(17.10.2007) Im Kapitalismus schafft das Kapital die Arbeitsplätze. Das tut es aber nicht. Es will das nicht. Es will Menschen, die keine Arbeit haben um sie zu selektieren, zu erpressen und für den eigenen Profit zu demütigen und gnadenlos auszubeuten. Es will sie für einen Euro oder für nichts als “Praktikanten”-Sklaven ausbeuten und dass sie sich noch dafür bedanken. Das Kapital macht was es will und die “grosse” Koalition der Willigen aus CDU und der SPD-Regierungsclique spielt den Handlanger.
Die “Agenda 2010″ war ein aus dem transatlantischen Raum importiertes Projekt zur Vernichtung von Nachfrage und ökonomischer Vernunft, es schuf eine aufgeblähte Verwaltung, riesige Mehrkosten für den Staat und eine Menge Phrasen, sonst nichts.
Dabei hätten, nach allen Regeln des Verstandes, eigentlich die Wirtschaftsverbände die Kosten von Hartz IV und der Erwerbslosigkeit zu tragen, nicht der Staat. Wenn der Staat Arbeitsplätze schaffen kann, nennt man das eine sozialistische Wirtschaftsordnung, und genau dafür wird es jetzt Zeit.