaiserreichs Japan

beide “Phänomene” der sogenannten “Freeters” und “Hikikomori” sind Ausdruck der Selbstzerstörung nicht von Individuen, sondern der Gesellschaft, die aufhört als solche überhaupt zu existieren und deren Definition faktisch auf die numerische Summe einzelner auf Egoismus und Selbstsucht programmierter Konsumroboter zusteuert, was exakt dem Ideal (“Equillibrium”) der seit den 50er Jahren von Wissenschaftlern, Feudalisten und Psychologen entwickelten Spieltheorien entspricht (Doku dazu Teil I, II, III). Dementsprechend ist für die kapitalistische Verwertungsindustrie und entsprechenden Funktionsträger in der sogenannten “Politik” hinsichtlich der unter den Kategorien “Freeters” und “Hikikomori” erfassten gesellschaftlichen Verfallserscheinungen primär die Tatsache bedenklich, dass mehr und mehr Menschen – beginnend in der Jugend – aufhören sexuell aktiv zu sein und so der Bestand des “Humankapitals”, a.k.a. Produktionskräfte, Diener, Schwatzdrohnen, etc, usw, in Gefahr gerät (hier ein aktueller Bericht des “Guardian” dazu).