Kritiker hatten schon vor Jahren die Migrationsverträge der Schweiz mit der EU als krisenuntauglich bezeichnet. Derweil schiffen auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa täglich Migranten aus Nordafrika ein. Mittlerweile befinden sich gegen 1800 Migranten auf der Insel, viele davon im überbesetzten Auffanglager. Bei den Verträgen von Schengen und Dublin kann man nicht von Sicherheitsabkommen sprechen. Sie garantieren im Normalfall offene Grenzen, und in der Krise funktionieren sie nicht.