25.04.2016 - 09:06 [ Portal 21amerika.de ]

Anhörungen zum Genozidprozess in Ixil-Region von Guatemala

In Guatemala herrschten von 1960 bis 1996 Bürgerkrieg und Militärdiktaturen. Dabei wurden bis zu 250.000 Menschen ermordet, 83 Prozent waren Indigene. Die Regierungszeit von Ríos Montt von März 1982 bis August 1983 markierte den Höhepunkt der Menschenrechtsverletzungen: Beinahe 50 Prozent der Gräueltaten, von der UN-Wahrheitskommission als Völkermord bezeichnet, wurden in diesen 17 Monaten begangen.