Es tut weh, ständig ausdrĂĽcklich daran erinnert zu werden, dass man „koa Da-iger“ sei. Und wie sich das fĂĽr jemanden anfĂĽhlen muss, der wirklich nicht von hier ist und alles daransetzt, in diesem „schönen“ Land Anschluss zu finden, kann ich mir gar nicht vorstellen. Wie muss es Leuten gehen, die höchst traumatisiert aus Syrien und anderen Staaten geflĂĽchtet sind und dann in Fieberbrunn von irgendwelchen Trotteln, die sich in der Dorfdisco zu „Dem Land die Treue“ mit einem „Neger“ (Weizenbier mit Cola) Mut ansaufen, mit vermeintlichen Handfeuerwaffen und rassistischen Parolen bedroht werden? Aber mei, sind doch eh alles nur dumme Jugendstreiche. Sicher.