17.12.2010 - 13:10 [ Berliner Umschau ]

Das Problem heißt EU, nicht Euro

Etwas anderes war nicht zu erwarten. Die Substanzkriese des Brüsseler Gebildes nutzen dessen Satrapen zum weiteren Festzurren der Verhältnisse. Nachdem der Springteufel Eurobons die endlose Ausdehnung des Euro-Rettungsschirms als vermeindlich kleineres Übel erscheinen ließ, beschlossen die Mitglieds-Regierungen am Donnerstag die endlose Transferunion. Begleitet wird dies von ungenierten Forderungen nach einem Machtzuwachs Brüssels. Das ist gut, denn es zeigt die Wurzel der gegenwärtigen Verwerfungen.