Die Bürgerrechtsorganisation Big Brother Watch nannte die Aussagen Rudds im besten Falle naiv, wenn nicht gar gefährlich. Rudd beleidige zudem alle, die eine sichere Kommunikation wollten. Ed Johnson-Williams von der Open Rights Group interpretiert Rudds Aussagen als Versuch, die Internetkonzerne zum Hacken von Geräten zu verpflichten oder sie dazu zwingen, mehr (Meta-)daten ihrer Kunden herauszugeben. Eine weitere Option sei, dass die Unternehmen falsche Updates einspielen sollten. In jedem Falle sei es nicht Aufgabe der Ministerin, der Öffentlichkeit zu erzählen, dass diese keine Verschlüsselung brauche.